Doppelschlag – Infostände in Leichlingen und Bergisch Gladbach, 6. April 2019

Doppelschlag – Infostände in Leichlingen und Bergisch Gladbach, 6. April 2019

Leichlingen bitte kommen! Leichlingen, wie ist ihr Bericht zum Parteienprivileg Artikel 21 GG?

Diskussionen am Stand. Ist diese EU noch zu retten? © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Leichlingen, hier Leichlingen.

Bei der politischen Willensbildung des Volkes im Sinne des Artikel 21 Grundgesetz erfolgreich mitgewirkt.

Wir melden:

Infostand mitten im Zentrum, am Marktplatz, neun Kämpfer für die Freiheit am Stand. Handzettel, EU-Wahlprogramme und Einladungen zahlreich an Mann und Frau gebracht, Diskussionen geführt, beispielsweise über Strategien der Alt-Parteien und ihrer Medien Wahrheiten und Wähler nicht zusammenkommen zu lassen. Ebenso über die konzertierten Strategien von Banken, Politik mithilfe der Mainstream-Medien über z.B. Kosten/Gebühren/Behinderungen/andere Vorwände die Bargeld-Abschaffung durchzusetzen, um dann Negativzinsen flächendeckend ohne jede Ausweichmöglichkeit durchsetzen zu können. Weiterhin wurde auf Plakaten gegen die Einschränkung der Freiheit im Netz durch die Alt-Parteien protestiert.

Leichlingen Ende.

Wir schalten nach Bergisch Gladbach. Bergisch Gladbach bitte kommen.

Thomas Kunze bei der Abnahme der Formation – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Hier Bergisch Gladbach. Ebenfalls neun Besatzungsmitglieder inkl. Kreissprecher Thomas Kunze und zwei weiteren Vorständen diesmal strategisch am anderen Ende der Fußgängerzone. Informeller Besuch durch überregionale freie Presse (PI-News). Mehrere verdeckte Stammwähler enttarnt. Kommentare: „Wir wählen Sie sowieso“, „Es muss dringend etwas passieren in Deutschland“, „Diese EU ist doch total aufgebläht“. Politischer Opponent, so gestellt, ohne Argumente. Erstaunlich: Abgesandte aus mindestens zwei gegenüberliegenden Ladenlokalen (1x Handwerk und 1x Einzelhandel) ersuchen während der Dienstzeit am Stand um ihre Depeschen. Noch erstaunlicher: Paar aus Wermelskirchen braucht das Infomaterial nicht mehr. Sie hatten nämlich, Zufälle gibt es, ohne Absicht beide Stellungen nacheinander geortet, zunächst Leichlingen, dann Bergisch Gladbach. Wir staunen.

Mission abgeschlossen. Bergisch Gladbach Ende und Aus.

Geburtstag – Infostand Bergisch Gladbach, 30. März 2019

Geburtstag – Infostand Bergisch Gladbach, 30. März 2019

„Weiter so!“, „Sehr gerne nehme ich ein Informationsblatt mit“, „Danke, dass Sie mich angesprochen haben“, „Ich war mal CDU, jetzt ist das nicht mehr auszuhalten“, „Ich verstehe überhaupt nicht, warum sie so angefeindet werden, das stimmt doch alles, was sie sagen“. — Nur fünf Originaltöne von Bergisch Gladbachern, die sich freuten, uns zu sehen.

Auf der Sonnenseite des Lebens – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Der Kreisverband Rhein-Berg hat in der Fußgängerzone nun schon den fünften Samstag in Folge seine blaue Burg auf das politische Bewußtsein der Passanten wirken lassen. Für fünf Stunden.

Klar wird: Immer weniger Bürger sind bereit, auf schmeichelnde Einflüsterung oder grobschlächtige Täuschung vom Inhaber des Meinungsmonopolkartells hin, in welch gutem Land sie gerne zu leben hätten, welche ungerade Zahl auch immer gerade sein zu lassen.

Fünf Freunde sollt ihr sein – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

An fünf Fingern können Sie abzählen, was wir nächsten Samstag machen werden.

Das Tagwerk ist vollbracht, die Mannschaft versammelt sich um die zusammengelegte Burg: „Gib mir (wie sagt der Nordamerikaner so schön) die Hohe Fünf!“

Freiheit im Netz, Hochladefilter verhindern – Infostände in Refrath und Bergisch Gladbach, 23. März 2019

Freiheit im Netz, Hochladefilter verhindern – Infostände in Refrath und Bergisch Gladbach, 23. März 2019

Rhein-Berg MdB Weyel (6. v. r.) tut es aus Liebe zu Deutschland – © AfD

Fast fünf Bürgersprechstunden am Stück hielt unser Bundestagsabgeordneter Prof. Dr. Harald Weyel heute in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone ab. Ausdauernd unterstützte er unseren leuchtend blauen Infostand, der Beitrag zur Bundeskampagne gegen Zensur im Internet war.

„Besonders wirksam ist es, der Bevölkerung nicht mit Argumenten beizukommen, um unerwünschte Entwicklungen zu verhindern, sondern gezielt Informationen zu verbergen.“

Deutlich überwog der Zuspruch – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Wir wehren uns gegen EU-seitige Informationsbeschneidung, Bürgerbevormundung und Hyperbürokratisierung.

„Der Totalitarismus herrscht nicht über eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern wie bisher mit niederknüppelnder Macht, sondern weit effizienter, indem er dem Volk mittels Propaganda, Medien und schulischer Erziehung dessen Versklavung zu lieben beibringt.“

Der Kreisverband hat außerdem die Schlagzahl erhöht. Die Position der Freiheit und Wahrheit wurde zeitgleich am Infostand im Ortsteil Refrath vertreten.

