„Niemand traut sich an das Thema heran“. Darf das wahr sein?

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Muslimische Flüchtlinge bedrohen Christen mit dem Tod

MEEDIA.de |

Muslimische Flüchtlinge, die in Deutschland Christen bedrohen, müssen stärker sanktioniert werden als bisher – das fordert Mahin Mourapour, [eine vom Islam konvertierte] Pastorin der persischen Vaterhaus-Gemeinde in Frankfurt. Unterstützt wird sie von der Frankfurter Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach.
Die CDU-Politikerin befürwortet gar eine Abschiebung für Muslime, die christliche Flüchtlinge wegen ihrer Religion beschimpfen oder attackieren. „Wir erleben hier schlimme Angriffe auf unsere Grundwerte und unsere Verfassung. Solche Delikte wiegen für mich schwerer als ein Ladendiebstahl“, sagte Steinbach. Zwar seien Abschiebungen nach derzeitiger Rechtslage nicht machbar. „Aber ohne erkennbare Stoppschilder werden wir in diesem Land Schuhe und Strümpfe verlieren.“ […] So spitzte sich gerade ein Fall in Nordrhein-Westfalen zu: In einer Zeltstadt nahe Bielefeld sollen 14 junge Iraner christlichen Glaubens mit dem Tode bedroht worden sein, sollten sie sich nicht vom Christentum abwendeten.

Kommentar:

Im gelesenen Text (44 Sekunden) wird gemeldet, dass das Zentralkomitee der deutschen Katholiken gegen eine getrennte Unterbringung sei, „das würde den Irrglauben schüren, dass Christen und Muslime nicht friedlich zusammenleben könnten.“ Die Helfer und Politiker vor Ort müssten für das friedliche Zusammenleben der religiösen Gruppen sorgen.
Ob das Zentralkomitee damit wirklich die Mehrheit der deutschen Katholiken vertritt, ist mehr als fraglich. Aber auch die Bischöfe schweigen beredt.
Zumindest der in dieser Presseschau schon mehrfach zitierte Philosoph und Papstberater (von Benedikt XVI.) Robert Spaemann hat die Petition der Initiative CitzenGO für die gemeinsame Unterbringung vertriebener Christen
https://www.gloria.tv/article/qVV26VozBsqxK1nrwv8zpP7Zq
unterstützt und hat das folgendermaßen begründet:
„Die christlichen Flüchtlinge befinden sich in manchen Quartieren so wie in ihrer Heimat, die sie verlassen haben, in einem Zustand der Diskriminierung und Gefährdung. Es sind oft furchtbare Zustände. […] Es ist zynisch zu fordern, ‚miteinander klarzukommen‘. Die Christen würden schon gern, aber die Muslime, die in den Unterkünften den Ton angeben, sind daran gar nicht interessiert.“
In der Bildunterschrift wird unter Berufung auf die WELT berichtet: „In Stuttgart bekommen nun 30 Christen eine eigene Unterkunft.“ Es geht also schon.
Es sei nicht verschwiegen, dass auch Volker Kauder schon im März auf die Probleme hingewiesen hat:
http://www.focus.de/politik/deutschland/zerrissene-bibeln-und-pruegel-unionsfraktionschef-kauder-klagt-an-so-leiden-christen-in-fluechtlingsunterkuenften_id_5387977.html
Es hat sich aber wohl nichts geändert, da auch er nur an die Betreiber der Flüchtlingsheime und an die christlichen Gemeinden appelliert.
Information zum Schluss zur Quelle MEEDIA.de:
http://meedia.de/2016/06/07/neue-deutsche-web-nachrichten-groesse-erste-beta-version-von-gemeinsamen-welt-und-n24-portal/

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