Anne Will –ARD – Staatsfernsehen mit Zwangsgebühr?

Anne Will –ARD – Staatsfernsehen mit Zwangsgebühr?

Merkels Hochamt ist unzeitgemäß

Der Tagesspiegel | 21.11.16

Der Solo-Auftritt vor der Diskutantenrunde hat etwas von Audienz. Die Kanzlerin kommt, redet und schwebt von dannen, ehe sich die niederen politischen Protagonisten und Journalisten mit ihr auseinandersetzen dürfen. So wird man den Vorwurf, Staatsfernsehen zu betreiben, jedenfalls nicht los.

Kommentar:

Aktuell 141 überwiegend kritische Leserkommentare! Zwei Beispiele:
1) „Das ARD wird zunehmend zur PR-Agentur des Kanzleramts und Anne Will zur persönlichen Kanzler-Erklärerin. Ich schlage vor, dass die Zwangsgebühren zukünftig aus dem Etat des Kanzleramts zu finanzieren sind.“
2) „Anne Will wird von mir ab sofort boykottiert, ausgesuchte abgesprochene Fragen ohne eine kritische Stimme dabei – nein danke, das ist wirklich Staatsfernsehen von uns allen finanziert, wirklich eine Frechheit. Wo sind denn die Stimmen der Gegner und wie oft kommen die zu Wort?
Frauke Petry zum Beispiel macht regelmäßig Bürgersprechstunden, in denen sie 3 Stunden lang die Fragen der Bürger beantwortet und das ohne jegliche Absprache und Zensur vorher. Über Sowetwas wird nicht berichtet, war ja klar. Zum Glück findet man es im Netz. Das herkömmliche TV schafft [sich] mit solchen Sendungen wie A. Will selber ab.“

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