Wenn schon groß angelegte Straßenreinigung, dann aber auch richtig

Sehr geehrte Leser,

am Dienstag, den 23.11.2021 wurden zum Zwecke der Straßenreinigung / Herbstlaubentfernung die Parkbuchten in der Wermelskirchener Jörgensgasse gesperrt. Dies ist sinnvoll und nachvollziehbar, da eine saubere und vollständige Reinigung der Straße bis zur Bordsteinkante nicht möglich ist, wenn ein PKW den Platz besetzt.

Mindestens zwei PKW wurden meiner Beobachtung nach sogar durch Abschleppen entfernt, da sie die entsprechenden Hinweisschilder ignoriert haben. Dies ist aus o.a. Gründen richtig und nachvollziehbar.

Absolut inakzeptabel ist unserer Meinung nach aber das Ergebnis der Arbeiten. Auf den beigefügten Fotos ist zu sehen, dass weder die Rinnen ordentlich gefegt wurden, noch das Wurzelwerk der Pflanzen, die sich angesiedelt haben, entfernt wurde.

Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dies war schon in den vorangegangenen Jahren nicht der Fall. Selbst wenn die Restpfanzen im Winter absterben sollten, so verbleiben trotzdem die Erdreste im Pflanzenbereich als Nährboden für neuen Bewuchs und als Behinderung des Wasserabflusses.

Es sammelt sich vermehrt Müll und Abfall an, der dann hängenbleibt. Die Stadt muss die beauftragte Reinigungsfirma in die Pflicht nehmen und eine -kostenlose- Nachbesserung verlangen.

Die Besitzer der abgeschleppten PKW, der Steuerzahler sowie alle Parkplatzsucher kommen sich sicherlich verschaukelt vor, wenn sie dieses Ergebnis betrachten.

Dies trägt nicht zur Akzeptanz solcher Maßnahmen in der Öffentlichkeit bei. Da für den morgigen Dienstag weitere Arbeiten an der Stelle angekündigt sind, sehen wir die Möglichkeit einer Nachbesserung bei schnellem Handeln.

Wir regen dringend eine striktere Überprüfung der an Subunternehmer vergebenen Arbeiten durch die Verwaltung an.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Springer
für die AfD Fraktion im Rat der Stadt Wermelskirchen

PRESSEMITTEILUNG AfD-Fraktionen im Rheinisch-Bergischen Kreis kritisieren geplante Verschärfungen der Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen / für einheitliche Testpflicht

PRESSEMITTEILUNG
AfD-Fraktionen im Rheinisch-Bergischen Kreis kritisieren geplante Verschärfungen der Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen / für einheitliche Testpflicht
Bergisch Gladbach, 22. November 2021:

Die AfD-Fraktionen im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie der Bergisch Gladbacher Bundestagsabgeordnete Prof. Harald Weyel kritisieren anlässlich der gestrigen Bund-Länder-Konferenz die geplanten Verschärfungen der Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam erklären der Bundespolitiker und die Kommunalvertreter im Kreistag und in den Räten von Bergisch Gladbach, Rösrath, Wermelskirchen, Kürten, Leichlingen und Overath:

„Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass sich die gesellschaftliche Spaltung durch politische Entscheidungsträger weiter zuspitzt. Auch nach fast zwei Jahren Corona-Ausnahmezustand ist für die Bürger keine Normalität in Sicht.

Im Gegenteil: Grundrechtseinschränkungen und Strafandrohungen sollen in bisher ungekanntem Ausmaß zunehmen.

Flächendeckende 2G-Regeln im Freizeitbereich schützen nicht vor einer Ausbreitung des Corona-Virus, stellen jedoch eine unbotmäßige Ungleichbehandlung der Bürger dar. Auswertungen zeigen, dass Schulen, Gaststätten, Einzelhandel, Kinos, Kultureinrichtungen, Schwimmbäder oder Sportstätten keine Infektionstreiber sind. Die Androhung eines erneuten Lockdowns wird nicht nur für weiteren wirtschaftlichen Schaden für lokale Gewerbetreibende sorgen. Auch sind weiter zunehmende psychische und körperliche Schäden bei Bürgern zu erwarten.

Als AfD-Kommunalvertreter sprechen wir uns nicht pauschal gegen Corona-Impfungen aus. Was wir jedoch ablehnen, ist jegliche Form des Impfdrucks, insbesondere bei Zielgruppen, die statistisch gesehen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen milden Krankheitsverlauf durchleben. Vor allem jeglicher Impfdruck bei Kindern und Jugendlichen, z.B. durch Impfmobile vor Schulen, ist zu verurteilen.

Um Sicherheit für Risikogruppen herzustellen und einer möglichen Überlastung von Intensivstationen vorzubeugen, befürworten wir für sensible Bereiche und einen begrenzten Zeitraum eine generelle Testpflicht für alle – Geimpfte, Genesene und gesunde Ungeimpfte. So ließe sich in diesem Jahr ein sicherer und vor allem diskriminierungsfreier Zugang z.B. zu Weihnachtsmärkten und Silvesterfeuerwerken sicherstellen. Besonders in Zeiten zunehmender Polarisierung und Ausgrenzung sind Zeichen einer weitestgehenden Normalität wichtig!“

gez.
AfD-Fraktion im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises
AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach
AfD-Fraktion im Rat der Stadt Rösrath
AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wermelskirchen
AfD-Fraktion im Rat der Stadt Overath
Sebastian Weirauch, Mitglied im Rat der Gemeinde Kürten
Prof. Dr. Harald Weyel, Mitglied des Deutschen Bundestages

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Carlo Clemens
Fraktionsgeschäftsführer
Tel.: 017656968386
E-Mail: carlo.clemens@rat.stadt-gl.de

„Sicherer Hafen“ Wermelskirchen? – AfD fordert Absage

Offener Brief an die Veranstalter

Sehr geehrte Damen und Herren,

RP Online meldet am 12.November 2021: Wermelskirchen, Stadt und WiW sagen Weihnachtsfabrik ab. Die aktuelle Corona-Lage ist den Veranstaltern zu gefährlich. Auch die „Fair Trade Night“ findet deshalb nicht statt. Der Nikolausumzug am zweiten Advent wird aber ziehen. Die Entscheidung über den Indoor-Weihnachtsmarkt ist noch offen, die Weihnachtsfeier im Rathaus und der Neujahrsempfang wurden ebenfalls schon abgesagt.

Sonntag 14. November, 7.11 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilt, erhöht sich der Wert auf 289,0 und erreicht damit den siebten Tag in Folge einen neuen Höchststand. Am Samstag hatte die Inzidenz bei 277,4 gelegen.

Ministerpräsident Michael Kretschmer macht die dramatischer werdende Lage in der „Bild am Sonntag“ klar und sagt: „Die Welle, die wir vor uns haben, wird alle bisherigen Wellen in den Schatten stellen. Diese vierte Welle wird mehr Opfer, auch mehr Todesopfer, verlangen als alles, was wir bisher kannten. Aus dem vergangenen Jahr wissen wir: Wir müssen bis Ostern durchhalten. Vorher wird diese Welle nicht zu Ende sein.“

Vor diesem Hintergrund halte ich es für geboten die Veranstaltung „Wermelskirchen im Gespräch – sicherer Hafen?“ abzusagen. Die Organisatoren und Teilnehmer stehen hier gleichermaßen in der Verantwortung. Vor allem die Verwaltungsmitglieder, allen voran Frau Lück als Bürgermeisterin, müssen hier Ihrer Vorbildfunktion und der Verantwortung der Bevölkerung gegenüber gerecht werden.

