Eine nüchterne Analyse aus der Schweiz

Eine nüchterne Analyse aus der Schweiz

Suizidprävention in Gefängnissen – «Man kann es nur falsch machen»

Neue Züricher Zeitung NZZ | 17.10.16

In Deutschland hat sich ein Terrorverdächtiger im Gefängnis das Leben genommen. Ein solcher Vorfall liesse sich auch in der Schweiz kaum verhindern, obwohl die Gefahr dafür hierzulande geringer ist.

Kommentar:

Nach Meinung des Leiters des Amtes für Justizvollzug im Kanton St. Gallen „ist es ohnehin nicht zulässig, einen Unterschied zu machen zwischen Terrorverdächtigen und anderen Inhaftierten. «Wir können Suizid nicht beim einen quasi in Kauf nehmen und beim anderen nicht.» (NZZ)
So sieht es auch ein Leser des Focus in seinem Kommentar zum Bericht über die Anne-Will-Sendung am 26.10.16:
„Das Geschrei hätte ich hören wollen, wenn bei der Presse ein Bild des nackten Syrers, schwer bewacht und in karger Zelle aufgetaucht wäre. Vor allem wenn dann noch die Psychologin ausfindig gemacht hätte und die ausgesagt hätte, es gab keine Suizidanzeichen. Dieselben Leute, die jetzt seine durchgehende Bewachung fordern wären durchgedreht, „Isolationsfolter“, „menschenverachtend“, „Guantanamo in Deutschland“ ich kanns förmlich schon hören und lesen!!!“
Dazu auch noch einmal Alexander Gauland:
„Absurd ist, dass der gesamte Staat vor den Einwanderungswellen kapituliert hat und wir debattieren aufgeregt über einen Verfahrensfehler. Das ist das eigentliche Staatsversagen und nicht der Fall al-Bakr, der lediglich einen Behördenfehler darstellt.“
https://www.alternativefuer.de/gauland-nicht-ueber-symptome-debattieren-sondern-die-krankheit-heilen/

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