Wie wir hörten, kam es heute in mehreren europäischen Städten zu großen Demonstrationen gegen die EU und deren sog. ‚Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt‘, die über ihren Artikel 13 das Hochladen von Inhalten maschinell überwachen und durchsieben will.

„Nur eine ganz große, auf Dezentralisierung und Selbsthilfe gerichtete Volksbewegung könnte den gegenwärtigen Zug zur Staatsallmacht aufhalten.“

Wir danken allen Mutbürgern in und an den Ständen und den Spendern der Zitate. Das sind Aldous Huxley, der 17 Jahre nach Erscheinen von Brave New World, also im Jahre 1949, noch einmal zu seinem Buch Stellung nahm und die Plattform Wikipedia, die sie uns überliefert hat und sich aktuell selbst von Artikel 13 der EU-Richtlinie bedroht sieht.

Die Vervollkommnung – Infostand Bergisch Gladbach, 9. März 2019

Die Vervollkommnung – Infostand Bergisch Gladbach, 9. März 2019

Vorherbild – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Bergisch Gladbach steht mit dem hohen Niveau seiner Infrastruktur anderen Kreisstädten in Deutschland in nichts nach. Und insbesondere zu Ladenöffnungszeiten kann dem Bürger quasi jeder Konsumwunsch erfüllt werden.

Aber trotzdem hat man den Eindruck, hier fehlt doch etwas. Sind es die fehlenden Blätter an den Bäumen? Sollten die Wolken mehr Lücken haben?

Die Szenerie wirkt ein wenig unbeschwingt, könnte eine gerüttelte Portion Trost vertragen, Hoffnung gar. Ist da nicht eine Verdrossenheit? Vielleicht sogar eine ausgewachsene Politikverdrossenheit? — Hah! Das ist es. Dem muss, und kann aber auch, abgeholfen werden. Der Kreisverband Rhein-Berg ist zur Stelle:

Nachherbild – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Die Bürger scheinen darauf gewartet zu haben, sie geben sich die imaginäre Klinke in die Hand.

Die Deutschlandliebenden können es hier endlich offen sagen, die lange Duldenden ihrem Ärger ob der schändlichen Behandlung ihres Landes durch die Verantwortlichen Luft machen. Die eine sucht Material schwarz auf weiß, der nächste einen Kugelschreiber, nicht zum Schreiben, sondern damit er das Parteiemblem trotzig und stolz an der Brusttasche tragen kann.

Die weiteste Anreise und zugleich überzeugendste visuelle Botschaft hatte ein Italiener mit den Farben von Einigkeit und Recht und Freiheit auf seiner Mütze, Schwarz, Rot und Gold: „Ich liebe Deutschland.“ Ausgeschlossen ist hier jeder Irrtum, die Anreise war schon 1964.

Ach so, und dann war da noch der hier: „Ich will Mitglied werden.“ — Die Vervollkommnung Bergisch Gladbachs schreitet voran.

Irgend jemand muss Geist haben — 4. Populistischer Aschermittwoch im März 2019

Irgend jemand muss Geist haben — 4. Populistischer Aschermittwoch im März 2019

Glücklich schätzt sich der Kreisverband Rhein-Berg, seinen inzwischen 4. Populistischen Aschermittwoch ausgerichtet zu haben.

In aller gehörigen Demut muss den Kreisverband der Verdacht beschleichen, diese Reihe könnte das Zeug haben, sich zu einer Instanz der monopolhaften Verteidiger des Grundgesetzes, sprich des blauen Reitercorps Jörg von Weidel, mit bundesrepublikanischer Bedeutung zu entwickeln.

Auf dem Mannschen Zauberberg stöhnte einst der literarische Statthalter von Wissen, Fortschritt, Freiheit, Recht und Europa in den Himmel: „Irgend jemand muss Geist haben.“ — Dieses Flehen wurde im Rathaussaal zu Bensberg erhört.

Zwei Exponenten unserer Kandidatenliste für die Wahl zum EU-Parlament im Mai beeindruckten die Gäste: Prof. Dr. Gunnar Beck, er unterbrach für diesen Tag seine Anwaltstätigkeit und Lehren zum EU-Recht in London, sowie Dr. Nicolaus Fest, zuletzt stellvertretender Chefredakteur der Bild am Sonntag aus Berlin. Beide schicken sich an, die Riege der blauen Leistungspolitiker in Brüssel zu verstärken.

Finale einer gelungenen Veranstaltung – Kreissprecher Thomas Kunze und Waltraud Koch bedanken sich mit kleinen Präsenten bei den Gästen – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Prof. Beck widmete sich den drängenden Fragen rund um den Brexit. Denn Deutschland drohe einen EU-Nettozahler, einen Verbündeten in Freihandelsfragen und gegen die Selbstmordpakte in der Euro- und Flüchtlingspolitik zu verlieren. 5-10 Mrd. Euro jährlich werde der Brexit Deutschland kosten, 25-50 Mrd. jährlich die Einwanderungspolitik und Dutzende Mrd. Euro jährlich die Krise dieser Währung selbst. Das entspreche jährlich einem Drittel des Bundeshaushaltes. Dazu kommen die jährlichen Zinsverluste für hiesige Sparer von 60 Mrd. durch die manipulative Zinspolitik der EZB. So kommt Beck denn auch zu dem Schluss, Angela Merkel sei seit Madame Pompadour die teuerste Frau, die es in die Nähe einer europäischen Regierung geschafft habe.

Nicht wie im Falle des ersten Redners fielen beim zweiten bewegte Bilder in die Schadensmasse einer Individualverkehrskarambolage bei der Anfahrt des Kameramanns. So wird ein historisches Dokument der hanseatisch-rheinischen Verständigung erhalten bleiben.

