Korrekter Umgang mit der AfD – aber nur aus taktischen Gründen!

Korrekter Umgang mit der AfD – aber nur aus taktischen Gründen!

Keine Märtyrerrolle für die Rechtspopulisten

Stuttgarter Nachrichten | 21.03.16

Die anderen Fraktionen im Parlament wollen nicht mit der AfD zusammenarbeiten, sie aber unbedingt korrekt behandeln. Andernfalls, so die Befürchtung, könnte die Partei daraus Kapital schlagen.

Kommentar:

So sieht das Demokratieverständnis der anderen Parteien in BW aus: Korrekter Umgang mit der drittstärksten (!) Fraktion im Landtag, aber nicht aus Respekt vor dem Votum der Wähler, sondern aus rein partei-taktischen Überlegungen!

Ganz übel auch die „gnädige Herablassung“ von Grünen, SPD und FDP, „die 23 AfD-Abgeordneten erhielten hinsichtlich Räumen und Mitarbeitern die gleiche Ausstattung wie alle anderen.“
Diese Gleichbehandlung ist doch wohl in einer Demokratie selbstverständlich oder gehört der Landtag von BW schon nicht mehr den Bürgern des Landes, sondern 3 Parteien?

Die Wähler werden sicher auch zu schätzen wissen, wie die AfD zur Besetzung eines zweiten Vizepräsidenten des Landtags steht: Sie beansprucht diesen Posten, könne aber auch mit der vollständigen Streichung der Stelle leben. „Das Portemonnaie der Steuerzahler werde damit geschont.“

(1162)