Hat das auch nichts mit dem Islam zu tun?

Hat das auch nichts mit dem Islam zu tun?

Nach Freispruch für Christin – Pakistans Regierung beugt sich Protest der Islamisten

Der Spiegel | 03.11.18

Drei Tage nach dem Freispruch einer wegen Gotteslästerung verurteilten Christin in Pakistan haben Islamisten ihre landesweiten Proteste eingestellt – aufgrund eines Abkommens mit der Regierung: Die radikalislamische Gruppe Tehreek-e-Labaik Pakistan (TLP) hat sich am Freitagabend mit der Regierung auf eine erneute Prüfung des Falls geeinigt, wie TLP-Sprecher Pir Zubair Kasuri sagte. Laut der Vereinbarung „wird die Regierung sich einem Revisionsantrag gegen die Entscheidung des Obersten Gerichts zum Freispruch Asia Bibis nicht widersetzen“. Zudem würden Schritte eingeleitet, „Bibi am Verlassen des Landes zu hindern“.

Kommentar:

Warum lässt der Spiegel bei diesem Thema keine Leserkommentare zu? In der ZEIT findet man z.B. folgende Fragen eines Lesers:
„Was sagen eigentlich die Islamverbände hierzulande dazu? Wie wäre es mal mit einem Interview zu dem Thema? Vielleicht kann Herr Lanz so etwas arrangieren? Mich würde das wirklich interessieren und das könnte dann ja auch helfen, Vorurteile gegenüber Moslems ausräumen!“

Zusatzfrage des Kommentators:
Wo findet man ein Wort dazu von Kardinal Marx und dem EKD-Vorsitzenden Bedford-Strom? Ist nicht auch Schweigen eine Stellungnahme?

(329)

Ein Kommentar aus der Schweiz

Ein Kommentar aus der Schweiz

Der unselige Geist des Migrationspakts

Neue Züricher Zeitung NZZ | 002.11.18

Gegen den von der Uno vorbereiteten Global Compact for Migration formiert sich in einigen europäischen Ländern Widerstand von rechts. Die Kritik ist zwar oft unsachlich, aber nicht überraschend: Der Geist des Migrationspakts provoziert. […] Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich also zu nichts, was sie nicht freiwillig selbst auf ihrem Hoheitsgebiet durch nationale Entscheide beschliessen wollen.
Mit diesem Argument schmettern die Autoren und Befürworter der Vereinbarung jegliche Kritik ab […]. Ganz so einfach ist es aber nicht. Denn es stellt sich schon die Frage, was eigentlich der Zweck dieser angeblich so harmlosen Übung ist. Warum […] wird ein dicker Papiertiger geschaffen, wenn dieser doch zu gar nichts verpflichtet? Die Antwort wird im Dokument selbst angedeutet: Man vollziehe diesen historischen Schritt, heisst es dort, im vollen Bewusstsein, dass diese globale Vereinbarung «ein Meilenstein ist, aber noch nicht das Ende unserer Bemühungen». Der «Compact» hat also im Moment keine rechtliche Bindungskraft, aber er soll durchaus eine Wirkung haben und auf ein Ziel hinführen. […] Es ist der unselige ignorante Geist hinter dem Migrationspakt, der ihn politisch brisant macht. Dass das den Autoren nicht aufgefallen ist, bestätigt nur wieder das oft hervorgebrachte Argument der Abgehobenheit der Eliten – und stärkt dieselben politischen Protestbewegungen.

Kommentar:

Die Kritik an der Kritik der AfD scheint dem Kommentator etwas oberflächlich und zu wenig differenziert. Dennoch macht der Artikel deutlich, dass das, was zunächst als ungefährlich hingestellt wird, eine langfristige Strategie zu Lasten der Autonomie von Staaten führen kann (und soll?).

Und das ist wohl nicht aus der Luft gegriffen; denn die Schweiz wird den Pakt nun wohl auch nicht unterschreiben.
Vgl. „Cassis kann Widerstand gegen den Uno-Migrationspakt nicht brechen – Die Staatspolitische Kommission hat sich von Aussenminister Cassis nicht umstimmen lassen und hält am Widerstand gegen den Uno-Migrationspakt fest. Der Bundesrat soll dem Migrationspakt im Dezember nicht zustimmen.
NZZ am 03.11.18
https://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-soll-den-uno-migrationspakt-nicht-unterzeichnen-ld.1433428

Weitere Informationen:
So begründet Österreich das Nein zum Migrationspakt
Der Migrationspakt sieht umfassende Ansprüche von Migranten vor. Das lehnt die Regierung in ihrer „Votumserklärung“ ab. […] In dieser Erklärung heißt es: „Österreich unterscheidet klar zwischen legaler und illegaler Migration. Eine Verwässerung dieser Unterscheidung, wie sie der Globale Pakt für sichere, geregelte und planmäßige Migration (VN-Migrationspakt) vornimmt, wird abgelehnt.“ Österreich sei ein Rechtsstaat und halte die Menschenrechte ein, aber ein Menschenrecht auf Migration sei der heimischen Rechtsordnung fremd. Die Republik entscheide souverän über die Zulassung von Migration nach Österreich.
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5522121/17-abgelehnte-Punkte_So-begruendet-Oesterreich-das-Nein-zum
+ Leserkommentare