Der Hamburger Jung‘ Nicolaus Fest fasste seine Abwandlung frei nach Wilhelm Busch: „Das Böse, dieser Satz steht fest, ist stets der Irre, den man lässt“ in eine nicht enden wollende Abfolge gereimten Spotts zur grassierenden Missachtung von Heimat, Glaube, Freiheit, Recht und freiem Wort.

Wer einen scharfen Geist, fast schon im Stile des „Maschinengewehrs Gottes“, Funken sprühen sehen will, der versäume nicht, zu dieser Verknüpfung zu greifen:

Dankbar ist der Kreisverband dem Rösrather Ratsherrn Jörg Feller, der jedem Conférencier professionell und gutgelaunt die Ehre machte. Ihm gebührt auch das Verdienst, die 1998er Hellsichtigkeit des Liedermachers Reinhard Mey aufgedeckt zu haben: „Das Narrenschiff“. Wer noch Zweifel zur Lage hat, rufe auf:

Songtexte – Das Narrenschiff

Walter Leinders erklärt dem staunenden Publikum die unglaublichen Eigenschaften seines Mopses – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Entdeckung des Abends ist das humoristische Talent des Mitglieds des Bezirksvorstands Walter Leinders aus Heinsberg. Herzlich lachen musste das Publikum ob seiner Vorstellung des mitgebrachten seltenen Exemplars eines sibirischen Wildmopses. Wer kann je wieder vergessen, dass diese sich in freier Wildbahn von Eisbären ernähren und es so auch nicht leicht haben?

Die Dame auf dem Archivfoto neben Walter Leinders und seinem Mops kommt uns auch irgendwie bekannt vor

Kein schöner Land in dieser Zeit – Infostand Bergisch Gladbach, 2. März 2019

Infostand Bergisch Gladbach, 2. März 2019

Kein schöner Land. Das empfinden hoffentlich die Bürger aller Staaten Europas, wenn sie an ihre Heimat denken. Es zu bewahren und zu schützen, sollte erste Pflicht aller ihren Vorfahren Dankbaren und sich zu Hause geborgen Fühlenden sein.

©Von Pingsjong – Eigenes Werk, GFDL
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15220492
Darum tritt der Kreisverband Rhein-Berg mit an, die Kräfteverhältnisse bei der im Mai anstehenden Wahl zum EU-Parlament zurechtzurücken. Zu diesem Zweck hat er seine blaue Burg im Rücken von Vinzenz Jakob von Zuccalmaglio errichtet, der als erster Bezeuger bergischer Geschichte Bestandteil des Heimatdenkmals an der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone ist.

Gerade für die Passanten sichtbar geworden, schüttet schon eine Rentnerin ihr Herz aus, immer habe sie gearbeitet, sich um ihren oft pflegebedürftigen Mann gekümmert, nun sei sie einem zermürbenden Ringen um Leistungen der Krankenkasse ausgesetzt.
Sind wir etwa doch nicht so reich, wie behauptet?
„Meine Stimme habt ihr sicher. Und die von meinem Mann auch.“

Schon berichtet der nächste willkommene Gast: „Alle meine Bekannten denken so, nur traut es sich keiner zu sagen.“ Kaum ausgesprochen wird er von einem Freund aus dem Fluss der Flaneure erkannt: „Ich wußte gar nicht, dass du auch so vernünftig bist“, lautet die herzliche Begrüßung. Sie ziehen Schulter an Schulter schließlich weiter.

Eine Frau überrascht unvermittelt mit dem Ausdruck geteilter Freude. Mit hochgerissenen Armen gratuliert sie spontan zum gerichtlichen Sieg über den seine Unparteilichkeit selbst in Zweifel ziehenden Inlandsgeheimdienst Verfassungsschutz.

Danke noch einmal, liebe Unbekannte!

Der Nächste braucht erst recht nicht überzeugt zu werden: „Wie sollen wir das schaffen?“ Und: „In meiner Firma ist diese Meinung nicht erwünscht.“

Bereits im Zusammenpacken begriffen, strahlt eine Besucherin, uns zu sehen: „Nur AfD!“ Auch für sie findet sich noch Infomaterial.

Dieses war der erste Streich – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Man könnte meinen, das war’s, mehr kann man nicht erleben. Da ist man aber noch nicht schwer beladen auf dem Weg zurück um 15:01 Uhr unter dem Glockenspiel des Bergischen Löwen entlanggezogen. Täglich erinnert hier der Bruder des ersten Zuccalmaglio, diesmal also Anton Wilhelm, zu nämlicher Stunde:

🎶Kein schöner Land in dieser Zeit,
Als hier das unsre weit und breit,
Wo wir uns finden,
Wohl untern Linden,
Zur Abendzeit!

Da haben wir so manche Stund‘
Gesessen da in frohem Rund,
Und taten singen,
Die Lieder klingen
Im Eichengrund!

Daß wir uns hier in diesem Tal
Noch treffen so viel hundertmal:
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
Der hat die Gnad‘

Jetzt, Brüder, eine gute Nacht,
Der Herr im hohen Himmel wacht,
In seiner Güten
Uns zu behüten,
Hat er bedacht!🎶

Kommentare zur Europawahl (EU-Wahl) und Ministersprech zum Thema Heimat an die FAZ

von Hans-Joachim Lietzmann

Hans-Joachim Lietzmann © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Leserbrief an die FAZ am 17.02.2019

„Europa – Wahl“


Annegret Kramp-Karrenbauer, Markus Söder und Manfred Weber schreiben unter „Fremde Federn“ in der FAZ vom 15.02.19 ihre Aussage zur Europawahl am 26.05.19 nieder.

Dazu erlaube ich mir 5 Bemerkungen:

Den Sätzen:
„Europa steht am Scheideweg [..]“,
„Europas Sicherheitsarchitektur muss massiv gestärkt werden.“

steht später der Satz gegenüber:

„Unser Europa ist schlagkräftig, gerecht und zukunftsfest.“

Ja, was denn nun?