Bei der Veranstaltung (Diskussionsabend) handelt es sich nicht um eine Thematik von kommunalpolitischer und gesellschaftlicher Relevanz die „quasi unter der Schirmherrschaft der Stadtverwaltung“ dringend stattfinden muss, keinen Aufschub duldet und dafür die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt wird. Viel mehr ist das Gegenteil der Fall.

Das Thema wurde im Stadtrat ablehnend beschieden und allen Umfragen zufolge gibt es dafür keine Mehrheiten. Somit handelt es sich um die Interessensveranstaltung einer Minderheit und es ist abzulehnen, dass die Durchführung der Veranstaltung einen höheren Stellenwert bekommt als Weinhnachtsmärkte und ähnliche Veranstaltungen, die allen Bürgern sicherlich grosse Freude bereitet hätten, somit von ungleich höherer Relevanz sind und nun aber abgesagt wurden.

Mit freundlichen Grüßen

Karl Springer

Euer Opfer ist unvergessen – Volkstrauertag 14. November 2021

Euer Opfer ist unvergessen – Volkstrauertag 14. November 2021

In Wermelskirchen vertrat Hans-Joachim Lietzmann unsere Partei; beeindruckende Reden, u.a. von Werner Steinbach, der den Bombenangriff auf Wermelskirchen im November 1944 als 11-jähriger erlebte und auch von Schülern des hiesigen Gymnasiums, die Texte von jüdischen Holocaust-Überlebenden rezitieren. Ein Posaunenchor untermalte die Veranstaltung, in der auch Bürgermeisterin Marion Lück und Pfarrerin Sabrina Frackenpohl-Koberskiein bewegende Worte an die etwa 40 Teilnehmer richteten.

Einen Verweis auf 6 Millionen Abtreibungen gerade aus Richtung der Kirche hätte sich unser Vertreter noch gewünscht.

Auch in Bergisch Gladbach haben wir mit einer Delegation an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem katholischen Friedhof Sankt Laurentius teilgenommen.

Die Gedenkstunde fand am Ehrenmal (ein großes Steinkreuz, umrahmt von kleinen Grabsteinkreuzen mit den Namen der zumeist jungen Gefallenen) unter dem Motto eines Zitats von Heinrich Heine statt:

„Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte“.

Die Feierstunde wurde musikalisch von einem jungen Solotrompeter und dem Männergesangverein Heimatklänge Nußbaum festlich begleitet.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge drückte sein ehrendes Angedenken durch einen Kranz aus – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Die vielfältigen Aufrufe zum Widerstand gegen Unrechts- und Gewaltherrschaft machten den anschließenden Aufbruch zur sonntäglichen Kundgebung gegen die regierungsamtliche Aushöhlung der Grundrechte auf Freiheit, Leben und körperliche Unversehrtheit an Sankt Aposteln zu Köln um 14:30 Uhr zur Bürgerpflicht.

Landtagswahl 2022: Ratsmitglied Clemens auf Platz 8 der Landesliste der AfD NRW gewählt

Landtagswahl 2022: Ratsmitglied Clemens auf Platz 8 der Landesliste der AfD NRW gewählt

ESSEN/BERGISCH GLADBACH, 02.11.2021. Das Bergisch Gladbacher Ratsmitglied Carlo Clemens wurde auf der Landeswahlversammlung des AfD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, die an den letzten beiden Wochenenden in der Gruga-Halle in Essen stattgefunden hat, auf den aussichtsreichen achten Listenplatz gewählt. Clemens, der von seinem Kreisverband zuletzt als Direktkandidat für den Wahlkreis 22 (Rheinisch-Bergischer Kreis II) aufgestellt wurde, ging auch als Spitzenkandidat der Jungen Alternative (JA) ins Rennen.

Carlo Clemens stellt sein Programm für den Landtag vor – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

In Essen wählten über 500 Delegierte aus allen Kreisen insgesamt 23 Listenkandidaten. Als Spitzenkandidat führt der bisherige Fraktionsvorsitzende Markus Wagner die Liste an. Die AfD zog 2017 mit 7,4 % und 16 Abgeordneten erstmals in den nordrhein-westfälischen Landtag ein.

Der verheiratete Familienvater Clemens (32) studierte Geschichte und Germanistik, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für einen Bundestagsabgeordneten und ist Bundesvorsitzender der JA sowie Fraktionsgeschäftsführer der AfD-Fraktion im Rat der Stadt Bergisch Gladbach. Er ist Mitglied der AfD seit 2013. Als Direktkandidat für den Wahlkreis 21 (Rheinisch-Bergischer Kreis I) kandidiert der Rösrather Kreistagsabgeordnete Jörg Feller.

Anm.: Wahlkreis 21 (Rheinisch-Bergischer Kreis I) umfasst die Städte Bergisch Gladbach und Rösrath, Wahlkreis 22 (Rheinisch-Bergischer Kreis II) umfasst die Städte und Gemeinden Burscheid, Kürten, Leichlingen, Odenthal, Overath und Wermelskirchen.

AfD-Landtagsabgeordnete in den Wermelskirchener Bürgerhäusern

AfD-Landtagsabgeordnete in den Bürgerhäusern

Ein Bericht von Hans-Joachim Lietzmann

Die Landtagsabgeordneten Dr. Martin Vincentz und Christian Loose waren am Freitag, dem 29.10.21 in den Bürgerhäusern der Stadt Wermelskirchen. Die Themen des Abends „Corona“ und „Energiewende“ wurden von dem 35-jährigen Allgemeinmediziner u.a. mit einer 6-monatigen virologischen Ausbildungserfahrung wie von dem 46-jährigen ehemaligen Mitarbeiter eines großen Energieunternehmens auf dem Hintergrund ihrer Berufserfahrung und dem Geschehen im Landtag kenntnisreich, überzeugend vorgetragen.

CORONA

Der Rückblick auf das Corona-Geschehen stellte die Unsicherheiten in der Beurteilung des Virus dar, den Kampf der Parlamentarier für die Bewahrung der Freiheitsrechte und den Schutz der besonders gefährdeten Personengruppen.

Dr.Martin Vincentz kritisiert die völlig überzogenen Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Bemängelt wurde die fehlende überzeugende Begründung vieler Regierungsmaßnahmen, die unverändert den Bürger fragend zurücklassen, zumal es sehr unterschiedliche Bekämpfungsstrategien der Länder gab, weiterhin gibt und diese in ihrer Wirksamkeit kaum überschaubar sind. Es ist daher unredlich, Personen als Leugner, als dumm zu bezeichnen, sie moralisch in die Ecke zu stellen, da einschneidende Maßnahmen grundsätzlich immer einer fundierten, nachvollziehbaren Grundlage bedürfen.

ENERGIEWENDE

Christian Loose stellte dar, wie hoch der Energiebedarf einer Industriegesellschaft ist und was der Umbau zu einer klimaneutralen Gesellschaft erfordert.

