Es wird immer schlimmer und die „Demokraten“ schweigen – auch der Bundespräsident

Es wird immer schlimmer und die „Demokraten“ schweigen – auch der Bundespräsident

Drohungen aus linksextremen Spektrum – AfD muss Wahlparty in Berlin-Moabit absagen

Berliner Zeitung | 20.05.19

Die Betreiberin des Veranstaltungssaals in den Ludwig-Loewe-Höfen an der Wiebestraße hat kurzfristig den Nutzungsvertrag gekündigt. […] „Die Drohungen mir gegenüber, meiner Familie und vor allem der Nachbarschaft in den Höfen sind sehr extrem“, teilte die Betreiberin der Partei schriftlich mit.

Kommentar:

So sieht die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD aus! Inhalt haben sie nicht zu bieten, nur Gewaltandrohung und damit die Verbreitung von Angst. Und die anderen Parteien scheinen nichts dagegen zu haben – einschließlich Kanzlerin und Bundespräsident.
Frage: Wer gefährdet die Demokratie in Deutschland?

Lesen Sie dazu auch den Artikel im Tagesspiegel: „AfD-Landeschef fordert öffentliche Räume für Wahlparty“
https://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-absage-von-inhaberin-afd-landeschef-fordert-oeffentliche-raeume-fuer-wahlparty/24364248.html

(7)

Was sagen denn „Mutti“ und die EU dazu?

Was sagen denn „Mutti“ und die EU dazu?

CDU-Politiker poltert: „Wir schütten die Leute mit Geld zu“

t-online.de | 17.05.19

CDU-Wirtschaftspolitiker Joachim Pfeiffer hat Deutschland als „Rundum-Versorgungsstaat“ kritisiert. Die Regierung leiste sich viel zu viele Sozialausgaben – das würde sich irgendwann rächen.

Kommentar:

Je länger die große Vorsitzende nicht mehr Vorsitzende ist und je kürzer ihre Restzeit als Kanzlerin wird, desto mutiger werden einzelne Abgeordnete mit ihrer Kritik an der eigenen Partei.
Fällt Ihnen aber auch auf, dass der Artikel die Kritik negativ beurteilt ? Es sind die Kleinigkeiten, wie man es von der Berichterstattung über die AfD gewohnt ist:
„Böse Politiker“ sagen nicht ihre Meinung, sondern „poltern“! Vgl. die Überschrift über dem Artikel: „CDU-Politiker poltert“

Vgl. in der Sache das Wahlprogramm der AfD zur Europawahl unter 9.1:
„Die AfD steht für eine gerechte und faire Sozialpolitik, wobei eine nachhaltige, generationengerechte Ausgestaltung der Sozialversicherungssysteme elementar ist. Die AfD ist der Überzeugung, dass es in Deutschland eine verlässliche soziale Absicherung für Arbeitslose und Geringverdiener geben muss, die ein menschen-würdiges Leben und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe gewährleistet. Dies ist jedoch nur realisierbar, wenn der Kreis der zu Unterstützenden in angemessenem Verhältnis zu den Ressourcen steht. Die unkontrollierte Massenzuwanderung von unzureichend qualifizierten Menschen nach Deutschland, aber auch in andere EU-Länder, muss deshalb unterbunden werden. Auch innerhalb der EU muss das Subsidiaritätsprinzip praktiziert werden, wonach zunächst die jeweiligen Her-kunftsländer zur Unterstützung notleidender Staatsangehöriger verpflichtet sind.“

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Deutschland wird wirklich bunter

Deutschland wird wirklich bunter

„Ich werde mich rächen“ – IS-Sympathisant droht Kölner Gericht nach hartem Urteil

Kölnische Rundschau | 17.05.19

Für zehn Jahre muss ein 31-jähriger Sympathisant der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wegen versuchten Mordes hinter Schloss und Riegel. Das entschied am Donnerstag das Landgericht in einer turbulenten Urteilsverkündung, in der aus Tunesien stammende Mann mehrfach das Wort ergriff und die Richter der Strafkammer bedrohte: „Wenn ich in zehn Jahren rauskomme, dann werden Sie schon sehen. Ich werde mich an Ihnen rächen, an Ihnen und allen anderen“, sagt der 31-Jährige. […] Zunächst war der Angeklagte lediglich wegen versuchten Totschlags angeklagt gewesen. Während des Prozesses hatte der Angeklagte den Messerangriff zwar eingestanden, ihn aber nicht bereut. Stattdessen hatte er gesagt, dass er den Geschädigten besser enthauptet hätte.