„Wer von offenen Grenzen träumt, wird damit nicht viel anfangen können“
INTERVIEW MIT ROMAN LEHNER am 22. Oktober 2018
https://www.cicero.de/aussenpolitik/migrationspakt-uno-fluechtlinge-souvernaenitaet
+ sehr kritische Leserkommentare
Eigener Hinweis:
Was halten Sie von solchen Sätzen des „Habilitanden“?
a) „Letztlich wird es vom konkreten Willen aller Staaten abhängen, was man daraus ableiten kann.“
b) „Aber wie gesagt, wenn man sich die Dokumente genau anschaut, kann man daraus eigentlich nichts Verpflichtendes für die einzelnen Staaten ableiten.“ [Frage: Was meint hier das Wort „eigentlich“?]
c) „Offenbar bestehen Befürchtungen, dass sich aus dem Pakt Verpflichtungen zur Aufnahme von Flüchtlingen oder Migranten ergeben würden. Begründet ist diese Befürchtung aber nicht. [Frage: Andere Länder sehen das anders.]
d) Auf die Frage „Was sagen Sie zu der Unterstellung, der Vertrag sei die Vorstufe von Migration als einem universellen Menschenrecht?“ lautet die Antwort: „Da findet sich eigentlich kein Hinweis darauf.“ [Frage: Was meint auch hier das Wort „eigentlich“?]
e) „Im Grunde handelt es sich einfach um viele politische Bausteine, die einen Common Sense für die politische Zusammenarbeit in der Zukunft abbilden. Da sie sehr detailliert sind, ist das Abkommen schon mehr als ein bloßes Symbol.“ [Frage: Mehr als ein bloßes Symbol! Was heißt das konkret für die Zukunft?]
f) „In der Tat ist das ein Punkt, wo man in einer freiheitlichen Gesellschaft ein bisschen ein Unwohlgefühl bekommt. Aus verfassungsrechtlicher Sicht ist aber klar, dass das Recht auf Meinungsfreiheit weiterhin gilt. Dem Pakt lässt sich nicht entnehmen, dass der Diskurs nun in irgendeiner unzulässigen Weise eingeschränkt werden dürfte.“
g) [Frage:] „Muss der Bundestag der Unterzeichnung zustimmen? [Antwort:] Das muss er streng genommen nicht, weil es sich um ein sogenanntes „non-binding agreement“ handelt. Das kann man wegen der politischen Bedeutung aber auch anders sehen. Meines Erachtens zeigt schon die öffentliche Debatte, die ja gerade erst beginnt, dass es sich um ein Politikum handelt. Ob verfassungsrechtlich geboten oder nicht, sinnvoll wäre eine Befassung des Bundestages schon.“

Behauptung des Kommentators: Der Bundestag wird sicher nicht damit befasst werden und wird sich mehrheitlich auch gegen diese Missachtung nicht wehren.

(276)

Und noch eine Warnung – unerhört?

Und noch eine Warnung – unerhört?

Ahmad Mansour provoziert die Deutschen – er hält ihre toleranten Integrationskonzepte für untauglich

Neue Züricher Zeitung NZZ | 01.11.18

Der Psychologe und Islamismusexperte Ahmad Mansour sagt den Deutschen, was sie nicht gerne hören: dass sie bei der Integration fast alles falsch machen. […] Deutschland habe eine absurde und gefährliche Vorstellung von Integration, sagt er. «Bisher bedeutete sie: Sprache plus Arbeit minus Kriminalität», kritisiert Mansour. «Nach diesem Massstab war Mohammed Atta, einer der Attentäter vom 11. September, super integriert.» […] Und dann sagt er einen Satz, der insbesondere in linksliberalen Kreisen eigentlich tabu ist: «Integration ist eine Bringschuld der Migranten.» Man müsse sie nicht schonen oder, noch schlimmer, patriarchale Strukturen als Teil ihrer kulturellen oder religiösen Identität rechtfertigen. Mansour schnaubt geradezu. «Wir sind doch keine Kuscheltiere!» Es ist einer seiner Lieblingswutsätze. Bei Migranten einen anderen Massstab anzulegen als bei anderen, zumeist einen weniger strengen, sei völlig inakzeptabel. […] Integration sei machbar, aber nicht mit Naivität, sagt Mansour oft.

Kommentar:

Sehr zu empfehlen ist auch die Lektüre der Leserkommentare in der schweizer Zeitung.

(337)

Eine Stimme der Vernunft

Eine Stimme der Vernunft

Werner Münch: Sieben „Mauersteine“ spalten Deutschland

Die Tagespost | 30.10.18

Aus Sicht des früheren Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Werner Münch, gibt es sieben „Mauersteine“, welche die Bundesrepublik spalten, weil sie das Recht, die Demokratie und die persönliche Freiheit bedrohen. In einem Gastbeitrag für „Die Tagespost“ schildert der bekennende Katholik und Wissenschaftler aus Anlass des bevorstehenden 9. Novembers diese „Steine“ im Einzelnen.

Kommentar:

Werner Münch ist nicht irgendwer, sondern ist ehemaliger CDU-Ministerpräsident, aber aus der CDU ausgetreten.

Mit seiner Aufzählung der „Mauersteine“ passte er gut in die AfD. Nehmen Sie nur seinen 4. Mauerstein als Beispiel:

„Ein besonders gravierendes rechtswidriges Verhalten des Staates gab es in der großen Flüchtlingswelle nach Deutschland im September 2015, das von 16 renommierten Wissenschaftlern mit Professuren für Völker-, Europa- und Öffentliches Recht an deutschen und österreichischen Universitäten in dem im Sommer 2016 erschienenen Band „Der Staat in der Flüchtlingskrise. Zwischen gutem Willen und geltendem Recht“ schon im Vorwort mit folgendem vernichtenden Urteil bewertet wurde:
„Die Staatsgrenzen stehen offen und Zehntausende von Menschen erreichen Woche für Woche ungesteuert und weitgehend unkontrolliert das Land.

 
Die Staatsgewalt scheint ratlos, Verfassungsprinzipien wie das Demokratie- und das Rechtsstaatsprinzip geraten durch die Wucht der Ereignisse unter Druck. Der Rechtsstaat ist im Begriff, sich im Kontext der Flüchtlingswelle zu verflüchtigen, indem das geltende Recht faktisch außer Kraft gesetzt wird. Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichterstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität. “Ein Urteil, das immer noch nachdenklich macht! […]“

(353)

„Deutschland“ will natürlich unterschreiben – natürlich ohne einen öffentlichen Diskurs

„Deutschland“ will natürlich unterschreiben – natürlich ohne einen öffentlichen Diskurs

UN-Migrationspakt – Auch Österreich macht nicht mit

tagesschau.de | 31.10.18

 

Nach den USA und Ungarn wendet sich nun auch Österreich vom geplanten UN-Migrationspakt ab. […] Der Pakt sei nicht geeignet, um Migrationsfragen zu regeln. Man befürchte den Verlust österreichischer Souveränität in der Migrationspolitik und ein Verwischen der Unterschiede zwischen legaler und illegaler Migration, hieß es.

