Integration in das Bildungswesen – Ein Beitrag zur Sachdiskussion

Integration in das Bildungswesen – Ein Beitrag zur Sachdiskussion

Optimismus reicht nicht – Realismus ist angesagt

Die Tagespost | 08.01.16

Spezialisten für berufliche Bildung halten nicht zu Unrecht sehr zeitaufwendige Integrationsmaßnahmen für jugendliche Flüchtlinge für notwendig: zwei Jahre Deutschlernen bei Analphabeten, ein Jahr Hauptschulklasse zum Erwerb des Hauptschulabschlusses, zwei Jahre Berufsfachschule zum Erwerb der Fachschulreife, drei Jahre duale Ausbildung. Das sind sieben Jahre, die sich allenfalls um ein Jahr verkürzen lassen, wenn bereits eine gewisse schulische Vorbildung vorliegt. Eine Mammutaufgabe, für deren Bewältigung neben einem Schuss Optimismus vor allem viel Realismus gebraucht wird!

Kommentar:

Eine nüchterne Sachanalyse, die deutlich auf Probleme hinweist, aber dennoch konstruktiv ist. Der Autor ist eben ein unideologischer Mann der Praxis.

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