Christian Loose rechnet mit dem Strom-Blackout Anfang 2023, kurz nachdem die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet sind und damit die Abhängigkeit vom Zufall Wind und Licht viel größer sein wird.
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Gespräche mit Fachleuten, Wissenschaftlern und seine eigene Berufserfahrung lassen ihn zweifeln, daß die insbesondere in Deutschland vorherrschenden medienwirksamen „grünen“ Vorschläge erfolgreich sein können. Besucher der Veranstaltung trugen aus ihren eigenen beruflichen Erfahrungen gleichfalls Zweifel an der Umweltverträglichkeit von Windrädern (z.B. Probleme der Entsorgung) oder der Speichermöglichkeiten von Energie bei.

Beiden Themen war gleich, daß auch bei der Betrachtung wissenschaftlicher Aussagen im Auge behalten werden sollte welche statistischen Zahlenwerke herangezogen werden, zur Verfügung stehen. Vielfach wird diese Beurteilungsbasis nicht hinreichend hinterfragt.

So wie man auch wissen sollte, daß das Auge der Wissenschaft (wie auch von Gutachtern generell) häufig nur auf ein (vorgegebenes) Gebiet gerichtet ist, über das dann berichtet wird (werden darf).

Ist einem Gutachter vorgegeben z.B. die Abbruchkante einer Betonplatte in einem vorgegebenen Bereich zu prüfen, dann hat er (heute) in seinem Urteil keine Aussage zu (ggf. schwerwiegenderen) Mängeln in einem anderen Bereich zu machen. Ähnlich nimmt sich die aktuelle Klima-Wissenschaft auch nicht der Erklärung zurückliegender Erderwärmungen an.

Beide Experten ließen nach ihren Vorträgen keine Frage der Besucher unbeantwortet.
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Am Ende der Veranstaltung dankte nicht nur der Sprecher des Stadtverbandes Wermelskirchen Karl Springer, der die Gesprächsleitung hatte, den Vortragenden, sondern auch die 26 Besucher dankten mit großem Beifall. Sie sind überzeugt, die Ausführungen von zwei Landtagsabgeordneten gehört zu haben, die berechtigt Spitzenplätze auf der Landesliste für die Landtagswahl im kommenden Jahr besetzen.

Kommunale Selbstverwaltung gefährdet? – AfD-Rede im Rat der Stadt Wermelskirchen ohne Widerspruch

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

MdR Hans-Joachim Lietzmann
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
ich habe großes Vertrauen in die Arbeit der Verwaltung und in Sie, Frau Bürgermeisterin. Daher habe ich auch keine Bedenken hinsichtlich meiner Zustimmung zur Vorlage „Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Gesamtabschlusses für das Haushaltsjahr 2020“.

Ich erlaube mir aber folgende Bemerkung:

Als Ratsmitglied habe ich die Pflicht die Belange der Bürger zum Wohle der Stadt zu vertreten, dazu gehören ebenfalls Kontrollpflichten.

Es erscheint mir bedenklich, wenn den unteren Verwaltungsebenen und mir als Ratsmitglied, als Bürger Auflagen, Weisungen, Strukturen vorgegeben werden, die in ihrer Masse und zeitlichen Vorgabe kaum ausführbar oder immer unübersichtlicher werden.

Beispielhaft führe ich 2 Bereiche an:
1. im Bereich IT:
• die Umsetzung der Haushaltsnachweise in neue digitale Verfahren,
• die Abbildung von mehr als 400 Verwaltungsvorgängen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes.

Ich nenne den 2. Bereich: „Weg in die Zukunft“.
Wäre es doch eine Einbahnstraße!, – asphaltiert oder gar mit Rollsplitt belegt! –
Mir scheint es eher ein Holzweg – ja, ein Knüppeldamm – im Gesetzes-Dschungel.
Wer findet sich in 4-6000 Fördertöpfen zurecht, wer in 20.000 baurechtlichen Einzelvorschriften?

In der Bergischen Morgenpost von letzter Woche sind Probleme zum 2. Bereich in Aussagen zum OGS-Gebäude der Freiherr vom Stein-Grundschule in Lennep beschrieben.
(Brandschutzliche Neubewertung nach Austausch von Balken und Warten auf mögliche Fördermittel.)

Ich fasse zusammen:
• Ich stimme der Befreiung zu.
• Es erschien mir aber zugleich Pflicht, auf bestehende Probleme eindringlich und bildhaft hinzuweisen.

Vielen Dank

+++ NRW-Landtagswahl 2022: Jörg Feller und Carlo Clemens kandidieren für die AfD im Rheinisch-Bergischen Kreis +++

+++ NRW-Landtagswahl 2022: Jörg Feller und Carlo Clemens kandidieren für die AfD im Rheinisch-Bergischen Kreis +++

Jörg Feller und Carlo Clemens kandidieren für den 18. nordrhein-westfälischen Landtag, der am 15. Mai 2022 gewählt wird. Die gestrige Kreiswahlversammlung des AfD-Kreisverbandes im Ratssaal Bensberg wählte den Kreistagsabgeordneten Feller aus Rösrath für den Wahlkreis 21 (Rheinisch-Bergischer Kreis I) und das Ratsmitglied Clemens aus Bergisch Gladbach für den Wahlkreis 22 (Rheinisch-Bergischer Kreis II).

Jörg Feller und Carlo Clemens – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Feller erklärt: „Wir werden einen ambitionierten lokalen Wahlkampf auf die Beine stellen und flächendeckend für unsere Partei und unsere Anliegen werben. Aus dem Bundestagswahlergebnis werden wir die richtigen Schlüsse ziehen, um die Bürger von unserem Programm zu überzeugen. Hier bringe ich als Landtagsreferent meine Expertise ein.“ Clemens ergänzt: „Vor allem in den jungen Wählergruppen sind die Ergebnisse der AfD ausbaufähig. Ich möchte mit einem persönlichen Wahlkampf vor allem auch junge Wähler erreichen – in den sozialen Medien genauso wie in Podiumsdiskussionen und am Infostand.“

Beide Direktkandidaten gehören der AfD seit 2013 an. Der 61-jährige Feller ist gelernter Speditionskaufmann, studierter Diplom-Volkswirt, verheirateter Vater von zwei Kindern und sitzt seit 2014 im Kreistag sowie im Rat der Stadt Rösrath. In der Partei engagiert er sich als Schatzmeister des Bezirksverbandes Köln. Der 32-jährige Clemens ist studierter Germanist und Historiker, verheirateter Vater eines Kindes und seit 2020 Fraktionsgeschäftsführer im Stadtrat. Seit April dieses Jahres ist er Bundesvorsitzender der Jungen Alternative (JA).

+++ Prof. Harald Weyel zieht erneut in Bundestag ein +++

+++ Prof. Harald Weyel zieht erneut in Bundestag ein +++

Der Vorsitzende des AfD-Kreisverbands im Rheinisch-Bergischen Kreis, Prof. Harald Weyel, zieht erneut als einer von vier Kandidaten im Wahlkreis 100 in den Deutschen Bundestag ein. Hierzu erklärt der Ökonom, zuletzt Obmann im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union:

Dr. Harald Weyel bleibt im Bundestag

„Ich bedanke mich bei allen Wählern und insbesondere bei den unermüdlichen Wahlkämpfern. Wir haben wochenlang alles gegeben – von regelmäßigen Infoständen in sämtlichen Städten des Kreises über Plakatierungen, Flyerverteilungen und öffentlichen Kundgebungen. Für uns war klar, dass ein Erststimmenwahlkampf im traditionell ‚schwarzen‘ Rheinisch-Bergischen Kreis schwierig sein würde. Das Zweitstimmenergebnis von 5,7% entspricht nicht dem Einsatz und dem Zuspruch, den wir auf der Straße im Austausch mit den Bürgern erfahren haben. Das Programm der AfD bietet viele wichtige Impulse in Zeiten, in denen zwischen Altparteien bei Migration, Corona, Klima und Energiepolitik kaum noch entscheidende Differenzen ausgemacht werden können. Die Verluste der AfD in Westdeutschland gilt es nun aufzuarbeiten. Ich freue mich, vier weitere Jahre auf bundespolitischer Bühne wirken zu dürfen und werde für den Wahlkreis alles geben.“

Neben Prof. Weyel konnten Dr. Hermann-Josef Tebroke (CDU) und Christian Lindner (FDP) ihre Bundestagsmandate verteidigen. Neu in den Bundestag zieht Maik Außendorf (Grüne) ein.