Kommentar:

Statt eines eigenen Kommentars sei auf zwei Leserkommentare verwiesen:
 

a) „Danke, Österreich! – Heimlich und undemokratisch wie TTIP, plötzlich und irrsinnig wie die Grenzöffnung bereiten Soros, Merkel und Vertraute den nächsten Schritt vor: Das Recht eines jeden Menschen, dorthin zu gehen, wohin er möchte und selbstverständlich direkt die Sozialsysteme benutzen zu dürfen. Nun gibt es einige Länder, die da nicht mitmachen. Bei uns hingegen gibt es nicht mal eine Diskussion.“
 

b) „Das ist das einzig Vernünftige, was man tun kann, denn mit der Unterzeichnung wären die Länder verpflichtet alle Migranten aufzunehmen, abgekoppelt von der Bedingung, ob sie asylberechtigt wären, oder nicht. Schon nach wenigen Jahren ginge es dann in ein Gewohnheitsrecht über, das dieses Recht in nationales Recht umwandeln soll.
 

Mit dem Aufwind der Grünen in diesen Zeiten, wird Deutschland sehenden Auges genau in diesen Prozess laufen, denn sie haben als Opposition kein Interesse daran, dieses in Dt publik zu machen. Es könnte Widerstand geben, ist die Befürchtung.
Und so wie Juncker es formulierte:
Wir führen erst Dinge ein, und wenn kein Widerstand kommt, dann belassen wir es dabei.
Dazu braucht man natürlich geräuschlose Presse und verschwiegene Politiker.
Warum wird das innerhalb Deutschlands nicht breit diskutiert?
Warum werden dt. Bürger hier nicht aufgeklärt?
Die AfD tut dies auf ihrer Website meines Erachtens als einzige Partei.
Wo bleibt die Transparenz der anderen?“

 
Nun doch noch eine Schlussfrage des Kommentators:
Will „Deutschland“ unterschreiben oder will es (möglichst geräuschlos) die in ihren letzten Zügen liegende „kleine Koalition“, und zwar ohne eine Diskussion der „Volksvertreter“ im Bundestag, wozu auch die AFD als drittstärkste Fraktion gehörte?
Man sieht, wie wichtig es ist, dass „die Alternativlose“ endlich die Notwendigkeit einer Alternative zu ihr selbst einzugestehen gezwungen ist.

(315)

UNO Migrationspakt – „Global Compact for Migration“

Am 10. Dezember 2018 will die Bundesregierung einem internationalen Abkommen Global Compact for Migration beitreten, das Migranten aus aller Welt weitgehende Rechte zur Migration, auch nach Deutschland, einräumt.

Die deutsche Mitarbeit an diesem „Pakt“ erfolgte am Bundestag vorbei und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der Pakt soll nicht bindend sein, kann aber über „soft-law“ völkerrechtliche Bindungswirkung entfalten. Die Folgen könnten dramatisch sein: Deutsche Gerichte legen Gesetze in Zweifelsfällen auch unter Berufung auf Absichtserklärungen der Bundesregierungen zugunsten von Klägern aus, was zu einer Stärkung der Rechte von „Migranten“ führen könnte.

Die Regierung nimmt damit eine Beschleunigung und Vervielfachung der Zuwanderung in Kauf. Zudem könnten die Zuwanderungsländer zu neuen Siedlungsgebieten von Menschen anderer Völker, Religionen und Kulturen werden.

Anders als die USA, Ungarn, Australien, Dänemark und andere Demokratien, die wegen dieser möglichen Folgen aus dem Pakt ausgestiegen sind oder dies noch tun werden, steht die Bundesregierung mit voller Kraft kritiklos hinter diesem Vorhaben.

Der Migrationspakt

  • wurde von Institutionen ohne demokratische Legitimation initiiert, wie z.B. der UNO und Nichtregierungsorganisationen.
  • benennt praktisch nur die Rechte der „Migranten“ und die Pflichten der Zielländer.
  • ist ein verstecktes Umsiedlungsprogramm für Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge.
  • ermöglicht allen künftigen Migranten den Zugang zum Sozialsystem, zu dessen Erbringung sie nichts beigetragen haben.
  • statuiert eine Aufnahmepflicht für alle, die behaupten, Opfer des „Klimawandels“ zu sein.
  • bürdet sämtliche mit der Zuwanderung einhergehenden Kosten (z.B. Sozialleistungen, Beratungen, Schulungen jedweder Art, sprachliche Übersetzungen, Rechtsmittel-Einlegung etc.) den Zielländern auf.
  • blendet die möglichen Gefahren für die innere Sicherheit durch Zuwandererkriminalität aus.
  • klammert die Probleme bei der Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen aus.
  • fordert auf, in den Medien über die Vorteile der Zuwanderung im Sinne einer „Bereicherung der Gesellschaft“ zu berichten.
  • wird zusätzliche Anreize für eine weiter ansteigende Zuwanderung nach Deutschland geben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wer nicht hören will, wird fühlen?

Wer nicht hören will, wird fühlen?

Samuel Schirmbeck: Die Linke islamisiert Deutschland mehr als der Islam

EPOCH TIMES | 25.10.18

Autor und Filmemacher Samuel Schirmbeck war zehn Jahre lang ARD-Korrespondent in Algerien. Für ihn ist es unbegreiflich, dass ausgerechnet die Linken dem Islam in Deutschland unkritisch gegenüberstehen. […] Wenn eine der größten Errungenschaften der Aufklärung die Religionskritik sei, wie kann es dann sein, dass die Linken absolut keine Kritik am Islam zuließen. Und damit meint er nicht nur die eine Partei, sondern ebenso die Grünen und die SPD. Der Terror der Islamisten habe nichts mit der Religion als solches zu tun, erklären diese unvermindert fort. […] Also es ist Wahnsinn, Sie können in Deutschland Amerika gerne kritisieren, inzwischen sogar ein bisschen den Sozialismus, die Schwiegermutter, das Christentum – alles können Sie kritisieren, aber den Islam nicht, sonst sind sie eine Rechter, ein Nazi. Das ist pathologisch! Ich finde das ist ein sehr gefährlicher Zustand, denn wir haben jetzt eine Million neue Muslime im Land.

