Pressemitteilung / Sitzung vom 8.Juli

Der Ortsverband der AfD Wermelskirchen hat bei seiner Sitzung am 8. Juli intensiv die Auswirkungen des Bundesparteitags in Essen vom 4. und 5. Juli diskutiert. Dabei war die breite Beteiligung von Vertretern unseres Ortsverbandes beim Bundesparteitag zur Meinungsbildung sehr nützlich.
Wir geben hiermit bekannt:

  • • alle anwesenden Mitglieder haben sich erneut zur Mitgliedschaft in der AfD bekannt und werden die Ziele unserer Partei weiterhin unterstützen.
     
  • • Grundlage unserer politischen Arbeit bleiben die politischen Leitlinien der AfD. Es gibt keine Beschlüsse vom Bundesparteitag, die diese in Frage stellen.
     
  • • wir unterstützen den neuen, demokratisch gewählten Bundesvorstand.
     
  • • wir erwarten, dass in dem im November / Dezember 2015 zu verabschiedenden AfD-Grundsatzprogramm die bisherigen Leitlinien fortgeschrieben werden und unsere konservativ-bürgerlichen Werte weiterhin zum Ausdruck kommen.

Wir wollen, dem Auftrag unserer Wähler nachkommend, die Arbeit im Rat der Stadt und im Ortsverband gewissenhaft fortsetzen. Wir wünschen auch weiterhin den offenen Dialog mit allen Interessierten. Bitte besuchen Sie unsere Stammtische oder schauen Sie auf unsere lokale Homepage.

Für den Vorstand des AfD-Ortsverbandes Wermelskirchen
Hans-Joachim Lietzmann

Presseinformation/Stellungnahme

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Vorstand der AfD-Wermelskirchen nimmt zu den Presseartikeln vom 03.07.15
• in der Bergischen Morgenpost "Wermelskirchener Anzeiger" – "Der Zwist innerhalb der AfD hält an",
• im RGA "Wermelskirchen" – "Müßener tritt von seinem Rücktritt zurück"
wie folgt Stellung:

1. Der Ortsverband ist entgegen der Darstellung in seiner Arbeit einig und geschlossen, arbeitet sehr vertrauensvoll zusammen.
 
2. Der Ortsverband spricht Karl Springer das volle Vertrauen aus und bedankt sich ausdrücklich für die engagiert geleistete Arbeit im Rat. Wir sind überzeugt, dass Karl Springer als Ratsmitglied und evtl.  Fraktionsvorsitzender auch in Zukunft sehr positive Impulse für die Arbeit vor Ort leisten wird.
 
3. Sowohl der Vorstand des Ortsverbandes als auch Karl Springer sehen keine Möglichkeit mehr für eine zukünftige Zusammenarbeit mit Andreas Müßener – weder im Ortsverband noch im Rat. Das Vertrauen ist auf persönlicher Ebene einfach nicht mehr gegeben.
 
4. Wir hoffen unverändert darauf, dass Andreas Müßener sich nicht weiter einer politisch sauberen Lösung verschließt und sein Ratsmandat der AfD zur Verfügung stellt.
 
5. Wir wenden uns ausdrücklich gegen den von Andreas Müßener erhobenen Anspruch, dass "eine neue Partei jede finanzielle Zuwendung in Anspruch nehmen sollte". Dies widerspricht vollkommen dem Leitbild der AfD, dass mit den von unseren Bürgern geleisteten Steuern sehr bewusst und sparsam umgegangen werden sollte.
 
6. Selbstverständlich hat Andreas Müßener das Recht, als einfaches Mitglied unserer Partei in sozialen Medien wie in Facebook und Blogs seine politischen Meinungen zu vertreten. Wir hoffen, dass dieses in einer sachlichen Art geschieht, die Meinungen anderer Bürger akzeptiert werden und er persönlich nie ausfallend wird. Wir weisen gleichlautend darauf hin, dass diese Meinungen von Andreas Müßener in keinem Fall von der AfD autorisiert sind.
 

Für den Vorstand der AfD-Wermelskirchen
Hans-Joachim Lietzmann

Wichtiger Hinweis der AfD Wermelskirchen

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Herr Andreas Müßener nicht mehr berechtigt ist, für den Ortsverband der AfD Wermelskirchen zu sprechen.