Für weitere Fragen, bitte wenden Sie sich an:
Carlo Clemens, Pressesprecher
0176/5698386

Infostände in Gladbach und Rösrath 25.9.2021

Endspurt am letzten Tag vor der Bundestagswahl

In der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone

Alle Wähler noch einmal für ein besseres Deutschland motivieren – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Und weiter geht es parallel in Rösrath

Hinfahrt – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Auf dem Weg zum Sülztalplatz – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Angekommen am Sülztalplatz in Rösrath

2 Plakatständer entlaufen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Erste Prognosen wurden gemacht – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Kaffee- und Eispause – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Diese Nationalgalerie wurde verteidigt bis zum letzten Tag…und sie geht auf der anderen Bhf-Seite noch weiter

🎶Train comes and I know its destination🎶 – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Samstag, 11.9.2021 – AfD-RBK auf Tour – Infostände in Wermelskirchen, Leichlingen, Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath

Samstag, 11.9.2021 – AfD-RBK auf Tour – Infostände in Wermelskirchen, Leichlingen, Bergisch Gladbach, Overath und Rösrath

Zunächst bedanken wir uns bei unserem Parteifreund Franz Pesch aus dem Rhein-Erft-Kreis, der uns seinen selbstfolierten Bus für die Wahlkampftour bereitgestellt hat.

Auf geht’s zur Besuchstour unserer Wahlkämpfer an den Infoständen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Von Frechen aus ging es direkt nach Wermelskirchen, wo Karl Springer seine Kollegen und die Menschen auf der Bank vor dem Bürgerzentrum, außen am gegenüberliegenden Eiscafe oder in den Corona-Warteschlangen vor dem Metzger-/Bäckerladen mit Klaviermusik unterhielt. Ob „Girl von Ipanema“ oder „Ja, mir san mit’m Radl da“, ob Adriano Celentano oder Mikis Theodorakis‘ „Zorba the Greek“ – es gibt nichts, was er nicht im Repertoire hat – auswendig versteht sich.

Begrüßungsständchen von Karl Springer – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Wermelskirchen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Im Anschluss stand Leichlingen auf dem engen Zeitplan. Ein weiterer Lichtblick auf dem Weg dorthin.

Eine Spende, die uns stolz macht, in Leichlingen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dort begrüßten wir Stadtsprecher Dieter Pallenberg und seine Kollegen, die mit ihrem Stand von den wortkargen Einheitsparteien eingerahmt waren. Für sie kamen die großen AfD-Plakate gerade recht.

Infostand ganz speziell dekoriert – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Auch unseren agilen Kreis-Spitzenkandidaten MdB Prof. Dr. Harald Weyel trafen wir dort, als er u.a. erneut seine Wahlwerbekarten von 2017 an Passanten verteilte: „Alle von uns benannten Probleme sind geblieben, nur das Jahr hat sich geändert“.

Gruppenbild mit Spitzenkandidat (2.v.l.) – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Ein paar kurze Gespräche, dann ging es weiter nach Bergisch Gladbach, wo Sprecher Dr. Helmut Waniczek einen Parkplatz in der Fußgängerzone für kurze Zeit mit der sehr freundlichen Polizei für uns aushandeln konnte.

Gladbach fast komplett „im Gespräch“ – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Als wir eintrafen, packten FDP-ler und SPD-ler ihre Habseligkeiten zusammen und verließen die Szenerie. Ob aus Frust vor der blauen Übermacht oder weil Mittagessen anstand, ließ sich nicht sagen.

Die aktiven Mitstreiter aus Gladbach und Umgebung – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Es läuft gut für die AfD; viel mehr Menschen als vorher interessieren sich für die AfD und ihr Bundeswahlprogramm. Inzwischen kommen auch immer öfter frustrierte „Ungeimpfte“, denen der staatlicherseits erheblich verstärkte Druck aufs Gemüt schlägt oder sie gar richtig wütend macht.

AfD ist die einzige Partei, die gegen diese rechtswidrigen Schikanen mit aller Kraft ankämpft.

Einigkeit, Recht, Freiheit und Demokratie – Keine Spaltung der Gesellschaft, keine Rechtsbeugung, keine Lockdowns und kein Einsperren von Kindern – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Damit wir uns klar verstehen: Niemand leugnet Corona-Viren oder die Krankheit; jeder kann, darf und soll sich impfen lassen, wenn er das für sich als notwendig und sinnvoll erachtet. Gerne auch 2x, 3x, 4x. Aber niemand, der sich, warum auch immer, gegen eine Impfung ausspricht, darf deshalb gemobbt, diskriminiert oder irgendwie in seinen Rechten eingeschränkt werden.

Wer das auf perfide Art und Weise versucht, sollte für sich prüfen, ob er charakterlich noch zur Demokratie passt.
Kleiner Exkurs …

Dann hieß es Abschied nehmen und sich beeilen, schnell zur vorletzen Station am Overather Steinhofplatz zu kommen, da die Zeit der Infostände dem Ende entgegen ging.

Die Kollegen aus Overath – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

In Overath wurden kleine Pflanztöpfchen mit Heidekraut an die Passanten verteilt, auch dort gab es etliches zu besprechen, bevor wir dann Kurs auf die letzte Station in Rösrath nahmen.

Immer vorsichtig fahren im Kreis und nichts verpassen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dort am Sülztalplatz wurde der Infostand sogar extra verlängert, um uns zu empfangen. Auch trafen wir wieder auf Prof. Weyel, der nach Leichlingen auch Gladbach noch besucht hatte, um dann ebenfalls in Rösrath zu landen.

Herzliche Begrüßung und 3x Prof. Weyel auf einem Quadratmeter – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Wieder war hier reger Betrieb und es gab auch etliche Besucher, die sich etwas intensiver für die AfD interessierten. Vielleicht haben wir demnächst ein paar Mitglieder mehr.

Bekämpfung der Impfapartheid in Rösrath – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Unter dem Strich: Ein anstrengender aber schöner Tag für uns und unsere Kollegen an den Ständen der AfD. Die Wahl kann kommen!

Infostände im Kreis und Wahlveranstaltung in Bergisch Gladbach am 4.9.2021

Auch an diesem Wochenende gab es einige Aktivitäten unserer fleißigen Wahlkämpfer.

Nachdem Freitag abend in Wermelskirchen noch ein neuer Vorstand gewählt werden musste, traf man sich bereits Samstag morgen wieder am Infostand vor dem Wermelskirchener Rathaus, bevor es dann wieder nach Gladbach ging.

Parallel fanden weitere Infostände in Leichlingen, in Overath, in Rösrath und natürlich in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone statt.