Kommentar:

Ergänzend dazu ein kleiner Passus aus der Dankesrede von Michel Houellebecq, der am 19. Oktober in Brüssel als erster Preisträger den von Prof. Max Otte gestifteten „Oskar-Spengler-Preis“ erhalten hat:
„In der jüngsten Vergangenheit Frankreichs besteht etwas, das nicht einem Selbstmord entspricht, sondern wirklich viel eher einem Mord. Und der Schuldige an diesem Mord ist wohl kaum schwer auszumachen: Es ist die Europäische Union. […] Innerhalb der westlichen Welt hat Europa eine ganz besondere Form des Selbstmords ausgewählt, welche beinhaltet, die Nationen, die sie ausmachen, zu ermorden.“
Zitiert nach: Die Tagespost vom 25.10.18, S. 18: Ein Mord findet statt)

(284)

Stellungnahme von Alexander Gauland

Stellungnahme von Alexander Gauland

Dieselverbote in Deutschland sind unsinnig

AfD-Homepage | 27.10.18

„Das EU-Recht erfordert keine konkreten Dieselverbote. […] Deshalb ist die Debatte in Deutschland um Dieselfahrverbote rein ideologisch und entbehrt jeglicher Sachlichkeit. Kein einziges Nachbarland von uns hat bisher konkrete Dieselfahrverbote eingeführt. In Madrid oder Warschau sucht man sie vergebens. Warum auch? Die von der EU vorgegebenen Grenzwerte können leicht umgangen werden, da nirgends vorgegeben wird, wie und wo exakt sie zu messen sind.
Nur wir versuchen völlig willkürlich festgelegte Grenzwerte durch unsinnige Dieselfahrverbote einzuhalten.
Damit ist niemandem geholfen. Im Gegenteil. Man erschwert den Menschen ihr Leben unnötig, verursacht ihnen zusätzliche finanzielle Belastungen und fügt unserer Autoindustrie schweren Schaden zu. Besonders absurd wird die Situation, wenn man weiß, dass bei uns verbotene Dieselfahrzeuge nur über die Grenze nach Polen gebracht werden müssen, um dort einfach weiter fahren zu können.
Frau Merkel und ihre Bundesregierung müssen endlich aufhören, mit willkürlichen, politisch motivierten Forderungen die Menschen unnötig zu verunsichern. Dieselfahrverbote sind unsinnig, die Debatte darüber vollkommen grotesk.“

Kommentar:

Es sei noch einmal an den hervorragenden Artikel von Jan Fleischhauer von März 2018 erinnert:

Kampf gegen den Diesel – Die erfundenen Toten

Jedes Jahr 6000 vorzeitige Tote durch Stickoxid – damit erschreckte das Umweltbundesamt die Deutschen. Was nach Wissenschaft klingt, ist in Wahrheit eine politische Zahl einer durch und durch politisierten Behörde. […] Je genauer man sich mit der Materie befasst, desto verwirrender wird es. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass die EU-Richtlinie zu den Grenzwerten vorsieht, dass mit einer Entfernung von 25 Metern zu verkehrsreichen Kreuzungen gemessen wird. Nun lese ich, dass die Messgeräte in Deutschland direkt an der Fahrbahn stehen. Ich habe das nicht überprüft. Aber wenn das stimmt, muss man sich nicht wundern, dass bei uns Dieselalarm herrscht.

Der Spiegel am 15.03.18
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/dieselgate-2-die-erfundenen-toten-a-1198225.html

(283)

Sozialismus bedeutet Tod – 25 Jahre falsche Gesundheitspolitik, Vortrag und Diskussion in Odenthal

Sozialismus bedeutet Tod – 25 Jahre falsche Gesundheitspolitik, Vortrag und Diskussion in Odenthal, 25.10.18

Als Arzt mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung ist Dr. med. Gerd-Ulrich Heinz berechtigt, das bedenkliche Jubiläum auf Einladung unseres Kreisverbandes im Haus der Begegnung darzustellen und zu bewerten.

Der blaue Widerspruchsgeist füllte auch zu diesem Thema die Reihen. Die Zahl der freien Sitzplätzen war exakt null.

Der heilige Roland Baader glaubte ja schon beim Mauerfall nicht an eine Kapitulation des Sozialismus, sondern an ein Atemholen. Die Überlegenheit der freien Marktwirtschaft war augenfällig: Der dynamische Selbstordnungs- und Anpassungsprozess im Chaos einer unendlich sich wandelnden Welt hatte 1989 die Theorie vom statischen, manierierten Gleichgewicht scheinbar niedergerungen. Baader warnte aber, das Gift werde sich über Politik, Behörden, Verbände, Schulen und Redaktionen nur noch weiter verbreiten.

Der Kessel läuft über – Hexenbrunnen in Odenthal – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dem Eindruck, das im Vortrag wiederzufinden, kann sich der Zuhörer nicht entziehen:

Beherzt hatte unser Referent Dr. Heinz seinerzeit Ja gesagt zum unternehmerischen Gestaltungswillen, zur Verantwortung und zum Risiko. Und wurde enttäuscht.

Heute leide der Berufsstand unter Budgetierung und Bürokratisierung.

Zwar existiere mit der Kassenärztlichen Vereinigung eine starke Interessenvertretung. Diese sei aber als Körperschaft öffentlichen Rechts ausgestaltet und politisiert, eher Verräter als Vertreter, mit noch dazu unverhältnismäßig hohen Bezügen.

Überzogen auch die Gehälter und Planstellen in den Gesetzlichen Krankenversicherungen. So arbeiteten in Arztpraxen fünfmal so viele Menschen wie in der GKV, bekämen aber nur 3,5 mal so viel Honorar.

Hier wird eine Hauptforderung von Dr. Heinz deutlich: Die Arbeit am Menschen müsse sich lohnen, nicht das Verwalten.

Die ministerielle Regulierungswut überraschte den mehrfachen Arbeitgeber: Noch nicht einmal die Übergabe an einen Nachfolger könne mehr frei ausgehandelt werden. Gebe es nach behördlicher Festlegung zu viele Praxen in einem Gebiet, werde ein Arzt mit 21.000€ von der Kassenärztlichen Vereinigung quasi enteignet.

Welche ihrer Facharztqualifikationen Sie am Markt anböten, entschieden Sie nicht selbst. Das regele der Minister nach Plan.

Was Sie außerdem nicht wussten: Die Krankenkassen verschwendeten letztes Jahr 200 Mio. € für sinnlose Werbung. Und allein die AOK 47 Mio. für Strafzinsen. Und warum gilt für Bücher und Lebensmittel der reduzierte Mehrwertsteuersatz, nicht aber für Medikamente?

