Spanischer EU-Humanismus zu Lasten Deutschlands?

Spanischer EU-Humanismus zu Lasten Deutschlands?

Bundesregierung besorgt über weiterreisende Flüchtlinge aus Spanien

Die Welt | 02.07.18

Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, dass viele der nach Spanien kommenden Migranten nach Deutschland weiterziehen wollen. „Wir befürchten, dass sich viele Migranten auf den Weg nach Frankreich, den Beneluxländern und Deutschland machen könnten“, sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Helmut Teichmann, der „Bild am Sonntag“.

Kommentar:

Wie human ist eigentlich die Migrationspolitik der neuen spanischen Regierung? Dazu gibt die Welt am 02.07.18 eine eindeutige Antwort: Spaniens humane Migrationspolitik ist ein Mythos!
https://www.welt.de/politik/ausland/article178592654/Mittelmeer-Der-Mythos-von-Spaniens-humaner-Migrationspolitik.html
„Von der Humanität und Liberalität des Sozialisten Sánchez, die er zur Regel machen wollte, ist wenig übrig. Solidarität bezeugte er nur innerhalb der EU. Sie müsse die „gemeinsame Verantwortung für eine gemeinsame Herausforderung“, nämlich des globalen Migrationsproblems, untereinander aufteilen. „Ob ein kleines Boot Tarifa oder Lesbos erreicht“, sagte Sánchez in einem Zeitungsinterview, „es kommt nicht in Spanien oder Griechenland an, sondern in Europa.“ Das klingt gut. Aber letztendlich geht es dem Premierminister nur um eines: die Migration nach Spanien unter allen Umständen zu stoppen.“

Und was sagt die Kanzlerin dazu? Nichts. Sie macht Urlaub.
Dabei weiß sie, was die meisten Deutschen noch nicht wissen:
„Am 19. Oktober 2017 wurden im EU-Parlament Änderungen am Dublin-Abkommen vorgelegt. Mit den neuen Regelungen könnten die Mitgliedsstaaten zur Aufnahme von Migranten gezwungen werden – auch gegen den Willen ihrer Bürger. EU-Staaten, die die Aufnahme von Menschen in unbegrenzter Höhe verweigern, könnten von der Vergabe von Fördermitteln der EU ausgeschlossen werden.
Im November werden die Änderungen in Straßburg der EU zur Abstimmung vorgelegt. Federführend ist der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.“ Zitiert aus:
EPOCH TIMES am 28.10.17
https://www.epochtimes.de/politik/europa/migration-neue-dublin-regeln-in-vorbereitung-es-koennen-kuenftig-gruppenantraege-mit-bis-zu-30-personen-gestellt-werden-a2252829.html?text=1

Kommentar:
Vgl. dazu EPOCH TIMES vom 19.10.17:
EU-Parlament: Neue Regeln für Aufnahmen von Flüchtlingen verabschiedet – verpflichtende Verteilung beschlossen
https://www.epochtimes.de/politik/europa/eu-parlament-neue-regeln-fuer-aufnahmen-von-fluechtlingen-verabschiedet-verpflichtende-verteilung-beschlossen-a2245192.html?text=1

Die entsprechenden Informationen im Spiegel sind in dieser Presseschau schon vor einiger Zeit vorgelegt worden, sollen aber noch einmal in Erinnerung gerufen werden.

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