Die christlich demokratische Union will eine muslimische Spitzenkandidatin nominieren

Die christlich demokratische Union will eine muslimische Spitzenkandidatin nominieren

„Hamburg ist bereit für eine muslimische Bürgermeisterin“

Focus | 25.08.18

Hamburgs Altbürgermeister Ole von Beust (CDU) unterstützt die Entscheidung der Hamburger Christdemokraten, die türkischstämmige Politikerin Aygül Özkan als Spitzenkandidatin in die Bürgerschaftswahl 2020 schicken zu wollen. Der 63-Jährige bezeichnete sie in einem Interview der WELT AM SONNTAG als „tolle Spitzenkandidatin. […] Sie ist ein Musterbeispiel dafür, wie Integration gelingen kann. Sie ist wirtschaftlich erfolgreich. Sie ist eine moderne Frau, die berufstätig ist und einen Sohn großzieht. Sie vermittelt genau diese Glaubwürdigkeit, von der sich die neue bürgerliche Ebene angesprochen fühlt. Weil sie die Kernthemen der CDU empathisch aufnimmt und aufgrund ihrer eigenen Vita mit einer modernen Programmatik verbindet, hat sie eine riesengroße Chance.“

Kommentar:

1.) Interessant, dass dieser Artikel nur unter „Regionales“ zu finden ist.
2.) Aktuell 946 Leserkommentare sprechen eine überaus deutliche Sprache.
3.) Es gibt auch Kritik von Seiten der Kirchen, allerdings (bisher?) nur von „Evangelischen Hardlinern“ (Focus)
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181297252/Ole-von-Beust-Hamburg-ist-bereit-fuer-eine-muslimische-Buergermeisterin.html
4.) Ein Leser sieht die Gefahr einer schiefen Ebene und schreibt:
„Nur Bürgermeisterin in Hamburg? Deutschland ist bereit für eine muslimische Regierung und das Grundgesetz wird gegen die Scharia eingetauscht. In zwanzig Jahren ist es soweit, wetten? Wie weit wollen unsere Politiker noch gehen, bevor die Bürger protestieren? Die Kinder müssen unsere Gleichgültigkeit ausbaden…“

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