Der Hörer überträgt unwillkürlich das Baadersche, selbstzerstörerische, sozialistische Kollektivsystem der uneinsichtigen Gesellschafts-Konstrukteure auf die Jetztzeit.

Der „neue“ Sozialismus bedeutete für Baader schleichende Aushöhlung, Lähmung, Effizienzminderung, Zerrüttung, Aufweichung, Unterwanderung, Zermürbung, Verbiegung, Schwächung des Kapitalismus. Vollendet dann Unfreiheit, Lüge, Gewalt, Terror, Menschenverachtung, Knechtschaft und Tod.

Dr. Heinz bestätigt eine jenseits der Mauer damals um 6 Jahre kürzere Lebenserwartung.

Sozialismus bedeutet Tod.


„Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann! Die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.“ Goethe.

Schallende Ohrfeige für Heiko Maass

Schallende Ohrfeige für Heiko Maass

Ein Maas für die Moral?

Der Spiegel | 22.10.18

Die deutsche Außenpolitik unter Heiko Maas ist eine erbärmliche Veranstaltung, die zwischen Ohnmacht und Heuchelei schwankt. Da kann einem selbst US-Präsident Trump lieber sein.

Kommentar:

Und das schreibt Jakob Augstein im Spiegel! Dann folgen noch Sätze wie „Maas ist ein Außenministerdarsteller.“ – „Die Deutschen verachten Leute wie Trump, und sie lieben Leute wie Maas.“ – „Deutschland, Land der Heuchler. Die Frage ist nur, ob die Heuchelei noch jene Sünde ist, die im Namen der Tugend verübt wird.“ – „Es gibt eben auch eine Banalität des Guten.“

(308)

Auch das ist ein Beitrag aus der katholischen Kirche – aber ein kritischer

Auch das ist ein Beitrag aus der katholischen Kirche – aber ein kritischer

Wolfgang Ockenfels: Wer soll wen bereichern?

pi-news.net | 12.10.18

Inzwischen hat sich eine völlige Vergleichgültigung der politischen und moralischen Sprache herausgestellt, in der sich im Zuge der postmodernen Hermeneutik die radikale Relativierung substantieller ethischer, theologischer und rechtlicher Begriffe darstellt. Daß von diesem Begriffswirrwarr nicht allein die journalistische, sondern auch die ökonomische, politische und sogar kirchliche Zunft ergriffen worden ist, geht schon daraus hervor, daß, wer über das Abstraktum „Migration“ redet, kaum noch die Unterschiede zwischen politischen Asylbewerbern, Bürgerkriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen wahrnimmt. Wozu auch diese juristisch-terminologischen Differenzierungen? Sie stören bloß, wenn es hauptsächlich um „Bereicherung“ geht. Denn die Migranten, pardon „die Flüchtlinge“, bedeuteten doch einen ökonomischen Nutzen für Deutschland und Europa. Aber „brauchen wir“, wenn sich schon die meisten Einwanderer nicht als integrationsfähige Teilnehmer an der kapitalorientierten Wirtschaft beteiligen können oder wollen, überhaupt diese grenzenlose Immigration? […] Wer aber soll hier wen bereichern? Wer will sich an wem bereichern?

Kommentar:

Beiträge von Prof. Ockenfels, Dominikanerpater und emeritierter Ordinarius der Theologischen Fakultät Trier, ist in dieser Presseschau schon mehrmals zu Wort gekommen. Er folgt nicht unbedingt dem Mainstream in der katholischen Kirche .
Es sei hier noch einmal an seine Sätze erinnert: „Welche Partei wir wählen oder nicht wählen, lassen wir uns nicht von geistlichen Würdenträgern vorschreiben. Von ihnen erwarten sich politisch praktizierende Christen keine konkreten Lösungen, sondern gut begründete ethische Maßstäbe – zur eigenen Entscheidung. […] Eine Demokratie ohne Alternativen, ohne Korrekturmöglichkeiten, ist keine mehr. Es könnte ja sein, daß sich die angeblichen Nostalgiker als die besseren Realisten erweisen.“

(253)

Tag der Deutschen Einheit – Das Kreisverband-Oktoberfest am 3. Oktober 2018

Tag der Deutschen Einheit – Das Kreisverband-Oktoberfest am 3. Oktober 2018

O’zapt is! © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dazu Weißwurst, Leberkäs, Obazda, Brezn, Guglhupf, zünftige Akkordeon-Volksmusi.

Die gemeinsame Ausfahrt durch den Kreis erreicht den Oktoberfeststadl © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis


Zwei Augenzeugen der Deutschen Einheit bot der Kreisverband Rhein-Berg heute anlässlich des Nationalfeiertages auf.

Der erste Zeuge kommt aus den eigenen Reihen, ist an Unmittelbarkeit in seinem Bericht nicht mehr zu übertreffen und weiß, wie es sich anfühlt, wenn die Regierung auf Kritik mit dem Entzug der bürgerlichen Existenz antwortet. Im Unrechtsstaat folgte auf die Bemerkung, ein Regierungsmitglied könnte irren, in seinem Fall die Aberkennung der akademischen Grade, der Entzug der Lehrbefugnis vom Kindergarten bis zur Universität.

Ein Schelm, wer da Vergleiche mit heutigen Verhältnissen anstellt.

Er war dabei, als erneut vergeblich versucht wurde, den Sozialismus zur Gesellschaftsform zu machen, diesmal auf deutschem Boden. Die Parole: „So wie wir heute arbeiten, werden wir morgen leben“ glaubte ’89 schon lange keiner mehr. Der bevorstehende wirtschaftliche Zusammenbruch war nicht mehr zu übersehen. Zunächst mit den Füßen, dann mit dem Risiko der ganzen Existenz ihrer Familie mussten die Mutigen die Freiheit und Einheit gegen den Staat erkämpfen.

Wer glaubt heute noch die Parole: „Wir schaffen das“? Wir glauben sie nicht! Gibt es in Prag noch eine Botschaft, in deren Treppenhaus wir uns mit je zwei Personen pro Stufe nächtelang in Dankbarkeit und Disziplin der Freiheit entgegen sehnen könnten?

Kein Wunder, dass der Widerstand wächst.