Im Anschluss ab 16 Uhr traten neben unserem Direktkandidaten Prof. Dr. Harald Weyel mit Jörg Schneider, Martin Liedtke-Bentlage und Christer Cremer weitere sehr aussichtsreiche Listenkandidaten im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl auf dem Konrad-Adenauer-Platz auf.

Sie kritisierten in ihren Reden die vielen Unzulänglichkeiten der Regierungspolitik in diesem Land und präsentierten Lösungsmöglichkeiten aus dem AfD-Wahlprogramm.

Im Anschluss mussten noch viele Fragen aus dem Publikum beantwortet werden und auch nach dem Abbau der Bühne wurde in etlichen Grüppchen, u.a. auch in der umliegenden Gastronomie weiter diskutiert. Es liegt viel im Argen in diesem Land. Zeit etwas zu ändern!

Wahlplakate in Leichlingen einmal anders – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Wachhund Hasso auf dem Posten in Rösrath – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Viel Betrieb auch in Wermelskirchen – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis


Einige Impressionen von der Wahlveranstaltung auf dem Konrad-Adenauer-Platz

Christer Cremer – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Martin Liedtke-Bentlage – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
MdB Jörg Schneider – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Unser Direktkandidat MdB Prof. Dr. Harald Weyel – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Gruppenbild mit Dame – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Neuer AfD-Vorstand in Wermelskirchen gewählt – 3.9.2021

In diesen letzten Tagen vor der Bundestagswahl am 26. September 2021 setzt die AfD in Wermelskirchen ein Zeichen.

Mit der Wahl von Karl Springer zum Sprecher des Stadtverbandes und mit Hans-Joachim Lietzmann zu seinem Stellvertreter wurde offensichtlich die Zufriedenheit der Mitglieder mit deren Tätigkeit im Rat bestätigt.

Michael Hürst und Manfred Schawohl, beide zugleich auch Mitglieder im Kreisvorstand, komplettieren den Wermelskirchener Vorstand.

Hans-Joachim Lietzmann, Manfred Schawohl, Michael Hürst und Karl Springer (v. links) – Foto AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Auch wenn die nächste große Aufgabe des Stadtverbandes und seines neugewählten Vorstandes die Vorbereitung der Landtagswahl NRW im nächsten Jahr sein wird, liegt aktuell der Schwerpunkt der Arbeit nach wie vor auf der Bundestagswahl.

Hier gilt es weiterhin Plakate aufzuhängen, von Demokratiefeinden zerstörte oder entfernte wieder zu ersetzen, Anzeigen zu schreiben, Infostände zu betreiben, Veranstaltungen zu organisieren und über viele Tausend Handzettel hinaus noch weitere zu verteilen. Auch Postwufsendungen warten noch auf Auslieferung der offenbar überforderten Deutschen Post. Bei dieser Gelegenheit bitten wir Sie hier um Info, möglichst unter Angabe von Straße/Bezirk, sofern Sie unser verkürztes Bundeswahlprogramm in Ihrem Briefkasten gefunden haben.

Währenddessen sorgen einige AfD-Großplakate für die Aufmerksamkeit der Bürger. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Spendern.

Gespendetes Großplakat – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Die bundespolitischen Themen der letzten Tage und Wochen waren, neben der anhaltenden inzwischen übergriffigen Corona-Politik, geprägt vom militärisch/außenpolitischen Fiasko der deutschen Bemühungen in Afghanistan.

Zur Afghanistan-Thematik und vor allem zu ihren erwartbaren Folgen fand nach langer Zeit am 27.08.21 wieder ein Diskussionsabend in den Wermelskirchener Bürgerhäusern statt: „Verteidigung der Freiheit am Hindukusch und im Busch“ statt.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch der Versuch der SPD, FDP und weiterer Kräfte erörtert, die Wermelskirchen zum „sicheren Hafen“ erklären wollten. Glücklicherweise wurde dieses Ansinnen mit Magnetwirkung auf potenzielle „Flüchtlinge“ vom Rat abgelehnt.

Verwunderlich ist es daher dennoch in der Presse lesen zu müssen, dass die Stadt Wermelskirchen angeboten hat Flüchtlinge aus Afghanistan in größerer Zahl (20 -plus Anhang?-) aufzunehmen.

Die AfD Wermelskirchen machte daher durch eine Anfrage deutlich, dass ohne Einbindung des Rates, der schließlich die Bürger vertritt, eine solch schwerwiegende Entscheidung keinesfalls getroffen werden darf. Hierüber wird zu reden sein.

Also Sie sehen, es gibt viel zu tun – machen Sie mit!

Viele Grüße
Ihre AfD Wermelskirchen

Clash of Civilizations — Drei RBK-Infostände, 28. August 2021

Clash of Civilizations — Drei RBK-Infostände, 28. August 2021

Rösrath wehrte sich – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Nicht nur beim letzten Bombenanschlag am Flughafen Kabul mit 13 gefallenen US-Soldaten stellten die Söhne Allahs ihre Feindseligkeit gegenüber dem Christentum unter Beweis. Nein, auch im in der Eigenwahrnehmung zivilgesellschaftlich überaus gefestigt fremdenfreundlichen Rösrath fühlte man sich ermuntert, die Standbesatzung mit dem morgenländischen Schlachtruf der Weltbeherrschungsideologie über die ureigene Verachtung gegenüber der Mehrheitsgesellschaft des Gastlandes zu informieren. Irgendwas mit „kackbar“, die babylonische Sprachverwirrung kommt mittlerweile in jedem Dorf an.

Keifend zu dritt aus dem Auto heraus, dann schnell die Flucht ergreifend, wie es diesem abgehängten Kulturkreis gemeinsam mit dem Gegenteil, dem wahllosen Abschlachten, nicht sonderlich fern zu liegen scheint.

Apropos Kulturkreis. Rösrath gedachte daraufhin der Worte Atatürks: „Es gibt verschiedene Kulturen, aber nur eine Zivilisation, die europäische“ (heute leider in Ablösung begriffen durch die sozialistischnationale Chinas).

Bergisch Gladbach mit der unübersehbaren Antwort – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Nein, der Islam gehört nicht zu Europa und nicht zu Deutschland. Wir wollen nicht, daß es hier so wird wie in Afghanistan, und nein, eine 20 Jahre andauernde Bespitzelung bei vergleichsweise fürstlicher Bezahlung durch den Ausspionierten führt nicht zu einer Einwanderung ins innerlich verabscheute Schlaraffenland.

Auch Leichlingen weigerte sich, Deutschland verloren zu geben.

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Noch ein kleiner Einschub aus Bergisch Gladbach zur Situation am Stand

Großer Andrang war heute wieder am Infostand in der Fußgängerzone in Bergisch Gladbach. Mit Verstärkung aus Wermelskirchen, die leider dort wegen starken Regens passen mussten, waren bis zu 12 tapfere AfD-ler am Stand und haben Bürgergespräche geführt und Flyer verteilt. Die Nachfrage war so groß, dass wir zweimal Nachschub aus dem Kreisbüro heranschaffen mussten.
Leider hat die Antifa aufgegeben und besucht uns nicht mehr. Auf diese Unterstützung mussten wir verzichten.
In 29 Tagen werden wir Merkel endlich los sein. Hoffentlich hat sie nicht noch weitere Ideen, wie sie Deutschland zerstören könnte. Ihre Aktivitäten der letzten Wochen werden uns noch lange beschäftigen.
Wir sehen uns (hoffentlich) am nächsten Samstag.

