Nicht nur Politiker reagieren entsetzt

Focus | 30.06.16

Ungeachtet anhaltender Spannungen setzt die Europäische Union ein Zeichen der Annäherung an die Türkei. Am Donnerstag eröffneten beide Seiten einen neuen Verhandlungsbereich in den EU-Beitrittsgesprächen. Dabei geht es um Finanz- und Haushaltsbestimmungen. Damit werde der Erweiterungsprozess vorangebracht, sagte der zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn in Brüssel.

Kommentar:

Statt eines eigenen Kommentars sei auf die 387 Leserkommentare verwiesen und auf die Stellungnahme der AfD auf facebook am 01.07.16:
„Brexit? War da was? Unzufriedenheit der Bürger mit der EU? Man könnte Juncker zitieren: „schnurzegal.“ Jetzt will man anscheinend tatsächlich die Türkei in die EU holen, eine Türkei, die sich unter Erdogan immer weiter von den westlichen Werten verabschiedet hat. Vergessen sind die Erpressungen und das Poltern Erdogans, die Bedrohung türkischstämmiger Abgeordneter des Bundestages nach der Armenienresolution, die Forderung nach Bluttests, um zu sehen, ob das überhaupt noch Türken sind.
Mit diesem Mann will die EU jetzt also weiterverhandeln, damit die Türkei irgendwann Teil der Europäischen Union sein kann. Die ‪‎AfD‬‬‬‬ lehnt das strikt ab. Gerade in dieser Zeit müsste die EU ein klares Zeichen setzen: Unter diesen Voraussetzungen sind die Verhandlungen abzubrechen.

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