Mir scheint das merkelsche „Wir“ allmählich inflationär gebraucht zu werden. Wen meinen die Verfasser unter ihrem stets benutzten „wir“ und „unser“?
Z.B. In dem Satz „Wir wollen unser Schicksal in die Hand nehmen.“

Die drei Verfasser, die CDU/CSU, die Wähler?
Das Schicksal der drei Verfasser, der CDU/CSU-Parteien, von Deutschland, der EU, von Europa, der UN?

Die Begriffe EU und Europa werden durch die Autoren ständig vermischt. Damit wird die sachlich gegebene Spaltung in Europa einfach ausgeblendet.

In diesen Tagen ist es auch erstaunlich, wenn formuliert wird, „dass die EU die einzige Lebensversicherung für eine gute Zukunft Deutschlands ist.“

Offensichtlich können dann die (propagierten lebenswichtigen) Themen:

Atomausstieg,
Klima-/Umweltschutz,
NATO und UN,
die internationale-globale Zusammenarbeit,
Gute-KITA/-Bildung usw.

in den Hintergrund treten.

Den Satz: „Europa braucht unsere kraftvolle Stimme“,

zu Beginn des Schlußabsatzes des Beitrages, empfinde ich als Anmaßung, Zeichen des Mangels an Demut der drei Autoren.
Mit welchem Anspruch glauben sie oder ihre Parteien, das Schicksal Europas hinge an ihrer Stimme. Eine Anmaßung wäre es, mich zu zwingen, in diesem Chor mitzuwirken.


Leserbrief an die FAZ am 02.02.2019

„Minister-Sprech“

Vielen Dank für den Abdruck „Fremde Feder“ (Frau Julia Klöckner und Herr Horst Seehofer) vom 02.02.19. Der Beitrag macht mir deutlich, daß diese „Heimatpolitik“ scheitern wird.

Begründung:

„Politik und Gesellschaft müssen heute Weichen stellen [..]“, so beginnt der 3. Absatz und setzt im 2. Satz fort: „[..] treten wir dafür ein [..]“.

Wer ist wir?

Warum muß ich – als Teil der Gesellschaft – Weichen stellen?

„Dort, wo Menschen Halt im Zusammensein [..] finden, [..] teilen sie eine, ihre Heimat.“

Man teilt Ideen, Gedanken, ggf. ein Bett, ein Zimmer. Jedoch nach meinem Verständnis kein Haus, kein Dorf, keine Stadt, kein Land, nicht die EU; nicht eine Heimat. Bevor die Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ Empfehlungen erarbeitet, erwarte ich, daß zuvor die Begriffe geklärt werden.

Es wird richtig festgestellt: „Menschen beurteilen die Qualität ihres Lebens [..] (nach) ihrer unmittelbaren Umgebung“ [..] nach dem Alltag in den Städten und Dörfern.

Dann frage ich mich, wieso dann deren Lebensglück von der Schaffung von gleichwertigen Verhältnissen bestimmt sein soll. Wäre es nicht wichtiger den Menschen Freiräume und finanzielle Spielräume (z.B. durch Minderung der Steuerbelastungen) zur Verwirklichung eigener Vorstellungen zu lassen?

„Und wir meinen, dass sich dafür jeder Einsatz lohnt, auch in finanzieller Hinsicht.“

Das ist Populismus pur!

Was bedeutet „jeder Einsatz“?
Welche Gelder sollen dafür eingesetzt, den Bürgern aus der rechten Tasche genommen werden, um sie dann in dessen linke Tasche (abzüglich Bürokratiekosten) zu verschieben?

Viele Grüße
Hans-Joachim Lietzmann
Sprecher der AfD Wermelskirchen

EU-Wahlkampf startet in Wermelskirchen mit Carlo Clemens

Der Vorsitzende der Junge Alternative NRW spricht über Jugend und Europa

Carlo Clemens, Vorsitzender Junge Alternative NRW
Am Montag, dem 04.02.19 sprach Carlo Clemens in den Bürgerhäusern der Stadt Wermelskirchen vor etwas mehr als 30 Zuhörern zum Thema „Jugend und Europa“.

In seinem halbstündigen Vortrag wurden drei Hauptthemenkreise angesprochen, die in Europa bestimmend sind und sein werden: der Brexit der Briten, wobei die Position der 27 EU-Staaten stark von dem Gesichtspunkt der Abschreckung möglicher Nachahmer bestimmt ist. Dazu die demographische Entwicklung um uns herum bis zum Jahr 2050 und die politische Spaltung in den Bevölkerungen. Beide Entwicklungen beeinflussen sich gegenseitig, indem der Bevölkerungszuwachs und die wirtschaftlichen Probleme der Länder um Europa zunehmen und in den Ländern Europas zwangsläufig zu stärkeren Auseinandersetzungen um die angemessenen Antworten auf allen Ebenen führen werden.

Die Frage wird drängender werden, ob die noch bestimmenden „Gesinnungsethiker“ ihre Dominanz bewahren können; ob Grüne- oder AfD-Positionen sich durchsetzen.

Hierzu stellte Herr Clemens als Antworten Thesen aus dem AfD-Programm für die Europawahl vor, als auch aus dem Papier der Jungen Alternative, die als Ziel die Konzentration der europäischen Staaten in der Fortentwicklung der Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) von souveränen europäischen Staaten sieht.