AfD Wermelskirchen – Den Frieden retten – am Hindukusch und im Busch. Und den Klimawandel stoppen wir auch!

AfD Wermelskirchen – Den Frieden retten – am Hindukusch und im Busch. Und den Klimawandel stoppen wir auch!

Hans-Joachim Lietzmann Major a. D. Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Am Freitag, dem 27.08.21 fand nach vielen Monaten wieder eine Präsenz-Veranstaltung der AfD Wermelskirchen in den Bürgerhäusern statt. Das Thema lautete: Den Frieden retten – am Hindukusch und im Busch. Und den Klimawandel stoppen wir auch! – Was ein Soldat mit Auslandserfahrung darüber denkt. Hans-Joachim Lietzmann, Major a.D. schöpfte aus seiner 37-jährigen Bundeswehrerfahrung, davon aus 2 Aufenthalten in Bosnien-Herzegowina als Angehöriger der Multinationalen (französischen) Division.

Ausgehend von seinem Interesse für Geschichte und zugleich Geographie bedauert er heutige mangelhafte Kenntnisse bezüglich der Gebundenheit von Menschen an die Tradition, an ihre Kultur und an die räumlichen Gegebenheiten. Bei der Beurteilung der Lage am Hindukusch, wie im Busch sollte man wissen, dass Afghanistan 2x so groß ist wie Deutschland und Mali, Tschad, Niger gar je 3 ½x so groß. Dabei liegt die Bevölkerungszahl bei ca. 39 Mio., bzw. in den 3 Sahel-Ländern jeweils zwischen 16-22 Mio. Allen 4 Ländern ist gemein, dass die Bevölkerung sich in den letzten 20 Jahren verdoppelte. Vergleichbar sollte man also im Auge haben, was wäre, würde Wermelskirchen bis 2040 auf 70.000 Einwohner, Köln von 1 auf 2 Millionen anwachsen? Die räumliche, bevölkerungs-ethnischen und moralisch-religiöse Situation, einhergehend mit der Machtlosigkeit der Zentralgewalten führt zur Stammes/Clan-Gebundenheit und bringt Sicherheit. Größte Bevölkerungsteile bleiben so vom Denken, Fühlen der westlichen Welt unberührt.

Hans-Joachim Lietzmann berichtet davon, wie wenig die Bundeswehr gedanklich auf Einsätze in Somalia und Bosnien vorbereitet war, da die Politik und die Gesellschaft Deutschland- und Europa fixiert war und ist. Auch logistische Probleme bei weiträumigen Vorhaben werden meist unterschätzt; der Ziele sind viele, sie sind überhöht, wie die – von der US-Armee übernommene Vorstellung, man könne/solle die Herzen gewinnen. Der später vom damaligen Verteidigungsminister Struck angesprochenen Absicht, eine Diskussion um die Thematik „Verteidigung der Freiheit am Hindukusch“ anzustoßen, wurde nie entsprochen. Weder in der Politik noch in der Bundeswehr. Bezüglich der Beurteilung der Ortslage verwies Herr Lietzmann neben Beispielen aus seinem Bosnien-Aufenthalt auf eine Feststellung, die ein deutscher Arzt vor wenigen Tagen aussprach, der mehr als 30 Jahre in Afghanistan Aufbauhilfe leistet: es mangelt an Kulturkompetenz. Überdies ist bezeichnend, dass die Franzosen in ihren ehemaligen Kolonialgebieten von Entwicklungen überrascht werden; wo selbst Freunde, die an ihren Militärschulen ausgebildet wurden, plötzlich unerwartet putschen.

Wir geben vor, den Taliban erkennen zu können, wiewohl in Afghanistan viele Menschen schon häufig die Fronten gewechselt haben. Herr Lietzmann stimmte vollkommen überein mit einem Leserbriefschreiber dieser Tage, der, als ehemaliger Oberst und Kommandant des Camp Warehouse in Kabul, schrieb, dass die Ortskräfte gut entlohnt wurden, sich aber unverändert allein ihrer Familie, dem Clan zugehörig fühlen, der ihnen Sicherheit und Geborgenheit garantiert. „Individualismus ist unbekannt.“ Gut orientiert über das Ortsgeschehen und hinreichend um das Weltgeschehen, suchen die Menschen ihren Vorteil. Ganz ähnlich ist es bei Soldaten und anderen Menschen, die am Hindukusch oder im Busch eingesetzt sind. Auch diese erhalten einen besonderen Lohn als Anreiz und sind nicht hauptsächlich wegen der Ziele Frauen- und Menschenrechte, europäische Werte motiviert. Wissen sollte man auch, daß Soldaten sehr teuer sind, viel teurer als Kräfte ziviler Hilfsorganisationen. Es bedürfte daher häufiger der Prüfung, ob zivile Kräfte besser eingesetzt werden sollten als Soldaten, die „eh da“ sind und denen befohlen werden kann.

Es ist ein Grundfehler, die Gegebenheiten vor Ort zu verkennen und die Interessen der Beteiligten nicht genügend zu berücksichtigen. In den Handlungen und Erklärungen der Politiker, scheint immer wieder durch, daß wir genau wissen wie die (zahlreichen) Ziele zu erreichen sind und wie unsere (angeblichen Partner und Freunde) sich zu verhalten haben. Beispielhaft ein Zitat des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell (aus der F.A.Z. vom 17.08.21): „Der Schlüssel liege darin, sie zu überzeugen, dass der Green Deal eine Win-win-Situation für Klima und Wirtschaft wie, dass der Wiederaufbau grün sein könne und müsse.“ Sollte sich Herr Borell nicht zuerst fragen, welche Interessen seine Gesprächspartner haben? Muss der Wiederaufbau grün sein; auf einem Kontinent, in dem u.a. 600 Millionen Menschen keinen Zugang zu Elektrizität haben? Welches Verständnis haben Menschen in der Sahara von „grün“? Denken diese dann wie wir an Windräder, Wasserstoff, Solarpanelen, Batterien, an Bienchen? Solche Aussagen führender EU-Vertreter stärken seine Zweifel in den Erfolg der Klimarettung. Am Schluß steht für Major a.D. Lietzmann die Frage und Feststellung: Werden die Vorgänge in Afghanistan ein Prozess des Umdenkens einleiten?

Zweifel sind angebracht. Der Kolonialismus wird allgemein zunehmend verdammt und Denkmäler gestürzt, Straßen werden umbenannt, doch ihm scheint in unserem Tun am Hindukusch, im Busch und in den Aussagen eines Herrn Borell auch heute ein Überlegenheitsdenken zum Ausdruck zu kommen – und, es wird nicht bemerkt!

Infostände in Bergisch Gladbach, Rösrath und Wermelskirchen am 21.8.2021

Nach einem extrem interessanten und gut besuchten Kandidatencheck im Bensberger Rathaus gestern Abend waren wir heute Morgen erst recht für unsere drei Infostände im RBK motiviert. 10 Uhr war Startschuss in Bergisch Gladbach, Rösrath und Wermelskirchen.

Blaue Ballons kamen in Rösrath diesmal sehr gut an! – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Rösrath steht bereit, „Deutschland retten“ ist angesagt! – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Auch die Gladbacher Mannschaft war am Samstag am Infostand in der Fußgängerzone. Die Flyer werden von immer mehr Bürgern gerne angenommen, die Rote Armee Fraktion, die uns einige Samstage begleitet hat, ist frustriert zu Hause geblieben.

