Kein neuer Aufbruch für Deutschland

Kein neuer Aufbruch für Deutschland

Deutschlands bekanntester Philosoph räumt mit dem großen Irrtum dieser Wahl auf

Focus | 01.10.21

„Das ist das intellektuelle Erbe der Ära Merkel. Wir machen ja die Erfahrung, dass mehr und mehr Dinge auch in der bürokratischen Gesellschaft in den Modus der Improvisation übergeleitet wird“, sagt der Schriftsteller. Und weiter: „Wir haben keine großen Jahrespläne. Keine Fünf- oder Zehn-Jahres-Pläne. Sondern wir haben nur Forderungen. Forderungen, die aber nicht die Form von Leidenschaften annehmen können. Sondern sie nehmen die Formen von Drohungen an. Die Frage wird sein: Wie bedrohbar sind wir wirklich?“ […]
Die aktuelle Politikergeneration bestehe aus „ausnahmslosen Selbsterfindern“. „Das gilt natürlich vor allem für eine Person wie Annalena Baerbock, bei der man das Gefühl hat, dass der Übergang von einer Schülersprecherin zu einer Kanzlerkandidatin doch ein bisschen zu abrupt erfolgte.“

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