Bezogen auf die Jugend in Europa wurde, ausgehend von zwei umfassenden Studien aus den Jahren 2013-16, herausgearbeitet, daß die Haltung der Jugend in Europa vielschichtiger ist, als vielfach in Deutschland gesehen. Es zeigen sich starke Meinungsunterschiede zwischen Jugendlichen in Ost und West, wie im Vergleich Süd-Nord. Die Haltungen sind offensichtlich insbesondere geprägt durch wirtschaftliche und geschichtliche Gegebenheiten. Umweltsorgen sind groß, offene Grenzen sind 30% der Jugendlichen wichtig, jedoch ist die Bindung an ein Europa nur schwach entwickelt, denn die gefühlsmäßige Einbindung/Einfühlung in die Umgebung erfolgt über die örtliche Stadt/Wohnort-Zugehörigkeit, Einbindung in das Heimatland und auch in die Weltbevölkerung, jedoch -mit Ausnahme der Luxemburger- nicht an Europa.

Großes Interesse in Wermelskirchen – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Ausgehend von diesem Befund wurde in der nachfolgenden Diskussion herausgearbeitet, daß ein vielfältiges Europa erstrebenswert ist, in dem die einzelnen Kräfte, die Einzelpersonen einen großen Freiraum haben sollen, die an Werte und Normen gebunden sind.

Die Junge Alternative sollte dabei Themen in die Jugend tragen („Erzählungen“ vermitteln), die möglichst überzeugend sind und der konservativen Vorstellung einer nachhaltigen, tieferen europäischen Zusammenarbeit folgen.

Mehrere Diskussionsbeiträge zeigten auf, wie problematisch aber die Überwindung von vorgefaßten Meinungen und Ansichten ist, zumal wenn diese in der Öffentlichkeit allgemeingültig scheinen und oft moralisch überhöht werden. Andererseits wurde die Junge Alternative, gerade auch von jüngeren Teilnehmern an der Veranstaltung, aufgefordert „klare Kante“ zu zeigen, jedoch im Auge zu behalten:

Europa ist mehr als die EU. Der Friede, die Freiheit in Europa gründet sich auf der Freiheit des Einzelnen, der Freiheit der Einzelstaaten und der freiheitlich-demokratischen Werte und Normen, die sich in einem fortlaufenden (politisch-wirtschaftlichen) Wettbewerb bestätigen oder verändern.

Gruppenfoto zum Abschluss – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

AfD Rhein-Berg begrüßt Gründung von Regionalverband Bergisches Land der ‚Werteunion‘

AfD Rhein-Berg begrüßt Gründung von Regionalverband Bergisches Land der ‚Werteunion‘

BERGISCH GLADBACH, 28.01.2019

Der Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis der Alternative für Deutschland (AfD) begrüßt die Gründung des Regionalverbandes Bergisches Land der sogenannten Werteunion.

„Wir erhoffen uns einen konstruktiven Austausch mit den übrig gebliebenen Konservativen in der CDU“,

erklärt der AfD-Kreisvorsitzende Thomas Kunze.

„Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2020 im Kreis und in den Kommunen können wir uns eine Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung bei Sachthemen vorstellen.“

Ende vergangener Woche gründete sich der Regionalverband der Werteunion gegen den ausdrücklichen Willen des CDU-Kreisvorsitzenden Rainer Deppe. Zum Vorsitzenden wurde der Kreistagsabgeordnete Diego Faßnacht gewählt, der in der Vergangenheit als Kritiker des CDU-Linksrutsches unter Bundeskanzlerin Angela Merkel aufgefallen ist.

Hierzu erklärt Thomas Kunze:

„Mittelfristig muss sich die Union Gedanken machen, ob sie mit der AfD eine freiheitlich-konservative Wende nach dem Vorbild Österreichs gestalten, oder in schwarz-grünen Koalitionen endgültig ihr Heil in der linksliberalen Beliebigkeit sucht. Auf kommunaler Ebene können erste Annäherungen stattfinden. Viele unserer Mitglieder waren selbst einmal in der CDU und haben sie jahrzehntelang gewählt. Wir stehen für einen konstruktiven Dialog bereit. Es zählen nicht Parteiinteressen, sondern letztlich das Wohl unserer bergischen Heimat und unseres deutschen Vaterlandes.“

Kontakt: Thomas Kunze, c/o AfD-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis
E-Mail: geschaeftsstelle@afd-rbk.de; t.kunze@afd-rbk.de

Frohe Weihnachten an alle!

Frohe Weihnachten an alle!

Die frohe Botschaft: Es gibt doch eine Alternative – Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Ein friedliches, unbeschwertes und gar fröhliches Weihnachtsfest wünscht die Alternative für Deutschland Rheinisch-Bergischer Kreis. Mögen Übelwollen und Brutalität aus der weiten Welt verschwinden und ein erreichter Friede in Europa mit all unseren Nachbarn auf ewig bewahrt bleiben und niemals experimentell riskiert werden. Mögen Einigkeit und Recht und Freiheit die Säulen des starken Hauses sein, in dem die Menschen, die es ersehnt und im Schweiße ihres Angesichts erbaut haben, für immer sicher und stolz und frei leben können.

Ihre AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Foto © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

P.S.: Bitte bewundern Sie auch den Jahresabschluss-Aufklärungspavillon unseres Kreisverbands am Freitagabend vor Weihnachten in Refrath. Inklusive stärkendem Glühwein und Stollen. Das letzte Wort hat der Refrather, der als Erster an unserem Stand vorbeikam:

„Danke, dass Ihr hier seid -ich bin so froh, dass es Euch gibt!“

Haushaltsrede von Jörg Feller, AfD am 06.12.2018 im Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises

Sehr geehrter Herr Landrat, sehr geehrte Damen und Herren, verehrte Gäste,

das Klima ist von meinen Vorrednern ja mehrfach angesprochen worden.

Nun, diesen gelobten Klimapreis – bitte gehen Sie mal davon aus, daß den außerhalb dieses Gremiums oder außerhalb ähnlicher Gremien kein Mensch kennt. Er ist schlichtweg überflüssig.

