Frauke Petry in eigener Sache

Frauke Petry in eigener Sache

„Haarsträubender Quatsch ohne jede Prüfung“

AfD Homepage | 14.06.16

Um die AfD ins Zwielicht zu bringen, sind einige Medien offenbar bereit, auch den haarsträubendsten Quatsch ohne jede Prüfung zu verbreiten. So verkündet heute der Mediendienst „Meedia“: „Studie entlarvt Frauke Petry als TV-Talkgast mit den meisten Falschaussagen“. Wie zu erwarten, übernahmen mehrere Zeitungen diese Behauptung offenbar ungeprüft. Tatsächlich hatten Volontäre der Kölner Journalistenschule Talkshow-Statements von Politikern einem sogenannten Faktencheck unterzogen. Am schlechtesten sei die AfD-Politikerin dabei weggekommen.

Kommentar:

Viel Wirbel um eine Studie. Dabei weiß jeder, dass Studien keine unfehlbaren Wahrheiten verkünden: Studien sind in aller Regel interessengeleitet. Wer also meint, der Begriff „Studie“ garantiere Qualität, der irrt. Eine Studie ist zunächst nur eine Studie mit einem Ergebnis. Dieses Ergebnis kann richtig, aber auch falsch sein.
So ist der Hinweis auf der Zahnpasta-Tube „Klinisch getestet“ für viele Käufer der „Beweis“ dafür, dass das Produkt gut sein müsse. „Klinisch getestet“ sagt aber nur, dass die Zahnpasta klinisch getestet worden ist, sagt aber nicht, was bei dem Test herausgekommen ist. Das Produkt kann also auch schlecht sein.
Also: Vorsicht bei Hinweisen auf irgendwelche „Studien“.

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