1989 legte eine deutsche Verwaltung noch Wert auf ein Visum
© AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Der zweite Zeuge ist Paul Ludwig Hans Anton von Beneckendorff und von Hindenburg und konnte verständlicherweise nicht persönlich auftreten.

Wir schickten eine Delegation zum 1928 von unseren Vätern aus massiven Quadern errichteten Wasser- und Aussichtsturm, der seinen Namen trägt.

Stein gewordener Trotz gegen die Natur © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Hindenburg erzählt, wie er als 19-jähriger preußischer Leutnant 1866 in der Schlacht von Königgrätz kämpfte und damit die Vereinigung im Norddeutschen Bund mit möglich machte. Wie er sich am 2. September 1870 bei Sedan einer wiederholten Kriegserklärung durch Frankreich als Bataillonsadjutant entgegenstellte, auch hier siegte.

Nun war der große Tag da.

Am 18. Januar 1871 wurde der Preußische König Wilhelm I. im Spiegelsaal von Schloss Versailles zum Kaiser des jetzt geeinten Zweiten Deutschen Reiches erhoben.

Hindenburg berichtet, wie er als Repräsentant seines Garderegiments zur Proklamation feierlich die in den Schlachten zerfetzte Regimentsfahne mit denen der anderen deutschen Feldregimenter zu einem bunten Wald emporstreckte.

1888 gehörte er zu den Offizieren der Totenwache, die am Sarg des Kaisers salutierten.

Seit der Winterschlacht in Masuren 1915 lässt er sich nunmehr Generalfeldmarschall nennen.

Er weiß, wie große Opfer Deutschland erbracht hat, in Souveränität, Freiheit, Einigkeit zu bestehen und mahnt die nachfolgenden Geschlechter, sich ihrer Verantwortung für dieses Erbe bewußt zu sein.

Die Aussicht, hier Remscheid © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

AfD – Bezirksparteitag in Bergisch Gladbach

Bezirksparteitag in Bergisch Gladbach, 29.9.2018

Im Großen Kreistagssaal des Kreishauses hier bei uns in Bergisch Gladbach versammelten sich über 130 Delegierte des AfD-Bezirksverbandes Köln, darunter 5 Bundestags- und 4 Landtagsabgeordnete, um unter der Leitung von MdB Dr. Michael Espendiller die Grundlagen für die Europawahl 2019 zu legen.

Ja, ich will! – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Mit Adleraugen wachten 13 Bundespräsidenten von der Wand herab, als der Bezirksparteitag seine 25 Delegierten aus 68 Bewerbern für die Europawahlversammlung in Magdeburg bestimmte.

Dabei war niemandem der Weg aus den insgesamt 12 Kreisverbänden, also aus den Richtungen Leverkusen, Gummersbach, Siegburg, Bonn, Euskirchen oder Aachen zu weit, um seine Kraft mit einzubringen und die Demokratie zu stärken.

Adler Nummer 14 im Foyer des Kreishauses Bergisch Gladbach – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Stolz können wir berichten, dass Prof. Dr. Harald Weyel, der Bundestagsabgeordnete für den Rheinisch-Bergischen Kreis, und unser Kreisverbandssprecher Thomas Kunze dabei sein werden, wenn im November in Magdeburg die schlagkräftige Mannschaft für Brüssel zusammengestellt wird. Als möglicher Nachrücker steht aus unseren Reihen noch Jörg Feller auf der Liste der Erkorenen.

Zum Wohle Europas, zum Wohle Deutschlands und der Demokratie!

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

Vortrag „Migration“ von Prof. Neuhoff, mit Diskussion, 27.9.18

Den Aufklärer Kant wollen wir als Patron des heutigen Ausrichters Immanuel-Kant-Verein gelten lassen. Ein hoher Anspruch, dem sich der Bonner Sozial- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Hans Neuhoff im Kreishaus Bergisch Gladbach stellt.

Mitgebracht hat er uns das 2013 erschienene Buch „Exodus“ eines Wirtschaftswissenschaftlers, Paul Collier, mit dem englischen Original-Untertitel „How Migration Is Changing Our World“.

Was bedeutet es, wenn noch mehr Stühle benötigt werden?
Sebastian Weirauch, Kreisverband Rhein-Berg und Prof. Dr. Hans Neuhoff – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Was haben wir?

Wir haben eine technisiert wissenschaftliche Zivilisation.
Die europäische Aufklärung lehrte den Menschen: Keineswegs sind die Bedingungen im Diesseits vorherbestimmt, sie können gestaltet werden.

Gute Erfahrungen befeuerten die Forschung, Entwicklung setzte ein, große Ökonomien wurden möglich durch Interaktionen zwischen Teilnehmern, die sich weder sehen noch kennen mussten, ein soziales Modell wurde begründet.

Und dieses Modell heißt Vertrauen.

Vertrauen ist gebunden an die Erwartung der Gegenseitigkeit und macht so Kooperation bis hin zur Umverteilung möglich. Die Grundlage für das soziale Funktionieren eines erfolgreichen Gemeinwesens ist das freundschaftliche Grundgefühl, der gegenseitige Respekt.

Vertrauen entsteht nicht „natürlich“.

Die sozialen Modelle auf dem Planeten sind aber unterschiedlich. So kommt es, dass in weiten Teilen der Erde die Identitätsbildung durch den selbstverständlichen Glauben an einen Gott, durch Schicksalsgläubigkeit geprägt ist.

Vertrauen gibt es nur im Clan, es gilt das Prinzip der Ehre, der Eigennutz hat die Überhand, jeder kleine Vorteil wird für sich mitgenommen. Die kulturellen Bedingungen erzeugen Armut. Den vollständigen Verlust von Vertrauen nennt man Bürgerkrieg.


Was ist in Berlin gewollt?

Ein Armutsgefälle führt zu Migration. Eine Aufnahmegesellschaft gewärtigt zunächst die Entstehung von Diasporas. Wächst eine Diaspora, sinkt die Absorptionsrate, d.h. immer weniger Individuen haben einen Anreiz zur Assimilation. Dadurch steigt die Immigration immer schneller, bis zur epochalen Dimension.