Dr. und Dr. – Ökonom und Ingenieur, die Mischung der AfD – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Unser Spitzenkandidat wollte nach der Vortragsveranstaltung am Freitag und dem Infostand heute unbedingt noch Plakate aufhängen. Bergisch Gladbach ist blau!
Dr. Harald Weyel in Ausgehuniform bei der Arbeit – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Und in Wermelskirchen war man ebenfalls am Start

Diskussionen am Stand – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
„Wir wählen Euch sowieso“ – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Kandidatencheck im Bensberger Rathaus 20.08.2021

Unsere Kandidaten – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Am Freitag, den 20.8.2021 traten drei aussichtsreiche Kandidaten der NRW-Landesliste für den Bundestag im Bensberger Rathaus vor relativ vollem Haus -unter Corona-Bedingungen- an.

Eugen Schmidt, rechts Dr. Helmut Waniczek – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Da unser Direktkandidat Prof. Dr. Harald Weyel vorher noch im Bergischen Löwen im Gladbacher Zentrum zur Podiumsdiskussion des iGL-Formats „Wahl-Arena“ antreten musste, begann Eugen Schmidt in der durch Dr. Helmut Waniczek souverän moderierten Veranstaltung mit seinem Vortrag. Eugen Schmidt kam in der Ära Helmut Kohl mit seiner Familie als deutscher Umsiedler aus Kasachstan in das Land seiner Vorfahren, um hier sicher und glücklich zu leben.

Durch Merkels Politik der Islamisierung, Massenzuwanderung, Kriminalisierung und Toleranz gegenüber Verbrechern wurden diese Träume schnell eingetrübt. Daraufhin schloss er sich der AfD an, um dieses Land wieder auf den richtigen Weg zu führen, damit auch seine Kinder eine glückliche Zukunft haben. „Integration ist eine Bringschuld, und da müssen wir wieder hin“. 

Roger Beckamp – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Im Anschluss referierte Roger Beckamp u.a. über das Thema Wohnungsnot im bezahlbaren Segment, in dem Menschen mit niedrigen Einkünften von staatlich besonders großzügig alimentierten Einwanderern mit Miet- und Renovierungsgarantie leicht abgehängt werden können. Ebenso treffen auch steigende Energiepreise die ärmsten Mitbürger.

Zu Grünenwählern resümierte er, dass es sich oft um sehr gutsituierte Menschen handelt, die glauben, ihr schlechtes Umwelt-Gewissen (z.B. drei Autos und viele Fernreisen) durch die Wahl der Grünen zu erleichtern. Steuer-, Abgaben-, Preiserhöhungen für Benzin oder Heizöl stellen für sie kein Problem dar und werden sogar gerne in Kauf genommen. Getroffen werden durch die dann dadurch folgende Steigerung der Lebenshaltungskosten insbesondere die Menschen, die manchmal nicht wissen, wie sie über den Monat kommen können. „Grün zu wählen, muss man sich leisten können“, so Roger Beckamp.

Zum Thema der nach dem Fiasko des Afghanistan-Feldzuges zu erwartenden Einwanderung aus Afghanistan müsste man die Frage stellen, wieviel Migration diese Gesellschaft überhaupt vertragen kann, ohne selbst größten und irreparablen Schaden zu erleiden. Er führte eine persönlich erlebte Situation an einem Flughafen an, wo er auf eine große Gruppe Menschen, darunter viele Frauen mit Kopftuch, getroffen sei. Er habe kein Wort ihrer Kommunikation verstehen, aber anhand der vorgezeigten Pässe feststellen können, dass es sich um seine deutschen Landsleute handelte. Das ließ das Auditorium ratlos zurück.

Er erwähnte, dass sich die Bevölkerungszahl Afghanistans seit dem Einmarsch der Amerikaner mit den Deutschen im Schlepptau bis heute verdoppelt habe. Deutschland hätte in dieser Zeit eigentlich entsprechend auf 160 Millionen Einwohner anwachsen müssen. In Afrika z.B. erhöhe sich die Bevölkerungszahl alle 12 Tage um ca. 1 Million Einwohner. Wieviele davon kann und darf Deutschland aufnehmen? Diese Frage muss gestellt werden. In Köln gebe es inzwischen Stadtteile mit Migrantenanteilen größer 80%. Wer soll sich da wo und wie integrieren? In den Schulen sei es noch deutlicher.

Prof. Dr. Harald Weyel – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

In der Zwischenzeit war auch Prof. Weyel eingetroffen. Er referierte über die Ursprünge der EU, über die Montanunion, EWG, BENELUX, EFTA und mögliche Konstellationen, in denen Deutschland eine Rolle spielen könnte, die über die eines Zahlmeisters hinausginge. Den von der AfD geforderten Austritt aus dieser EU und die Überführung in eine reine Wirtschaftsinteressengemeinschaft begründete er damit, dass bisher praktisch alle fixierten EU-Vereinbarungen, meist zum Schaden Deutschlands, gebrochen wurden und man dem erst Einhalt durch die Austrittsdrohung Deutschlands, was das faktische Ende der EU bedeuten würde, gebieten würde.

Im Anschluss gab es noch eine längere Fragerunde aus dem Publikum, ehe die rundherum gelungende Veranstaltung zu Ende ging. Als kleines Präsent für die Referenten gab es jeweils eine Flasche „Flutwein“, so wie sie aus dem Schlamm der überfluteten Weinkeller an der Ahr geborgen werden konnten. Ein kleines Stück Soforthilfe für die stark betroffene Region.

Wir erwarten von unserer Regierung, dass diesen vom Unwetter –nicht Klimawandel- getroffenen Menschen zuerst geholfen wird, bevor man sich mit deutschem Steuergeld um die Befindlichkeiten anderer Länder der Welt kümmert.

„Flutwein“ für die Referenten – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Kandidatencheck am Freitag, den 20. August im Bensberger Rathaus

Am 20. August werden drei aussichtsreiche Bundestagskandidaten zu einem Kandidatencheck nach Bergisch Gladbach kommen.

Eugen Schmidt
ist Diplom-Informatiker und der AfD-Landesbeauftragte für Russlanddeutsche.

Roger Beckamp ist Landtagsabgeordneter, Rechtsanwalt, Immobilienökonom und baupolitischer, wohnungspolitscher und heimatpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag NRW.

Dr. Harald Weyel ist Mitglied des Bundestages, dort u.a. Obmann im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union, war zuletzt als Professor für Betriebswirtschaft tätig, ist Kreissprecher und Direktkandidat der AfD Rhein-Berg.

Besuchen Sie uns am 20.08. um 19 Uhr im Bensberger Rathaus am Wilhelm-Wagener-Platz, 51429 Bergisch Gladbach (Einlass ab 18.30).

Eine Voranmeldung unter info@afd-rbk.de wird erbeten.

Unsere Kandidaten – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Grillfest der AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Grillfest der AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Heute war es endlich so weit. Unser lang ersehnter „Betriebsausflug“ führte uns auf einen idyllischen Grillplatz in Odenthal. Mit einer Wanderung durchs Bergische starteten wir in der früh in den heutigen Tag. Gegen Mittag fanden sich unsere Mitglieder, Freunde und Familien zum gemütlichen Beisammensein auf dem Grillplatz ein. Guido Reil (Mitglied des Europaparlaments), unser heutiger Überraschungsgast, berichtete uns von seiner Arbeit im Europäischen Parlament – gute Stimmung, strahlender Sonnenschein, – ein gelungenes Fest.

