Drei informative Interviews – aber warum erst 1 Tag vor der Wahl?

Christen sollten nicht auf Propaganda hereinfallen

Die Tagespost | 23.09.17

Wen soll man morgen bei der Bundestagswahl wählen? Der Dominikanerpater Professor Wolfgang Ockenfels ist überzeugt, dass klare Kriterien, die sich am katholischen Lehramt [nicht unbedingt an manchen Bischöfen] ausrichten, bei der Orientierung helfen. Ein Interview. […]
Es wird meines Erachtens ein Gesinnungsterror ausgeübt, als ob alle diejenigen, die gegen die Gesamtlinie der Bundeskanzlerin verstoßen, undemokratisch wären, also quasi Faschisten oder Nazis wären. Die Diskussion findet nicht mehr auf einer rationalen Ebene statt, wo man sich mit Argumenten auseinandersetzt, sondern im Sinne der Diffamierung und der Denunzierung – das war und ist in Wahlkampfzeiten besonders schlimm und auffällig.

Kommentar:

Pater Prof. Ockenfels ist ebenso wie Prof. Max Otte seit vielen Jahren CDU-Mitglied und äußert sich ebenso kritisch.
Es ist sehr zu begrüßen, dass die Tagespost (Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur) dieses und die beiden folgenden Interviews veröffentlicht, sie muss sich allerdings fragen lassen, warum sie das nicht mindestens drei Wochen früher gemacht hat. Dann hätten die Interviews noch wirken können. So bieten sie „nur“ Argumentationsmaterial für spätere politische Diskussionen.

Hier das Interview mit Prof. Meuten (AfD) unter der Überschrift „Jede Abtreibung ist eine zu viel“:
http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Jede-Abtreibung-ist-eine-zuviel;art310,181867
Hier das Interview mit Thomas Oppermann (SPD) unter der Überschrift „Viele Christen sind für die Ehe für alle“:
http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Viele-Christen-sind-fuer-die-Ehe-fuer-alle;art310,181877

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