Wie bereits angekündigt, wird der Ortsverband wieder öffentliche Stammtische zeitnah nach dem Bundesparteitag der AfD am 4. und 5. Juli anbieten, auf denen wir natürlich auch auf die lokalen Ereignisse der letzten Wochen eingehen werden.

Der Vorstand der AfD Wermelskirchen

FAZ-Artikel: Lichter aus? Um jeden Preis?

Ein Leserbrief von Hans-Joachim Lietzmann, Sprecher der AfD Wermelskirchen
(erschienen in der FAZ am 21.010.15 auf Seite 25)

http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/rechtsfolgen-duesseldorfer-ob-protestiert-gegen-duegida-13370224.html

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke der FAZ für die Berichterstattung zum Thema „Pegida“. Durch Ihre Beiträge und die Leserbriefe erhalte ich die Möglichkeit, mir ein besseres Bild der Vorgänge zu machen. So danke ich Ihnen auch für den Beitrag von Herrn Reinhard Müller „Lichter aus! …“ vom 15.01.15 auf Seite 10, als auch den Kommentar „Verkümmert“ auf der gleichen Seite.
 
Ich war 36 Jahre lang Soldat und meine, Deutschland treu gedient zu haben. Früher CDU-Wähler bin ich der AfD beigetreten, denn es sind Vorgänge, wie das von Herrn Müller beschriebene Beispiel, die mich und mehrere andere mir bekannte Mitglieder in die AfD geführt haben.
 
Ich bitte den Verfasser des Artikels „Verkümmert“ (Jaspar von Altenbockum) zu bedenken, daß in einer Menge von 25.000 Personen sicher Personen sind, die gleich ihm zu denken wissen und verstehen (anders) zu handeln, wie zahlreiche Leserbriefe in der FAZ beweisen.
 
Ergänzend erlaube ich mir die Bemerkung, daß ich gewohnt und ausgebildet wurde Entscheidungen abzuwägen. Meine Befehle habe ich nie damit begründet, daß sie „alternativlos“ seien.

Hans-Joachim Lietzmann

Rattenfänger!?


RGA-Online: Rechte Szene im Auge behalten  

Zu diesem Artikel von Frau Martina Hoga nimmt AfD-Sprecher Hans-Joachim Lietzmann gegenüber Frau Hoga und der CDU Wermelskirchen wie folgt Stellung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Martina Hoga,

in Ihrer Ausgabe des RGA –Wermelskirchen- vom 16.01.15 auf Seite 17, in dem Artikel „Rechte Szene im Auge behalten“ fand ich einen informativen Bericht über eine Veranstaltung der Senioren-Union der CDU. Aus ihm geht hervor, daß der Referent, Herr Michael Nolte, mit abgewogenen und geprüften Ausführungen und Aussagen das Geschehen in der rechten Szene dargestellt hat.
 
Leider wurde dann der letzte Abschnitt des Artikels von Frau Hoga überschrieben mit „Die Strategie der Rattenfänger“, wie auch der Beitrag mit diesen Worten endet.
Ich bitte Sie, geehrte Frau Hoga, zu bedenken, daß dies eine Verfälschung der Aussagen während der Veranstaltung gleichkommen kann, zumal ich seit meiner politischen Arbeit für die AfD in der CDU Wermelskirchen nur ehrenwerte Personen getroffen habe.
 
Zurückliegend habe ich in einem Leserbrief an die F.A.Z. Äußerungen des Bundesinnenministers und des Innenministers von NRW beanstandet, die alle nach Deutschland rückkehrenden IS-Kämpfer als „tickende Zeitbomben“ benannten. Ich habe darauf hingewiesen, daß ein Mensch keine Maschine ist. Gleichfalls ist ein Mensch nicht mit einer Ratte (siehe oben) gleichzusetzen.
 
Ich gebe zu bedenken: sollten Sie in einem Artikel über verschiedene Kulturräume beispielsweise Menschen mit Schweinen oder mit Hunden gleichsetzen, Sie ggf. – berechtigt – größten Widerspruch erfahren könnten.
Wenn Sie meine Ansicht teilen, und z.B. bei einem Bericht über den Islam solche sprachlichen Bilder vermeiden würden, dann sollten Sie dies auch nicht bezogen auf Mitbürger in Deutschland tun.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Joachim Lietzmann – Sprecher AfD Wermelskirchen