Prof. Dr. Harald Weyel (MdB) mit Guido Reil.- Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
O’zapft is!.-Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis
Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Rundbrief AfD Wermelskirchen 30. Juni 2021

Rundbrief AfD Wermelskirchen 30. Juni 2021

Liebe Mitglieder und Freunde der AfD Wermelskirchen,

nach unserer letzten Information von Ende Mai wollen wir Sie erneut über
unsere Aktivitäten der letzten Wochen informieren.

Seniorenbeiratswahl
Die AfD-Plakate mit der Abbildung unseres Kandidaten Rainer Ising für
die Wahl des Seniorenbeirates vom 01. Juni 2021 sind abgehängt. Trotz
eines Achtungserfolges von 95 Stimmen reichte es nicht für den Einzug in
dieses Gremium. Nunmehr bereitet sich die AfD für die Bundestagswahl vor
und wird alsbald wieder Plakate aufhängen und Handzettel verteilen. Bei
der Seniorenwahl war auffällig, daß zwar einige Plakate mit Aufklebern
politischer Gegner versehen waren, insgesamt aber wenige Plakate ganz
zerstört wurden.

Besondere Brandgefahr von E-Autos in Tiefgaragen

Im Juni stand ein Prüfungs-Antrag der AfD Wermelskirchen zur
Brandgefährdung durch E-Autos in Tiefgaragen auf der Tagesordnung.
Während normalerweise Prüfungsanträge die Zustimmung der Ausschuß-/
Ratsmitglieder finden, wurde unser Antrag abgelehnt, da die anderen
Fraktionen die Gefährdungslage schon für hinreichend geprüft fanden. Aus
unserer Sicht entsprach dieses Verhalten aber dem typischen Tun der
anderen Parteimitglieder/ Fraktionen: was von der AfD als Antrag
eingereicht wird ist abzulehnen, so wie es in Wermelskirchen schon mit
dem Antrag zur Amtssprache war, desgleichen die Reaktion auf unseren
Antrag Friedhofskonzept. Auch in den Parlamenten ist dieses
Verhaltensmuster auffällig: Gleiche Fragestellungen von AfD oder von
CDU/SPD führen zu unterschiedlichen Zustimmungs-/Ablehnungsergebnissen.

Entwicklung Eifgental
Das Thema der Entwicklung des Areals um das ehemalige Freibad Eifgental
war in der medialen Öffentlichkeit und innerhalb des AfD-Stadtverbandes
in den letzten Wochen dominierend. Während wir bemüht waren, die
Entscheidung sachlich zu bewerten um nachfolgend entscheiden zu können,
war hier beispielhaft zu erkennen, wie durch eine geschickte
Öffentlichkeitsarbeit und eine tendenziöse Medienberichterstattung Druck
aufgebaut wird und Emotionen geweckt werden.

Manches bei den Abläufen dieser Tage erinnert an die
Medien-Wirkmächtigkeit zur Thematik Klima- oder Flüchtlingsrettung.

Im Stadtrat wurde mit 29 Stimmen (darunter 2 Stimmen der AfD) gegen 25
dem Vorhaben der Stadtverwaltung zugestimmt, mit dem Investor das
Projekt weiter zu verfolgen. Dabei hat Herr Bilstein (SPD) in seiner
Rede alle Argumente zugunsten des Unternehmens Lo projects aufgezeigt.

Erklärungen zu Rassismus, Antisemitismus
In der Ratssitzung vom 28.06.21 hat die AfD dem Ansinnen widersprochen,
eine Erklärung gegen Antisemitismus und Rassismus abgeben zu sollen, da
es unsinnig ist, Grundsätze zu postulieren, die selbst durch Herrn
Bilstein, den Antragsteller, als „unbestritten“ bezeichnet wurden. Die
Vertreter der AfD hatten sich dabei dem unterstellten Vorwurf des
Antisemitismus und Rassismus zu erwehren. Bemerkenswert war auch, daß
einige Ratsmitglieder offen und überzeugt von „formaljuristischen“
Vorgaben sprachen, die bei wichtigen Frage nicht zwingend beachtet
werden müßten. Es ist für uns AfD-Ratsmitglieder selbstverständlich vor
dem Rat und der vorhandenen Öffentlichkeit zu erklären, gegen
Antisemitismus und Rassismus zu sein, was sich dann in dem einstimmigen
Votum des Rates zeigte.

FDP-Forderung Sicherer Hafen
Was das Vorhaben einiger „linker“ Fraktionen zum Beitritt der Stadt
Wermelskirchen in das Aktionsbündnis „sicherer Hafen“ anbetrifft, so
wurde dieses Vorhaben mit den Stimmen der AfD-Fraktion mit 29 zu 25
abgelehnt und die Position der Bürgermeisterin/ Stadtverwaltung
vertreten, daß die Stadt Wermelskirchen rechtlich nicht zuständig ist
und keine Kompetenz in dieser Frage hat.

In diesem Zusammenhang verweisen wir auf einen ganzseitigen Artikel in
der F.A.Z. vom 17.05.21 von Prof. Dr. Peter Graf Kielmannsegg (Die
Schließung der Demokratie). Dort steht (Zitat): „Die Frage „Wie weit
sollten, wie weit können Demokratien ihre Grenzen öffnen?“ wird
umformuliert in die Frage „Darf man Menschen in Seenot ertrinken
lassen?“. Mit der Frage ist auch die Antwort gegeben. Denen, die die
Moral auf ihrer Seite haben, stehen Unmenschen gegenüber.“ (Zitatende)

CDU-Forderung Verbot von privaten Steingärten

Im Ausschuß Stadtentwicklung hat Herr Rainer Ising als einziges
Ausschußmitglied gegen den CDU-Antrag „Verbot von sogenannten Stein- und
Schottergärten“ gestimmt. Auch wenn die AfD diese Gartengestaltung nicht
gut befindet, so sind Verbote abzulehnen, da erkennbar schon viele
Steingärten wieder in Blühgärten umgewandelt werden (siehe dazu auch die
Gestaltung öffentlicher Flächen) und der bürokratisch-rechtliche Aufwand
nicht in einem angemessenen Verhältnis zum Nutzen steht.

Befreundete Fraktionen in der näheren Umgebung / Presseecho

Die zuletzt erwähnte aufgenommene Zusammenarbeit mit unseren
AfD-Freunden in Hückeswagen und Radevormwald bildet sich auch in
Beiträgen in der örtlichen Presse (BM) aus unserer Region ab, wo in den
letzten Wochen die AfD wiederholt erwähnt wurde. Nicht immer sind wir
„erfolgreich“.
Doch ist erfreulich, daß wir nicht verschwiegen werden,
so wie z.B. auch in Berichten zum Wirecard-Untersuchungsausschuß der
Ausschußvorsitzende Kay Gottschalk (AfD) ganz selten angeführt wird, im
Gegensatz zu den (stellvertretenden) Obleuten anderen Parteien.

Besonderheiten:

Wir haben in den letzten Wochen dazu aufgefordert mit uns digital ins
Gespräch zu kommen. Die Teilnehmerzahlen waren noch sehr gering, daher
wollen wir Sie weiter ermuntern einen Versuch zu wagen.

Viele Grüße
Ihre AfD Wermelskirchen