Warnung vor den Macron-Fans Merkel, Schulz und Co

Hans-Werner Sinn schlägt Alarm: Macrons Euro-Reform bedroht deutsche Steuerzahler

Focus | 30.07.17

Frankreichs neuer Premier Emmanuel Macron will ein Tabu brechen: Der Politstar plant eine Vergemeinschaftung der Schulden in der Eurozone. Hans-Werner Sinn lehnt Frankreichs Weg in die Schuldenunion ab. Außerdem warnt der Starökonom vor einer deutschen Haftung für südeuropäische Problemkredite.

Kommentar:

Gut, dass Prof. Sinn sich das Denken nicht verbieten lässt (Das sollten wir übrigens alle tun!) und dies auch in der Presse seinen Niederschlag findet. Nun muss man den Wählern nur noch das Jesus-Wort ans Herz legen: „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“
Man könnte sich z.B. auch an die Maischberger-Sendung erinnern, an der auch Klaus Von Dohnanyi teilgenommen hat:
„Maischberger: Was halten Sie als SPD-Mann davon, Herr Von Dohnanyi, dass Sigmar Gabriel mehr Geld an schwächelnde Mitgliedsstaaten zahlen und Martin Schulz mehr gemeinsame Sozialpolitik in der EU machen will?
Von Dohnanyi: „Ich bin damit nicht einverstanden, weil meine Partei in diesen Dingen nicht ökonomisch denkt. Nicht jeder Sozialdemokrat muss immer mit allem einverstanden sein.“
http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-maischberger-fragen-wir-doch-die-buerger-von-storch-fordert-eu-referendum-fuer-deutschland_id_6854631.html
Man könnte ja auch auf die AfD und ihr Wahlprogramm hören. Hier ein kurzer Auszug:
„Die suprastaatliche Rettungspolitik verletzt geltendes Recht, darunter das Verbot der Staatsfinanzierung durch die EZB und das Verbot der Haftung für Schulden anderer Mitgliedstaaten (Art. 123 und 125 AEUV). Die Rettungspolitik bricht alle den Wählern seit den 1990er Jahren gegebenen Zusicherungen zur „niemals zugelassenen Haftung Deutschlands für Fremdschulden“.
Willkürliche „Rettungsmaßnahmen“ zugunsten einzelner Banken und Unternehmen oder gar eine „EU-Wirtschaftsregierung“ lehnen wir ab.“
Es kann nachher keiner sagen, er habe davon nichts gewusst.

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