Hervorragende Analyse des Cicero

Hervorragende Analyse des Cicero

Grüne bei der Europawahl — Ein hochverdienter Absturz

Cicero | 11.06.24

Dieser grüne EU-Wahlkampf war albern. Nicht nur wegen der peinlichen Inszenierung, sondern auch wegen der Widersprüche, die bei den Grünen hoch im Kurs stehen: Während die Grünen einerseits ständig Strafanzeige gegen Leute stellen, die die Schnauze voll haben von der aktuellen Ampelpolitik und das entsprechend artikulieren, will man andererseits Garant liberaler Werte sein. Man spricht von Freiheit und will diese gleichzeitig einschränken, wo sie einem nicht passt. Oder man beruft sich beim Klimawandel auf die Wissenschaft, behauptet aber, Transfrauen seien Frauen.
Man fordert ein Bollwerk gegen Rechtsaußen, legt sich, wo es der eigenen Agenda nutzt, aber mit Linksaußen ins Bett. Man will eintreten für Gleichberechtigung, traut sich aber nicht ran an reaktionäre Muslime. Und die Grünen tun so, als würden sie sich einsetzen für eine gesunde Streitkultur, werfen aber anderen Protagonisten permanent Rassismus oder Antisemitismus vor, oder machen wie die Sprecherin der Grünen-Fraktion für Antidiskriminierung im Berliner Abgeordnetenhaus, Tuba Bozkurt, geschmacklose Witze auf dem Rücken des toten Polizisten von Mannheim.

Kommentar:

Gut, dass es den Cicero gibt.

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