Kommentar:

Ein mutiger Richter mit einer starken Reaktion: „„Okay, dann sehen wir uns in zehn Jahren wieder.“

(112)

Olle Kamellen und kalter Kaffee

Olle Kamellen und kalter Kaffee

AfD-Kandidat Otten: „Ich finde an dem Begriff ‚jagen‘ nichts falsch“

t-online.de | 15.05.19

Ist es Aufgabe der AfD, die Sie sich wünschen, die anderen Fraktionen im Bundestag zu „jagen“, wie Alexander Gauland gesagt hat?

Wir wollen mitarbeiten, parlamentarisch etwas verändern. Deshalb sehe ich die AfD als ganz normale Fraktion. Aber Opposition zu sein heißt auch, die Regierung zu stellen, zu kritisieren, andere Vorschläge zu machen. Ich finde an dem Begriff „jagen“ nichts falsch. Wir müssen andere Parteien vor uns hertreiben, das ist doch normaler Sprachgebrauch.

Menschen jagen. Wie einen Hasen oder einen Hirsch, den man erschießt – das ist normaler Sprachgebrauch?

Ich habe da kein solches Bild vor Augen. Wir wollen andere Parteien von ihren unhaltbaren Positionen vertreiben und wollen wieder gesunden Menschenverstand in die Politik bringen. Ich wundere mich, womit Leute ein Problem haben.

Kommentar:

Auch t-online kann es einfach nicht lassen, sich über den Satz von Alexander Gauland scheinheilig zu empören: „Wir werden die neue Regierung jagen.“ Ja, t-online zitiert es sogar als Überschrift über dem Interview, bei dem es weitgehend um andere Fragen geht. Das ist scheinheilig; denn auch die Redakteure von t-online werden mit Sicherheit von den zwei „Vorgängern“ von Gauland wissen:

 

1.) Den Kanzler jagen
„Das wird ein fröhliches Regieren“, spottet Fischer. Und Grünen-Sprecher Ludger Volmer tönte am Wahlabend: „Wir werden den Kanzler jagen.“
Spiegel am 17.10.94
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683714.html

 

2.) „Wir jagen die Regierung von Hannelore Kraft“
Ich [Christian Lindner, FDP] habe eine spannende Aufgabe im Düsseldorfer Landtag. Nordrhein-Westfalen ist das größte Bundesland. Deshalb gehen von dort auch immer Signale in die Bundespolitik aus. Wir jagen die Regierung von Hannelore Kraft.
n-tv am 03.05.13
http://www.n-tv.de/politik/Lindner-redet-ueber-Macht-Geld-und-Visionen-article10584976.html

 

Kommentar:
Was andere selbstverständlich sagen durften, darf Gauland nicht sagen? Wenn das nicht die Doppelmoral der Etablierten entlarvt! Sie sollten sich weniger entrüsten und lieber vernünftige Politik machen.

(136)

Vernichtende Merkel-Bilanz im Merkur – Rücktritt wäre Zeichen von Souveränität

Vernichtende Merkel-Bilanz im Merkur – Rücktritt wäre Zeichen von Souveränität

Der Versuch, Merkel zu stürzen, würde die CDU für immer zerstören

Merkur | 14.05.19

Deutschland leistet sich eine gelähmte Führung, während es in den Abschwung taumelt. Die Konjunkturprognosen tendieren steil abwärts; die öffentlichen Kassen sind nach vielen fetten Jahren geplündert; der Autoindustrie weht der Wind eisig ins Gesicht; die Energiewende droht zu scheitern, weil der Bau von Speichern und Leitungen seit Jahren auf sträfliche Weise verschleppt wird. […] Jedes dieser Probleme ist für sich allein genommen noch kein Grund zur Panik. Aber in der Summe ergeben sie ein erhebliches Bedrohungspotenzial, vor allem in Kombination mit der Sorglosigkeit, mit der maßgebliche Akteure nach den Jahren des scheinbar immerwährenden Booms durch die Lande schlafwandeln. […] Jetzt ist es Zeit für einen Weckruf. Wenn Angela Merkel dafür nicht mehr die Kraft hat, sollte sie das Amt abgeben. Das wäre souverän.