Dem mit Ihrem Alarmismus einher gehenden Untergangsszenario möchte ich auch bitte einige Fakten entgegen setzen.

Zum einen: Fahren Sie mal nach Hessen, in den Rheingau, nicht nur in NRW und dem Rheinisch Bergischen Kreis ist es schön. Da findet sich ein besonders schönes Stückchen Erde, Kloster Eberbach. Da werden seit dem Jahr 1250 Wetteraufzeichnungen gemacht und Sie werden daraus lernen, dass es zwischenzeitlich schon deutlich wärmer gewesen ist als jetzt. Und zwar ohne, dass auch nur ein Fitzelchen Kohle verbrannt wurde.

Zum anderen: Sie Herr Müller, Sie Herr Deppe, Sie haben ja im Landtag die entsprechenden Graphiken im Plenum gesehen. Ich habe die nicht gemacht, ich habe die auch nicht dabei, sage Ihnen allen aber, was darauf zu sehen war.

China bläst im Jahr 11 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft, die USA 6 Milliarden Tonnen, dann gibt es da noch Länder wie Indien und Pakistan – und dann gibt es Deutschland. Das erzeugt im Jahr 800 Millionen Tonnen. Das bedeutet ganz einfach: Wenn Sie Deutschland einfach abschalten. Wenn Sie Deutschland wie aus der Karte eines großen Länder-Puzzles einfach heraus brechen und verschwinden lassen.

Dann bringt das einfach – Nichts.

Wobei ich einem meiner Vorredner zustimme. Ja, mit den Folgen des Klimawandels müssen wir uns beschäftigen. Aber eben uns nicht anmaßen, das Klima habe einen Temperaturregler.

Aber so liebe Grüne ist ja ihr Weg. Atomkraft weg, Verbrennungsmotor weg und vorher noch schnell den Diesel abschaffen.

Heute war es zu lesen: Die von Ihnen so herbei gesehnten Dieselfahrverbote treffen 85% der Wohnmobilbesitzer. Da mag man noch schmunzeln, aber das sollte Ihnen schnell vergehen: Es sind nämlich die gleichen Fahrzeuge, wie sie Tausende von Handwerkern benutzen. Aber auch die sind Ihnen egal. Ideologie geht vor.

Übrigens werden derzeit weltweit 1.400 Kohlekraftwerke gebaut und geplant. Soweit zum Thema, daß das Klima von Deutschland gerettet werden muss.

Wie weit der von Ihnen verfolgte Umbau unserer Gesellschaft reichen soll, konnte man heute der Presse entnehmen.

Knecht Ruprecht soll auch weg. „Er passt nicht mehr in das heutige Bild der Kindererziehung“, fordert Ihre grüne Frontfrau Josefine Paul. Knecht Ruprecht solle künftig ohne Rute auftreten und solle dafür beim Verteilen der Süßigkeiten helfen.

Na, mal schauen, meine Damen und Herren, wann uns die Grünen Hänsel und Gretel auf den Index setzen. Weil Hexen im Backofen – Ohoh.

Bezüglich des Haushaltes schließe ich mich der Kritik meines Bürgermeisters Mombauer an.

Der hat völlig zu Recht in seiner Haushaltsrede im Rat der Stadt Rösrath kritisiert, dass der Kreis in den letzten drei Jahren sage und schreibe einhundert neue Stellen geschaffen hat. Und dann auch noch das Geld der Gemeinden für Wasserstoffbusse ausgeben möchte.

Einhundert Stellen mehr in drei Jahren. Das sagt eigentlich alles. Wenn der Herr Landrat dann noch allen Ernstes feststellt, der Kreis leiste einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung, dann fällt einem kaum noch etwas ein, das kann man nicht verstehen. Vor allem, weil Sie ja direkten Zugriff auf all diejenigen haben, die Ihnen die immer als Begründung angeführten Aufgaben übertragen.

Die beiden Landtagsabgeordneten Ihrer Partei sitzen hier im Kreistag, und die Telefonnummer des Bundestagsabgeordneten Dr. Tebroke, die werden Sie doch auch noch haben?!

Die Personalentwicklung wird dann hier immer dramatisiert mit dem Hinweis, bis zum Jahr 2035 scheide die Hälfte der Mitarbeiter der Kreisverwaltung aus. Das kann man natürlich noch übertriebener darstellen: Bis 2050 sind es nämlich mit Sicherheit sogar alle.

Kein Wort und keine Idee findet sich in diesem Zusammenhang zu dem Umstand, dass die viel beschworene Digitalisierung – echte Könner wagen sich sogar hin und wieder den Begriff Blockchain einzuwerfen – angeblich jede vierte Stelle kosten wird. Von kaum etwas spricht die große Politik so viel wie von Digitalisierung. So schon Ihr Ministerpräsident in seiner ersten Regierungserklärung. Von Ihnen Herr Landrat dazu kein Wort und keine Idee.

Auch da frage ich mich, wer hat Recht, wem soll man glauben?

Wobei meine Zweifel schon früher beginnen. Diejenigen, die bei der Rede des Herrn Mombauer geklatscht haben und hier heute sitzen – die werden, da bin ich mir sicher, diesem Haushalt zustimmen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und bin sicher Sie werden mir nachsehen, dass ich so etwas nicht zustimme. Ich lehne Ihren Haushalt ab.

Danke schön.

7 Infostände auf einen Streich – RBK am 1. Dezember 2018

7 Infostände auf einen Streich – RBK am 1. Dezember 2018

Wir entscheiden selbst, wen wir reinlassen – © AfD Bundesverband / pixabay music4life / shutterstock47322481

Die Schillstraße Berlin hat gerufen. Und alle, alle sind sie gekommen: Wermelskirchen, Overath, Hoffnungsthal, Rösrath, Refrath, Bergisch Gladbach, Leichlingen. 7 samstägliche Infostände der Vernunft gleichzeitig.

