Bankenkrise in Italien

Bankenkrise in Italien

Faule Kredite ohne Ende Was tun mit Italiens Banken?

FAZ | 01.07.16

Es ist eine gewaltige Summe mit großer Sprengkraft: Italiens Banken sitzen nach Jahren der Rezession auf faulen Krediten im Umfang von rund 360 Milliarden Euro. Für die gesamte Volkswirtschaft ist das eine schwere Hypothek. Weil Investoren an der Stabilität vieler gerade kleiner Institute zweifeln, geben sie ihnen kaum noch Geld. Das wiederum bremst die Vergabe neuer Kredite und damit den sehnlichst erhofften Aufschwung. Seit Monaten sucht Ministerpräsident Matteo Renzi nach Auswegen aus dem Teufelskreis – und will dafür auch zu massiven Staatshilfen greifen.

Kommentar:

Man sollte aufmerksam verfolgen, wie die EU darauf reagiert. „Renzi dringt […] auf eine Aufweichung der Regeln – bislang vergeblich.“ Bislang?!

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