Kommentar:

Fazit: „Deutschland taumelt in den Abschwung“. Und das im Merkur!
Wie kann man nach diesem Artikel noch die CDU/CSU wählen?
Wir brauchen als Alternative die Alternative für Deutschland.

(157)

Wann endlich stellt man die richtigen Fragen und bekämpft nicht nur die Symptome?

Wann endlich stellt man die richtigen Fragen und bekämpft nicht nur die Symptome?

Messer-Verbot geplant: Waffengesetz könnte schärfer werden

WAZ | 14.05.19

Gewerkschaft der Polizei fordert schon lange Einschränkungen – aus Angst.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte bereits vor Monaten „angesichts offenbar zunehmender Messerangriffe“ eine „gesellschaftliche Grundsatzdebatte über wirksame Gegenmaßnahmen“ gefordert. Es gebe kaum einen Tag, an dem nicht Polizeimeldungen über gefährliche oder sogar tödliche Messerattacken bekannt würden, hatte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow damals mitgeteilt. […] Niedersachsen registriert bereits seit zwei Jahren gesondert Straftaten, bei denen Stichwaffen eingesetzt werden. Dort gab es demnach im vergangenen Jahr 3754 Taten mit Messern.

Kommentar:

Der Sachverhalt ist an dieser Stelle schon vor einigen Tagen unter der Überschrift „Zugang zu zwei Interviews“ kommentiert worden. Hier wird der Artikel der WAZ eigentlich nur wegen der eindeutigen Leserkommentare nachgelegt.
Nur ein Beispiel: „Wir verbieten Messer, bauen Poller in den Innstädten, haben Task-Forces en Masse, Schrottimmobilien, Bildungsmisere, Wohnungen verriegelt wie noch nie, Angsträume, Gegenden, in die sich normale Menschen nicht mehr trauen etc. etc. Das ist alles in der WAZ nachzulesen und somit offenkundig. Aber immer schön weiter an den Symptomen herumdoktern. Die Ursachen zu bekämpfen, ja überhaupt anzusprechen, ist augenscheinlich verpönt. Unsere Familie war immer stark SPD-lastig. Das hat sich seit der Umwandlung von der Arbeiter- zur Migrantenpartei geändert. Wie man an den Umfragewerten sieht, nicht nur bei uns.“

Übrigens: 3.754 Taten mit Messern in 2018 sind 10,3 Messerangriffe pro Tag, einschließlich der Sonn- und Feiertage – allein in Niedersachsen! Wie hoch muss die Zahl sein bei 16 Bundesländern!

(211)

Macht die EU die Europa-Wahl nicht zur Farce? Wird Demokratie nur „vorgegaukelt“?

Macht die EU die Europa-Wahl nicht zur Farce? Wird Demokratie nur „vorgegaukelt“?

Macht die EU die Europa-Wahl nicht zur Farce? Wird Demokratie nur „vorgegaukelt“?

Neue Züricher Zeitung NZZ | 09.05.19

Vom 23. bis zum 26. Mai sind 427 Millionen Stimmberechtigte aus 28 EU-Staaten aufgerufen, ein neues EU-Parlament zu wählen. Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass sich am Donnerstag im rumänischen Sibiu (Hermannstadt) die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten zu einem informellen Gipfel treffen, um noch vor der Wahl die Weichen für die Zukunft der Europäischen Union zu stellen. […] Damit kommen sie den EU-Bürgern zuvor, die sich erst zwei Wochen später zur künftigen Ausrichtung der EU äussern und die sich fragen mögen, wie viel sie mit ihrer Stimme bei der Europawahl noch bewirken können.

Kommentar:

Für wie „wichtig“ die etablierten Parteien die Europawahl wirklich halten, zeigt sich u.a. darin, wann sie ihre Wahlprogramme veröffentlicht haben. Die CDU/CSU hat dies erst am 25. März getan, also erst 9 Wochen vor dem doch so bedeutenden Wahltermin!