Steigt im ungünstigen Fall der Anteil opportunistisch Handelnder, wird der der Kooperativen sinken. Personen, die auf die Beibehaltung des zum Erfolg nötigen sozialen Modells achten, die Bewacher und Bewahrer, können resignieren, wenn sich das Gefühl verbreitet, dass jeder nur seinen Vorteil sucht. Das ist eine ganz gefährliche Tendenz, denn kooperative Strukturen sind fragil.

Diasporas wachsen beschleunigt, exponentiell und auf unabsehbare Zeit. Während kontrollierte, moderate Zuwanderung für alle Beteiligten nützlich ist, reduziert unkontrollierte Massenzuwanderung in den Aufnahmeländern das über Jahrhunderte aufgebaute soziale Kapital, auch das Vertrauen der Einheimischen untereinander, bis hin zu Destabilisierung und sozialem Zerfall.

Eine wahrhaft undankbare Aufgabe hat Prof. Neuhoff da übernommen, Vorlage sowie Vermittlung mögen noch so gekonnt erarbeitet sein, er blickt in lange Gesichter der Betroffenheit.

Eine wichtige Lehre nehmen wir mit: Mindestens die eigene Regierung darf nicht aus opportunistischen Nutzenmaximierern mit Unfähigkeit zur wertorientierten Entscheidung bestehen!

Kant verfasste seine Habilitation im preußischen Königsberg über ‚Die ersten Grundsätze der metaphysischen Erkenntnis‘. In Latein. ‚Principiorum primorum cognitionis metaphysicae nova dilucidatio‘.

1755 trauerte die Wissenschaft da bereits 12 Jahrhunderte, gemessen ab der Zerstörung der Aquädukte der Stadt Rom, einer nur mühsam in Ansätzen wieder erreichten Zivilisation nach.

Wie, ja wie nur kann es sein, dass Latein ausstarb?

Frei nach Goethes Faust – Bericht eines Teilnehmers aus dem Bürgerhaus

Von Zeit zu Zeit seh ich den Alten gern – Bundestag in Wermelskirchen, 21.9.18

Reges Interesse in den Bürgerhäusern – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Wie stolz kann doch der Kreisverband Rhein-Berg sein, vor einem Jahr Dr. Roland Hartwig mit einem Bundestagsmandat nach Berlin entsandt zu haben. Und wie nötig das war zu bezeugen, ist der MdB heute in die Bürgerhäuser gekommen. Lang ist die mitgebrachte Mängelliste unseres Landes:

– innere Sicherheit stark verschlechtert

– äußere Sicherheit durch Beendigung der Entspannungspolitik gefährdet

– Zustand der Bundeswehr verheerend

– vertragswidrige Haftung für fremde Staatshaushalte

– Kompetenzverlagerung an Zentralstaat EU

– enteignende Nullzinspolitik

– trotz so manipuliertem Aufschwung kein Schuldenabbau

– prekärer Staatshaushalt (über 1/4 fließt bereits als Zuschuss in die Rente)

– Verlust des Bildungsniveaus

– steigende Armut in Deutschland

– rechtswidrig untätige Regierung angesichts invasionsähnlicher Einwanderung fremder Kulturen

– drohende demografisch bedingte Verdrängung des Christentums

– integrationsverweigernde Migranten

– Ausbeutung deutscher Sozialsysteme

– Medienversagen

Dr. Hartwig sagt unter diesen Bedingungen den Zusammenbruch des Systems, ein Abschaffen Deutschlands auf Dauer und ohne Wiederkehr voraus und stellt die Gretchenfrage nach Selbsterhaltungstrieb und Abwehrreflexen. Wer wehrt sich in Deutschland?

Der September 2017 ist für ihn diesbezüglich eine Wendemarke, endlich eine Partei im Bundestag, die deutsche Interessen vertritt. Sicherheit, Demokratie, Freiheit, Wohlstand, Bildung und nationale Identität wehrhaft beschützen zu wollen und Deutschland zu bewahren, hat eine Stimme.

„Absolut historische Zeit.“ – Abgeordneter Dr. Roland Hartwig – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dr. Hartwig gibt zu bedenken, warum wohl diese Stimme diffamiert und ausgegrenzt wird: Weil es die Stimme der Wahrheit ist. Die Wahrheit zu sagen, kann lange bekämpft werden, aber verhindern kann man die Wahrheit nicht.

Dr. Hartwig ist gekommen zu ermutigen und zu bitten: Reden Sie mit Ihren Nachbarn und Freunden. Die Wippe fängt an sich zu bewegen. Gegen alle Widerstände sind 18% erreicht. Der Mensch will auf der Siegerseite stehen. Bekommt die Wippe Übergewicht, kann es sehr schnell gehen.

„Dafür brauche ich Ihre Unterstützung.“ – Was für eine Frage? Die hat er!

Des Pudels Kern

Ein Schauer lief dem über den Rücken, der des MdB als Vorhaltung an die abzulösende Regierung gedachte Rezitation des Amtseids heute beiwohnte und absichtlich anders verstand.

Dr. Roland Hartwig in vielleicht gar nicht allzu ferner Zukunft: „ICH SCHWÖRE, DASS ICH MEINE KRAFT DEM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES WIDMEN…“

Dr. Roland Hartwig – Bundestag in Wermelskirchen

von Hans-Joachim Lietzmann

Es ist schlimmer als ich gedacht habe!

Am Freitag, dem 21.09.18 hat der stv. Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Herr Dr. Roland Hartwig, vor ca. 50-55 Besuchern in den Bürgerhäusern der Stadt Wermelskirchen über das Geschehen im Bundestag berichtet.

Dr. Roland Hartwig berichte über die Stimmung im Bundestag © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Neben vielen Einzelaspekten und Eindrücken hat er in seinem Bericht zwei bis drei Mal ausgesprochen, daß die Gegebenheiten dort schlimmer sind als von ihm je gedacht.

Parlamtensdebatten sind eine „show“, gemacht für die Medien.

Insbesondere die Parlamentsarbeit ist in einem Schema erstarrt, in dem die einzelnen Abgeordneten den Parteiweisungen folgen und eine Bearbeitung von Gesetzesvorhaben, eine Sachdiskussion über Probleme und Anträge nicht stattfindet.

Selbst in den Ausschüssen findet ein Ringen um bestmögliche Lösungen nicht statt; vielmehr werden auch dort überwiegend Vorlagen / Gesetzesentwürfe, die in Gespächsrunden, wo auch immer – nicht jedoch im Ausschuß, ausgeklügelt wurden, abgenickt, durch die Mehrheiten beschlossen.

