Betroffener Volljurist fordert Anlaufstellen für Impfgeschädigte

Betroffener Volljurist fordert Anlaufstellen für Impfgeschädigte

„Seit meiner Impfung ist nichts mehr, wie es war“

BZ Berliner Zeitung | 26.01.22

Ich gehöre zu einer unsichtbaren Minderheit. Obwohl wir inzwischen viele sind. Wieviele? Exakte Zahlen über uns gibt es nicht, wir werden nicht zuverlässig erfasst, obwohl wir erfasst werden müssen. Wir werden jeden Tag mehr. Im öffentlichen Diskurs kommen wir dennoch nicht vor. Wir erhalten keine Aufmerksamkeit und keine Stimme. Wir werden totgeschwiegen. Wir sind die Menschen, bei denen der „Piks“ eben nicht nur ein „Piks“ war. […]

 

Die Coronaimpfung ist […] ein medizinischer Eingriff, der bei vielen Menschen erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen verursacht. Das ist die Wahrheit, und die Wahrheit muss ausgesprochen werden.

 

Und ganz konkret: Es müssen Anlaufstellen für Impfgeschädigte geschaffen werden. […] Sinnvoll wären auch von staatlicher Seite finanzierte Forschungsprojekte, um zu verstehen, wieso der Impfstoff bei manchen Menschen so großen Schaden anrichtet.

 

Aber diese Forderungen werden wohl leider Wunschdenken bleiben. Denn die Aufrechterhaltung des Narrativs „die Impfung ist sicher“ scheint wichtiger, als Impfgeschädigten Respekt und Solidarität entgegenzubringen. Eine Solidarität, die für einen Rechts- und Wohlfahrtsstaat selbstverständlich sein sollte.

Kommentar:

Zum intransparenten bis manipulierenden Umgang der Politik mit dem Problem der Nebenwirkungen ist auch der folgende Artikel in der Berliner Zeitung vom gleichen Tag ein entlarvender Beitrag. Lesenswert.
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/ueber-die-impfung-gegen-corona-weiss-der-senat-also-auch-sehr-wenig

 

Übrigens meldet die FAZ am 04.02.22: „Immunisierung mit Folgen – In Hessen fordern 80 Menschen Entschädigung nach ihrer Impfung gegen Corona. Sie klagen über langfristige Schäden.“

(374)