(174)

Ein Blick über den Tellerrand

Ein Blick über den Tellerrand

Vorbild Schweiz – Nicht nur bei der CO2-Steuer

Cicero | 08.05.19

Weil sie den Schutz der Umwelt mit Lenkungsabgaben steuern, gelten die konservativen Eidgenossen bei SPD und Grünen plötzlich als Vorbild. Dabei kann man von den Schweizern weit mehr lernen: Wie man ein Land ordentlich regiert und für (fast) alle Wohlstand schafft.

Kommentar:

Die folgenden Zwischenüberschriften machen vielleicht Appetit aufs Lesen (auch der Leserkommentare):
– Enteignungsdebatten wären undenkbar
– Höherer Arbeitsethos als in Deutschland
– Wer nicht arbeitet, hat es schwer
– Keine sozialen Ghettos

(180)

Zugang zu zwei Interviews

Zugang zu zwei Interviews

Bei Kanzler Habeck würde Meuthen über Auswanderung nachdenken

Die Welt | 11.05.19

„Die grüne Ideologie basiert auf Glauben und nicht auf Fakten“, sagte Meuthen. Im Grünen-Programm stehe „nur Unfug“, befand der AfD-Chef. Die Partei wolle etwa „die Abschaffung des Verbrennungsmotors bis 2030, eine komplette Migrationsfreiheit für alle Menschen und eine feministische Außen- und Sicherheitspolitik“.

Kommentar:

Ein Leser meint dazu: „Bin zwar kein AfD-Wähler, aber ich kann dem hier zitierten in jedem einzelnen Punkt nur zustimmen.“

Hier finden Sie ein Interview des Tagesspiegels mit Alice Weidel mit überwiegend negativen Leserkommentaren:
AfD-Fraktionschefin Weidel räumt Probleme ein
https://www.tagesspiegel.de/politik/die-dexit-diskussion-hat-uns-geschadet-afd-fraktionschefin-weidel-raeumt-probleme-ein/24329276.html

Interessant:
Im Interview wird Weidel ihre Formulierung „Messer-Einwanderung“ vorgehalten. Sie antwortet: „Mit der ungeregelten Zuwanderung ist auch die Zahl der Rohheitsdelikte angestiegen.“

Dazu passt die Nachricht von heute (11.05.) in DIE ZEIT:
„Länder planen weitreichendes Messerverbot“
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/kriminalitaet-bundesrat-gesetz-messer-bremen-niedersachsen
Im Artikel liest man dann: „Zur Begründung heißt es, dass Messerangriffe „weiterhin in hoher Zahl“ verübt würden.“

(173)

Eine interessante Analyse

Eine interessante Analyse

AfD – Das Fieberthermometer der Erregokratie

Cicero | 25.03.19

70 Jahre nach ihrer Gründung ist die Bundesrepublik zur Kampfzone geworden. Ausdruck ihrer Krise ist der Aufstieg der AfD. Je stärker die Altparteien sie verdammen, desto mehr werten sie sie auf. Im Parlament kann sich die Partei als „außerparlamentarische Guerilla“ profilieren. Ein Buchauszug

Kommentar:

Die Leserkommentare diskutieren den Text in verschiedenen Richtungen.

(152)

Höchste Alarmstufe – Juncker will die Bürger noch vor der Europawahl austricksen

Höchste Alarmstufe – Juncker will die Bürger noch vor der Europawahl austricksen

Ein EU-Vorhaben, das vor allem Deutschland schadet

Die Welt | 28.04.19

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, hat die EU-Kommission [unter Juncker] einen Vorstoß unternommen, der die Zusammenarbeit in der Sozial- und Steuerpolitik von Grund auf verändern soll. Bisher gilt auf diesen beiden besonders sensiblen – und finanzträchtigen – Feldern das Prinzip der Einstimmigkeit. Damit hat jedes Land [also auch Deutschland] die Möglichkeit, unliebsame Brüsseler Beschlüsse per Veto zu blockieren.