Freunde © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Sie wollen mit uns einen Pakt für wahllose Migration abschließen? Nein danke!

Wir schließen höchstens einen Pakt gegen die Überdehnung der Hilfsbereitschaft der Leistungsfähigen. Und zwar zusammen mit USA, Australien, Israel, Dänemark, Österreich, Ungarn und all den anderen zur Selbstzerstörung nicht bereiten Nationen.

Leichlinger Team mit MdB Dr. Hartwig © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Einen Samstag zuvor, am 24.11., hatten Rösrath, Hoffnungsthal und Overath bereits erfolgreich einen Testlauf mit 3 Infoständen gleichzeitig absolviert.

Am 24.11. kam es in Overath noch auf die Ausrüstung an © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

MdB Dr. Roland Hartwig hat die Besatzungen an den Infoständen besucht, geplaudert, motiviert und mit Passanten diskutiert.

Standbesatzung Bergisch Gladbach-Refrath und Bürgergespräch mit Dr. Hartwig © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Da es sich um einen bundesweiten Aktionstag gehandelt hat, muss die Zahl der Infostände in die Hunderte gegangen sein. „Wir werden sie jagen“ soll mal jemand geprägt haben.

Kapitän auf Brücke! – Eröffnung der MdB-Wahlkreisbüros Bergisch Gladbach

Kapitän auf Brücke! – Eröffnung der MdB-Wahlkreisbüros Bergisch Gladbach, 3.11.2018

Der Adler ist gelandet – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Am heutigen Samstag haben die S.M.S Rechtsstaatlichkeit unter Kapitän MdB Dr. Roland Hartwig und ihr Schwesterschiff, die S.M.S. Meinungsfreiheit unter Kapitän MdB Prof. Dr. Harald Weyel am Kai Hauptstraße im Laurentiusviertel der Kreisstadt Bergisch Gladbach festgemacht.

Hafenmeister und Kreissprecher Thomas Kunze übergab beim feierlichen Begrüßungsappell die Wahlkreisbüros an die Bundestagsabgeordneten.

„Ich konnte den Laptop aufklappen und sofort arbeiten.“-Thomas Kunze, Dr. Hartwig, Prof. Weyel © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Auf Reede lagen zahlreiche Kreuzer befreundeter blauer Heimathäfen. Beim Freudenkonzert der Schiffshörner konnte man Düsseldorf, Kleve, Recklinghausen, Ennepe-Ruhr, Detmold, Rhein-Sieg und Euskirchen unter Kapitän MdB Rüdiger Lucassen heraushören.

Kapitänskajüte Dr. Hartwig – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Kapitän Hartwig plant sofort seine Bürgersprechstunde. Für ihn ein weiterer Baustein auf dem Weg vom Ankommen über Wurzeln schlagen und Bleiben hin zur Übernahme von Verantwortung. Konzentriert geht er seine aktuelle Aufgabe als Leiter der Bundespartei-Arbeitsgruppe Verfassungsschutz an: Diesen gegen einen neuen politischen Wettbewerber ins Feld zu führen, erachtet er als letzten, verzweifelten Angriff, den wir überstehen und gestärkt daraus hervorgehen werden.

Die Besatzung kann beruhigt sein: Dr. Hartwig war zuletzt 12 Jahre Chefsyndikus eines deutschen Weltkonzerns. Wenn er den Kurs durch die Untiefen zum Erfolg nicht kennt, kennt ihn niemand.

Kapitänskajüte Prof. Dr. Weyel – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Kapitän Weyel umreißt die Lage: Wir sind die größte und in vielen Sachfragen einzige Opposition. Es liegt bei uns, die Bevormundungsmedien über die sozialen Netzwerke zu entlarven. Der politischen Nicht-Willensbildung werden wir die politische Willensbildung entgegensetzen. Noch segeln die Anderen in einem rot-grün-linken warmen Wind, wir werden sie mit wachsender Stärke aber zwingen, bürgerliche Politik zu machen. Über bürgerliche Werte und rationale Normalisierung finden wir zu einer Zukunft, auf die wir uns freuen können, statt Angst vor ihr zu haben.

Das ist es, was die Festgesellschaft will. Die Eröffnung der Wahlkreisbüros ist ein weiterer großer Schritt Richtung Seehoheit.

Ein unbeschwerter Tag geht zu Ende. Kraft ist geschöpft. Die Kohlebunker sind bis zum Anschlag voll. Die Mannschaft steht geschlossen an Deck.

UNO Migrationspakt – „Global Compact for Migration“

Am 10. Dezember 2018 will die Bundesregierung einem internationalen Abkommen Global Compact for Migration beitreten, das Migranten aus aller Welt weitgehende Rechte zur Migration, auch nach Deutschland, einräumt.

Die deutsche Mitarbeit an diesem „Pakt“ erfolgte am Bundestag vorbei und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Der Pakt soll nicht bindend sein, kann aber über „soft-law“ völkerrechtliche Bindungswirkung entfalten. Die Folgen könnten dramatisch sein: Deutsche Gerichte legen Gesetze in Zweifelsfällen auch unter Berufung auf Absichtserklärungen der Bundesregierungen zugunsten von Klägern aus, was zu einer Stärkung der Rechte von „Migranten“ führen könnte.

Die Regierung nimmt damit eine Beschleunigung und Vervielfachung der Zuwanderung in Kauf. Zudem könnten die Zuwanderungsländer zu neuen Siedlungsgebieten von Menschen anderer Völker, Religionen und Kulturen werden.

