Eine hervorragende Analyse in der NZZ

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Die deutsche Lust am Niedergang

Neue Züricher Zeitung NZZ | 07.02.18

Wer die Politik in Deutschland verfolgt, den überkommt Unbehagen. Wo bloss sind Tatkraft und Willensstärke hin? Die Deutschen scheinen sich selbst ein Bein nach dem anderen stellen zu wollen. Sie gefährden damit nicht nur ihren Wohlstand. […] Dass das deutsche Wohlstands-Eis bereits bedenklich knirscht, nimmt zwischen Ost- und Bodensee kaum jemand zur Kenntnis. Bricht es, hat dies auch für Europa Folgen. Oder um es mit Abraham Lincoln zu sagen: Es nützt den Schwachen nicht, wenn sich der Starke selber schwächt.

Kommentar:

Der Autor Wolfgang Bok war Chefredaktor der «Heilbronner Stimme» und arbeitet heute als freier Publizist. Er lehrt an der Hochschule Heilbronn Kommunikation.
Frage:
Warum veröffentlicht Herr Bok seinen Kommentar in einer renommierten Schweizer Zeitung? Ist keine Deutsche Zeitung zur Veröffentlichung bereit?
Kommentar zu der Passage „Kein Politiker wagt es, diese für den eigenen Wohlstand so wichtige [Automobil-]Branche gegen überzogene Anfeindungen und Auflagen, sei es aus Washington oder aus Brüssel, in Schutz zu nehmen. Man rollt sogar den roten Teppich aus für asiatische Batterie- und amerikanische Elektroautobauer.“

Das gilt nicht für die AfD, wie Sie in einer Pressemitteilung vom 12. Januar 2016 (!!!) nachlesen können:
„Weidel: Merkel und Gabriel fallen deutscher Wirtschaft in den Rücken“
Kurzum: Deutsche Wirtschaftsinteressen müssen im In- und Ausland als oberstes Interesse umgesetzt werden. Andernfalls ist es schnell vorbei mit den guten Wirtschaftsdaten und der deutschen Industrie.
https://www.afd.de/weidel-merkel-und-gabriel-fallen-deutscher-wirtschaft-in-den-ruecken/

Wer also setzt sich für die Interessen der deutschen Bürger vorausschauend ein? Die AfD!

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