 

Die EU-Kommission will stattdessen in Zukunft in diesen Politikfeldern Mehrheitsentscheidungen einführen […].
Der Vorstoß zur Abschaffung der Einstimmigkeit birgt gewaltigen Konfliktstoff. Denn zum einen prallen in der Sozial- und Steuerpolitik die fundamentalen Gegensätze zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten aufeinander. Zum anderen geht es um Wirtschaftsinteressen und letztlich um neue Wege der Umverteilung innerhalb der EU.

Kommentar:

Erinnern Sie sich noch an die entlarvende „Juncker-Offenbarung“ aus dem Jahr 1999?

 

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.” – zitiert von Dirk Koch: Die Brüsseler Republik. Der SPIEGEL 52/1999 vom 27. Dezember 1999, S. 136.“
Schon vor 2 Jahren haben wir das an dieser Stelle folgendermaßen kommentiert und kritisiert: „So geht es offenbar nun schon fast 20 Jahre: Die EU rechnet – demokratisch? –mit der Dummheit der Menschen. In einem solchen System muss die AfD einfach als störend empfunden und bekämpft werden – mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln.“

 

Jetzt liest man im Welt-Artikel:
„Vor diesem Hintergrund ist der Vorstoß, den die Kommission von Jean-Claude Juncker zum Ende ihrer Amtsperiode unternimmt, der leicht zu durchschauende Versuch, die Weichen für die Zukunft zu stellen – ohne dass die Bürger merken, wie ihnen geschieht. Denn verglichen mit früheren Kampfbegriffen wie „Euro-Bonds“ oder „Schuldenschnitt“, die besonders in Deutschland stets für Empörung gesorgt hatten, klingt die jetzt vorgeschlagene Einführung von Mehrheitsentscheidungen harmlos technokratisch.“

 

Die „Bewahrer Europas und der europäischen Werte“ greifen zu Taschenspielertricks? Unfassbar!

 

Und laut Welt muss man wissen:
1) Nicht nur Frankreich und andere Mittelmeerländer finden das gut.
2) Auch in Deutschland gibt es Zustimmung, allerdings von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt:
a) „Den Grünen ist bekanntlich fast jedes Mittel recht, das höhere Transfers von Nord nach Süd zur Folge hat.“
b) „Aber auch die SPD spricht sich im Europa-Wahlkampf explizit dafür aus, in der Steuerpolitik in Zukunft mit Mehrheit zu entscheiden.“
3) „Und mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble gibt es auch in der Union einen prominenten Befürworter des Juncker-Plans.“

 

Beweist nicht auch das, wie wichtig die AfD als echte Alternative im Sinne der Interessen der deutschen Bürger ist?

 

So sieht es jedenfalls auch der folgende Leserkommentar (von aktuell 877 Leserkommentaren):
„Liebe Frau Siems, vielen Dank für die Aufklärung. Gut zu wissen, was hier in der Mache ist. Offen gestanden war ich bislang noch ein wenig unschlüssig, ob ich bei der Wahl tatsächlich der EVP den Rücken zukehren und meine Stimme dem neuen, eher national-konservativen Lager (besser bekannt als Rechtspopulisten) geben soll. Ihre Zeilen haben mich nun aber endgültig überzeugt, meine Stimme geht nach Rechts außen! Dieser Wahnsinn, dieser Ausverkauf Deutschlands muss ein Ende haben.“

 

Muss man nach dem Lesen des Artikels nicht zu einer einfachen Erkenntnis kommen? Deutsche Spitzenpolitiker wollen Deutschland schaden.

(457)

Je näher die Wahlen, desto realistischer die Umfrageergebnisse?

Je näher die Wahlen, desto realistischer die Umfrageergebnisse?

Umfrage-Beben in Sachsen: AfD auf Augenhöhe mit der CDU

Merkur | 27.04.19

Nach einer neuen Erhebung des Instituts Insa im Auftrag der Bild-Zeitung liegt die AfD nun fast gleichauf mit der CDU. Demnach kommen die Rechtspopulisten auf 26 Prozent. Die sächsische CDU liegt mit 28 Prozent nur noch knapp vor der AfD […]. Im Vergleich zur letzten Landtagswahl 2014 würde die CDU rund elf Prozentpunkte verlieren, die AFD dagegen könnte ihr Ergebnis fast verdreifachen.
Abgeschlagen die Linke, die als drittstärkste Kraft bei 16 Prozent liegt. Um den vierten Platz kämpfen die SPD und die Grünen. Die Sozialdemokraten liegen bei nur 10 Prozent, die Grünen kommen auf neun. Zittern um den Einzug in den Landtag müssen die Liberalen mit sechs Prozent in der Insa-Umfrage.

