„Tatort Familienpolitik“

Die aktuelle Familienpolitik in Deutschland wird bestimmt durch das politische Leitbild der voll erwerbstätigen Frau. Der massive Krippenausbau soll Eltern von unter Dreijährigen die doppelte Berufstätigkeit ermöglichen. Mütter, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst betreuen möchten, werden als Heimchen am Herd herabgewürdigt. Gleichzeitig sinkt die gesellschaftliche Wertschätzung für die Leistung, die Eltern durch die Geburt, Versorgung und Erziehung von Kindern erbringen. Kinderreichtum führt in Deutschland häufig zu Familienarmut! Anhaltend niedrige Geburtenraten sind die Folge, immer mehr Frauen bekommen gar kein Kind, immer weniger Familien haben drei oder mehr Kinder.
Die AfD setzt sich für eine gerechtere Besteuerung von Familien ein und für ein Rentensystem, das die Kinderzahl und Erziehungsleistung berücksichtigt. Elterliche und familiennahe Erziehungsleistung durch Großeltern, Kinderfrauen und Tagesmütter muss gestärkt werden, um den Bedürfnissen des Kleinkindes nach fester Bindung Rechnung zu tragen. Eine tatsächliche Wahlfreiheit ist nur gegeben, wenn alle Betreuungsformen gleichermaßen verfügbar und finanziell realisierbar sind! Weiterhin darf elterliche Berufstätigkeit nicht zu anhaltender Überlastung und Gewissenskonflikten führen. Eine tatsächliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nur gegeben, wenn junge Eltern mehr als ein Mindestmaß an Zeit mit ihren Kindern verbringen können! Daher hält die AfD auch ein Umdenken in der Arbeitswelt für notwendig.

Wir laden Sie herzlich ein zu dem Vortrag “Tatort Familienpolitik”
am 07.05.2015 um 19:30 Uhr im Haus Fück, Kalker Straße 127, Leverkusen.

Referent ist Uwe Liesche, familienpolitischer Sprecher in NRW und Leiter des Landesfachausschusses Familie.

Mehr zur Veranstaltung auf der Seite des Landesverbandes.