Auf einmal ein Thema – Zufall oder AfD?

Auf einmal ein Thema – Zufall oder AfD?

Politik und Rundfunk – So fern und doch so nah

FAZ | 26.01.16

Von der „Staatsferne“ hängt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk alles ab. Zu große Staatsnähe soll unser Rundfunksystem verhindern. Niemand will ein Staatsfernsehen haben. Das Bundesverfassungsgericht greift auf die „Staatsferne“ zurück, um die Sender von der Politik abzugrenzen. Formal geschieht das, indem die Zahl „staatsnaher“ Vertreter in den Gremien von ARD und ZDF reduziert wird. Doch was ist mit der real existierenden Staatsferne? Um die steht es nicht zum Besten.
+ interessante Leserkommentare

Kommentar:

Wenn die AfD kritische Bemerkungen zur Unabhängigkeit des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks und Fernsehens machte, wurde sie in aller Regel angegriffen. Nun auf einmal ist es ein Thema für einen staatskritischen Beitrag in der FAZ und für eine klare Kritik an Ministerpräsidentin Kraft. Man reibt sich die Augen.

Ist die These falsch, dass die neuesten Prozentzahlen für die AfD vor wichtigen Landtagswahlen und die Weigerung von SPD/Grüne-Spitzenkandidaten zur Diskussion mit AfD-Vertretern im Fernsehen der Auslöser sind?

Die AfD wirkt und wirkt und wirkt. Und das ist gut so.

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