Kommentar:

Statt eines eigenen Kommentars sei auf die zahlreichen Leserkommentare verwiesen. Ein Beispiel: „Vermutlich sagt diejenige Partei die Wahrheit, deren Plakate regelmäßig abgerissen, die von den etablierten Kräften ausgegrenzt und über die ausschließlich negativ berichtet wird. Die Hexenjagd auf die AfD nimmt wahnhafte Ausmaße an – und genau deshalb werde ich sie wählen.“
Lustig auch dieser kleine „Schlagabtausch“ dreier Leser:
1) „Die Sachsen sind helle!
2) „Das stimmt, schließlich würden 74 % nicht die AfD wählen.“
3) „… und 84 % nicht die Linkspartei, so wie 90 % nicht die Spezialdemokraten!“
[1. Ergänzung: …und 91% nicht die Grünen!]
[2. Ergänzung: … und 72% nicht die CDU!]

(424)

Jörg Meuthen im Interview

Jörg Meuthen im Interview

SWR-Interview der Woche AfD-Chef Meuthen: Wir bekommen gar keine Spenden mehr

SWR-AKTUELL.de | 27.04.19

Auch für seinen aktuellen Europawahlkampf bekomme er „Null – weder Sachspenden noch Geldspenden,“ sagte Meuthen im SWR-Interview der Woche. Das sei die fatale Folge der sogenannten Spendenaffäre. Das bedeute, seine Partei müsse „mit ganz kleinem Budget arbeiten“.

Kommentar:

Ein souveräner Auftritt von Jörg Meuthen, wie Sie sich selbst überzeugen können. Im Artikel haben Sie nämlich den direkten Zugang zum Interview. Dann wird auch deutlich, dass das Thema „Spenden“ nur ein Thema von mehreren war.

(494)

Neues Niveau der FAZ?

Neues Niveau der FAZ?

Europawahl : AfD will vom Diesel-Chaos profitieren

FAZ | 26.04.19

Die rechtspopulistische Partei entdeckt den Klimawandel für sich und setzt dabei unter anderem auf die Furcht vor dem Ende der Autoindustrie. Ein Plakat ist bei den Kreisverbänden besonders beliebt.

Kommentar:

Ist das das neue Niveau der FAZ? Ein nichtssagender Artikel und ein bewusst gewählter Bildausschnitt. Zur Verdeutlichung: Vergleichen Sie den von der FAZ gewählten Bildausschnitt mit dem Originalplakat, wie Sie es im Spiegel abgebildet finden! Was fällt auf?
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-setzt-auf-zweifel-am-klimawandel-im-wahlkampf-a-1264532.html
Hat die FAZ solche „Mätzchen“ nötig?

(440)

Sind die Opfer „Betende und Reisende“?

Sind die Opfer „Betende und Reisende“?

Terrorismus – Unsere Toten

Cicero | 25.04.19

Nach den islamistischen Anschlägen auf Kirchen und Hotels mieden manche Politiker das Wort „Christen“ wie der Teufel das Weihwasser. Christen sind als Opfer nicht vorgesehen. Eine solche Rhetorik verkennt die Fakten und wird vor künftigem Terror nicht schützen.

Kommentar:

Der Zugang ist leider kostenpflichtig; doch kann man 2,90 € „unsinniger“ ausgeben.

(413)

Das Ende des römischen Reiches – Parallelen zu heute?

Das Ende des römischen Reiches – Parallelen zu heute?

Adrianopel

Die Tagespost | 24.04.19

2015 erreichte die vor allem muslimische Massenmigration bis dato ungekannte Ausmaße und Auswirkungen in und auf Deutschland sowie ganz Europa, mithin auf das sogenannte Abendland. Seither bahnte sich damit auch ein altes, strittiges, gleichwohl wirkmächtiges Schlagwort den Weg in die Medien- und Meinungswelt: Völkerwanderung. Hatte doch dieses Ereignis, das im Jahr 375 n. Chr. durch den Einfall der Hunnen aus Zentralasien in die südrussische Steppe ausgelöst worden war, maßgeblich zum Fall der Weltmacht Rom beigetragen. Droht nun, im 21. Jahrhundert, die „Islamisierung“ Europas?

