Bürger, wehrt euch gegen Gender-Mainstreaming

Bürger, wehrt euch gegen Gender-Mainstreaming

Pampers soll sich von Gender-Ideologie distanzieren

CitizenGO | 13.09.16

Auswüchse der Gender-Ideologie, die behauptet es gebe keine Geschlechter, diese seien den Menschen nur „sozial zugeschrieben“, werden zunehmend verrückter. Momentan versucht die Gender-Lobby, Eltern dazu zu bewegen, ihren Kindern „geschlechterneutrale“ Namen zu geben. Doch wer meint, derartige Kampagnen würden nur aus dem Umfeld von Universitäten, gesellschaftspolitisch links verorteten Gruppierungen, Medien und „Genderbeauftragten“ kommen, macht die Rechnung ohne finanzkräftige Unternehmen wie „Procter & Gamble“. Deren Windel-Marke „Pampers“ hat seit neuestem auf ihren Seiten pampers.de, pampers.at und pampers.ch Werbung für „Tolle Namen, die zu Mädchen und Jungen passen“.

Kommentar:

Vielleicht versteht man nun besser, warum die AfD im Parteiprogramm eindeutig zum Gender-Mainstreaming äußert, und fragt sich, warum die anderen Parteien das nicht tun.
Die AfD sagt dazu u.a. (Seite 55):
„Die Gender-Ideologie marginalisiert naturgegebene Unterschiede zwischen den Geschlechtern und wirkt damit traditionellen Wertvorstellungen und spezifischen Geschlechterrollen in den Familien entgegen. Das klassische Rollenverständnis von Mann und Frau soll durch staatlich geförderte Umerziehungsprogramme in Kindergärten und Schulen systematisch „korrigiert“ werden. Die AfD lehnt diese Geschlechterpädagogik als Eingriff in die natürliche Entwicklung unserer Kinder und in das vom Grundgesetz garantierte Elternrecht auf Erziehung ab. […] Die deutsche Sprache wird abstrus umgestaltet, damit sich die Geschlechteraufhebung auch im alltäglichen Sprachgebrauch wiederfindet. Die AfD lehnt die behördlich verordneten geschlechterneutralen Worterfindungen als Eingriff in die natürlich gewachsene Kultur und Tradition unserer Sprache ab.
https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/05/2016-06-27_afd-grundsatzprogramm_web-version.pdf

„Seit dem Vertrag von Amsterdam von 1997/1999 ist Gender-Mainstreaming ein erklärtes Ziel der Europäischen Union.“ (Wikipedia – auch mit einem Abschnitt über die Situation in Deutschland)
https://de.wikipedia.org/wiki/Gender-Mainstreaming
Daher fühlen sich die Bundesregierungen und die anderen Parteien zur Umsetzung verpflichtet – teilen zum Großteil aber auch die ideologische Position inhaltlich. Beispiele würden hier zu weit führen.
Die Frage aber muss sein, ob die EU Gender-Mainstreaming (und jede andere Weltanschauung) als politisches Ziel definieren darf. Wer hat sie dazu ermächtigt? Zumal kaum ein EU-Bürger wissen dürfte, was hinter den Kulissen abläuft. Auch die meisten Käufer von Pampers dürften die Werbung von Procter & Gamble kaum verstanden haben.
Man muss sich immer wieder fragen und in Diskussionen thematisieren: Sind wir auf dem Weg vom Rechtsstaat zum Gesinnungsstaat und wollen wir das (zulassen)?
Wenn Sie „nein“ sagen, dann müssen Sie eigentlich die AfD wählen; sie ist die einzige Alternative weit und breit.
Und noch eine „ketzerische“ Frage zum Schluss:
Wenn sich die katholische Kirche nicht vom Gender-Mainstreaming absetzt (und das tut sie wohl zurzeit nicht), dann ist die Diskussion über den Zölibat und die Priesterweihe allein für Männer bald überflüssig. Wenn es doch keine Männer gibt, dann müsste eigentlich jedes Individuum Priester werden können. Außerdem müsste die Bibel total umgeschrieben werden; denn in Genesis 1 heißt es z.B. immer noch, dass Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen habe.

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