Wie ein Besucher anmerkte, hat die AfD eine Belebung in die Parlamentsarbeit gebracht. Das Grundproblem der Abgabe von Beiträgen nach Parteimeinung/Fraktionszwang ist aber nicht aufgelöst.

Auch der Zustand der Regierung scheint schlimmer als gedacht

Ein gleiches Urteil „ es ist schlimmer als gedacht“ muß ich fällen, wenn ich den „Brief“ von Frau Nahles lese, wie er in der Bergischen Morgenpost vom 22.09.18 (A4 Politik) abgebildet ist.

Frau Nahles schreibt im ersten Absatz: „unsere Parteien haben gemeinsam diese Regierung gebildet, um das Leben der Menschen in unserem Land zu verbessern und verloren gegangenes Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. In diesem Geist haben wir [..] gemeinsam beraten und ein Verfahren in der Causa Maaßen verabredet.“

Sie stellt 4 Sätze weiter fest: „[..], daß Herr Maaßen als Ergebnis seiner Arbeit zwar abgezogen werden muss [..]“ und setzt fort:

„Die SPD will die Arbeit dieser Koalition erfolgreich fortführen [..] weil wir damit das Leben vieler Bürger ganz konkret verbessern können.“

Ich finde es bestürzend, wenn Frau Nahles meint, die Verbesserung des Lebens der Menschen in Deutschland und das Vertrauen in die Politik hänge an der „Causa Maaßen“.

Ich kann nicht erkennen, daß das Ergebnis der Arbeit von Herrn Maaßen, der ja der Leiter einer untergeordneten Behörde ist, so schwerwiegend sein könnte, das Leben der Bürger in Deutschland nachhaltig zu verschlechtern. Überdies wird mit der Wortschöpfung „Causa Maaßen“ eine mögliche falsche Wortwahl von Heer Maaßen in unangemessener Weise zu einem Wortungetüm aufgebauscht.

Ich hätte nie gedacht, daß ein SPD-Parteiführer / eine SPD-Parteiführung solche Maßnahmen (ohne mögliche Folgen abzuwägen) wie in der „Causa Maaßen“ trifft und dann auch noch in einem Brief an die Bundeskanzlerin und an einen Bundesminister zur Korrektur vormaliger Entscheidungen derartige schwache und unangemessene schriftlichen Aussagen macht.

Glücklicherweise wurde in der Bergischen Morgenpost „Der Brief“ veröffentlicht!

Herzlichst
Ihr Hans-Joachim Lietzmann – AfD Wermelskirchen

Beurteilung einiger Zeitungsbeiträge der letzten Tage aus AfD-Sicht

Beurteilung einiger Zeitungsbeiträge der letzten Tage aus AfD-Sicht

CDU-Klicki Versammlungsleiter bei der FDP

Ohne Zweifel war es ein Experiment der FDP bei ihrer Jahresversammlung den Vorsitzenden der CDU, Herrn Klicki, zu bitten, als Versammlungsleiter der Veranstaltung zu agieren.

Aus dem Zeitungsartikel war nicht zu entnehmen, wie er diese Funktion wahrgenommen hat. Es ist aber davon auszugehen, daß Herr Klicki diese Aufgabe handwerklich zufriedenstellend wahrgenommen hat. Befremdlich jedoch ist es, wenn in einem Artikel über eine Veranstaltung der FDP in der Ausgabe der Bergischen Morgenpost der Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat über die Hälfte des Beitrages seine CDU-Meinung darstellt. Allerdings sollte von dem „Versammlungsleiter“ eigentlich erwartet werden, daß er dem (neutralen) Leitungsamt entsprechen würde und die eigene dezidierte Parteimeinung in diesem Fall zurückstellt und keine Veröffentlichung erlaubt.

Rhombus, die unendliche Geschichte

Hinsichtlich der Nutzung des Rhombus-Geländes fanden sich einige Beiträge.

Dabei wurde von der CDU dem Bürgermeister, Herrn Bleek, vorgeworfen, die Anliegen der Stadt im Hinblick auf eine mögliche Ausweitung der Aktivitäten der Hochschule/Universität nicht hinreichend verfolgt zu haben.

Desgleichen wird das Ansinnen verfolgt, die Stadt möge das Gelände kaufen.

Aus Sicht der AfD-Wermelskirchen ist es grundsätzlich Aufgabe der Eigentümer die Grundüberlegungen und mögliche Nutzungen/Investitionen auf ihrem Eigentum zu planen und vorzustellen. Die Stadt und die Verwaltung haben hier zwar einen wesentlichen, aber doch nur begleitenden Einfluß.

Lieber das Jahr 2040 planen statt Hausaufgaben zu erledigen

Gleichfalls ist es anmaßend, wenn politische Parteien oder politische Organe glauben, sie könnten Stadtentwicklungen auf Jahrzehnte vorausschauend gestalten. Angesichts der jüngsten Fehleinschätzungen bei den Kita-Plätzen, beim Finanzrahmen des städtischen Haushaltes und bei der Wohnraumentwicklung, um nur einige Beispiele zu nennen, wäre etwas mehr Bescheidenheit diesbezüglich sicherlich angebracht. Daß heute nicht vorausgesagt werden kann, wie Wermelskirchen sich im Jahre 2040 darstellt, müßte eigentlich nicht nur der CDU gegenwärtig sein, wenn sie sich ihrer „großen“ Kanzler Adenauer, Erhard oder Helmut Kohl erinnert, sondern auch den Grünen, der SPD, wenn sie die von ihnen postulierten Gefahren des Klimawandels, die Abschaffung der Armut in der Welt, die Schaffung des Friedens in der Welt, selbst ernst nähmen.

Die AfD-Wermelskirchen empfiehlt die Orientierung an realistischeren Zielen:

Umsetzung des Vorhabens Loches-Platz, der Bauvorhaben Sekundarschule, des Hallenbades. Verbesserung der laufenden Arbeiten und Tätigkeiten!

Vor allem: Eingrenzung und Rückführung der Verschuldung, damit wir (die Bürger und unsere Stadt Wermelskirchen) überhaupt zukunftsfähig sind und bleiben.

Ihre AfD Wermelskirchen