Kommentar:

Interessanter Diskussionsbeitrag

(393)

Ostern – das Hochfest der Christen

Ostern – das Hochfest der Christen

Tod, wo ist dein Stachel?

Die Tagespost | 18.04.19

Scheintodhypothese, Grabraub, Massenhalluzination: Auch nach 2000 Jahren gibt es keine überzeugende Widerlegung der Auferstehungsbotschaft.

Kommentar:

Da es unter Mitgliedern und Sympathisanten der AfD selbstverständlich auch viele Christen gibt, ist es ebenso selbstverständlich, hier auch auf einen Artikel hinzuweisen, der sich mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit der Auferstehung Jesu auseinandersetzt. Er dürfte – im Sinne einer Sachinformation – auch für Skeptiker und Nicht-Christen durchaus interessant sein.

(416)

Kritik an Macron

Kritik an Macron

Pariser Erzbischof: Katholisch ist kein Schimpfwort!

Die Tagespost | 18.04.19

Nach dem verheerenden Brand in seiner Bischofskirche vermisst der Pariser Erzbischof Michel Aupetit „ein Wort des Mitgefühls für die katholische Gemeinschaft“. „Es sind schließlich die Katholiken, die Leben in die Kathedrale Notre Dame bringen, sie ist kein Museum!“, sagte er am Mittwoch dem französischen Radiosender „Sud Radio“ […] Vermisst habe der Erzbischof es insbesondere in der Fernsehansprache von Staatspräsident Emmanuel Macron am Dienstagabend. […] Es gehe dabei lediglich um „ein kleines Wort des Mitgefühls, wie man es nach meiner Überzeugung den Juden oder Muslimen entgegengebracht hätte“.

Kommentar:

Diesen Aspekt findet man anderswo nicht. Oder?

(420)

Sinn oder Unsinn?

Sinn oder Unsinn?

Kölner Physiker und Hans-Werner Sinn behaupten: E-Autos sind schlimmer als Diesel

Focus | 18.04.19

Elektroautos entlasten die deutsche Klimabilanz nach einer Studie des Kölner Physikprofessors Christoph Buchal nur auf dem Papier – in Wirklichkeit erhöhten sie den CO2-Ausstoß sogar. […] Sobald der CO2-Ausstoß bei der Herstellung der Batterien und der deutsche Strommix in der Rechnung berücksichtigt werde, belaste ein E-Auto das Klima um 11 bis 28 Prozent mehr als ein Dieselauto, heißt es in der am Mittwoch vom Ifo-Institut in München veröffentlichten Studie. […] Dass die europäische Politik Elektroautos als Null-Emission-Autos einstufe, sei eine Täuschung […].

Kommentar:

Wieder stellt sich die grundsätzliche Frage: Wer entscheidet was auf welcher Basis zu welchem Zweck in wessen Interesse? Um sich eine halbwegs eigene Meinung machen zu können, wäre man auf unabhängige Sachinformationen in den Medien angewiesen. Bekommt man die?
Wohl eher nicht, wenn man allein auf die Sprache in diesem Artikel achtet. So heißt es in der Überschrift, dass die Autoren etwas „behaupten“. Mit diesem Wort verbindet man aber wohl, dass jemand etwas nicht begründet, sondern es eben behauptet. Die Physiker und Prof. Sinn behaupten jedoch nicht, dass E-Autos schlimmer als Diesel sind, sondern kommen auf Grund einer Studie zu diesem Ergebnis. Das heißt natürlich auch noch nicht, dass das Ergebnis absolut richtig ist, aber es ist eben mehr als eine „Behauptung“.
Dieser kleine Exkurs zu den Möglichkeiten von Manipulation durch Sprache mag auch noch einmal die Verantwortung der Medien (der Journalisten) für die Wortwahl in ihren Beiträgen verdeutlichen und die Verantwortung der Schule (Schulministerien und Lehrer) für die „sprachliche Ausrüstung“ von jungen Menschen.

(457)