Anders als die USA, Ungarn, Australien, Dänemark und andere Demokratien, die wegen dieser möglichen Folgen aus dem Pakt ausgestiegen sind oder dies noch tun werden, steht die Bundesregierung mit voller Kraft kritiklos hinter diesem Vorhaben.

Der Migrationspakt

  • wurde von Institutionen ohne demokratische Legitimation initiiert, wie z.B. der UNO und Nichtregierungsorganisationen.
  • benennt praktisch nur die Rechte der „Migranten“ und die Pflichten der Zielländer.
  • ist ein verstecktes Umsiedlungsprogramm für Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge.
  • ermöglicht allen künftigen Migranten den Zugang zum Sozialsystem, zu dessen Erbringung sie nichts beigetragen haben.
  • statuiert eine Aufnahmepflicht für alle, die behaupten, Opfer des „Klimawandels“ zu sein.
  • bürdet sämtliche mit der Zuwanderung einhergehenden Kosten (z.B. Sozialleistungen, Beratungen, Schulungen jedweder Art, sprachliche Übersetzungen, Rechtsmittel-Einlegung etc.) den Zielländern auf.
  • blendet die möglichen Gefahren für die innere Sicherheit durch Zuwandererkriminalität aus.
  • klammert die Probleme bei der Integration von Menschen aus anderen Kulturkreisen aus.
  • fordert auf, in den Medien über die Vorteile der Zuwanderung im Sinne einer „Bereicherung der Gesellschaft“ zu berichten.
  • wird zusätzliche Anreize für eine weiter ansteigende Zuwanderung nach Deutschland geben.

Weitere Informationen finden Sie hier

Sozialismus bedeutet Tod – 25 Jahre falsche Gesundheitspolitik, Vortrag und Diskussion in Odenthal

Sozialismus bedeutet Tod – 25 Jahre falsche Gesundheitspolitik, Vortrag und Diskussion in Odenthal, 25.10.18

Als Arzt mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung ist Dr. med. Gerd-Ulrich Heinz berechtigt, das bedenkliche Jubiläum auf Einladung unseres Kreisverbandes im Haus der Begegnung darzustellen und zu bewerten.

Der blaue Widerspruchsgeist füllte auch zu diesem Thema die Reihen. Die Zahl der freien Sitzplätzen war exakt null.

Der heilige Roland Baader glaubte ja schon beim Mauerfall nicht an eine Kapitulation des Sozialismus, sondern an ein Atemholen. Die Überlegenheit der freien Marktwirtschaft war augenfällig: Der dynamische Selbstordnungs- und Anpassungsprozess im Chaos einer unendlich sich wandelnden Welt hatte 1989 die Theorie vom statischen, manierierten Gleichgewicht scheinbar niedergerungen. Baader warnte aber, das Gift werde sich über Politik, Behörden, Verbände, Schulen und Redaktionen nur noch weiter verbreiten.

Der Kessel läuft über – Hexenbrunnen in Odenthal – © AfD Rheinisch-Bergischer Kreis

Dem Eindruck, das im Vortrag wiederzufinden, kann sich der Zuhörer nicht entziehen:

Beherzt hatte unser Referent Dr. Heinz seinerzeit Ja gesagt zum unternehmerischen Gestaltungswillen, zur Verantwortung und zum Risiko. Und wurde enttäuscht.

Heute leide der Berufsstand unter Budgetierung und Bürokratisierung.

Zwar existiere mit der Kassenärztlichen Vereinigung eine starke Interessenvertretung. Diese sei aber als Körperschaft öffentlichen Rechts ausgestaltet und politisiert, eher Verräter als Vertreter, mit noch dazu unverhältnismäßig hohen Bezügen.

Überzogen auch die Gehälter und Planstellen in den Gesetzlichen Krankenversicherungen. So arbeiteten in Arztpraxen fünfmal so viele Menschen wie in der GKV, bekämen aber nur 3,5 mal so viel Honorar.

Hier wird eine Hauptforderung von Dr. Heinz deutlich: Die Arbeit am Menschen müsse sich lohnen, nicht das Verwalten.

Die ministerielle Regulierungswut überraschte den mehrfachen Arbeitgeber: Noch nicht einmal die Übergabe an einen Nachfolger könne mehr frei ausgehandelt werden. Gebe es nach behördlicher Festlegung zu viele Praxen in einem Gebiet, werde ein Arzt mit 21.000€ von der Kassenärztlichen Vereinigung quasi enteignet.

Welche ihrer Facharztqualifikationen Sie am Markt anböten, entschieden Sie nicht selbst. Das regele der Minister nach Plan.

Was Sie außerdem nicht wussten: Die Krankenkassen verschwendeten letztes Jahr 200 Mio. € für sinnlose Werbung. Und allein die AOK 47 Mio. für Strafzinsen. Und warum gilt für Bücher und Lebensmittel der reduzierte Mehrwertsteuersatz, nicht aber für Medikamente?

Der Hörer überträgt unwillkürlich das Baadersche, selbstzerstörerische, sozialistische Kollektivsystem der uneinsichtigen Gesellschafts-Konstrukteure auf die Jetztzeit.

Der „neue“ Sozialismus bedeutete für Baader schleichende Aushöhlung, Lähmung, Effizienzminderung, Zerrüttung, Aufweichung, Unterwanderung, Zermürbung, Verbiegung, Schwächung des Kapitalismus. Vollendet dann Unfreiheit, Lüge, Gewalt, Terror, Menschenverachtung, Knechtschaft und Tod.

Dr. Heinz bestätigt eine jenseits der Mauer damals um 6 Jahre kürzere Lebenserwartung.

Sozialismus bedeutet Tod.


„Noch ist es Tag, da rühre sich der Mann! Die Nacht tritt ein, wo niemand wirken kann.“ Goethe.