Österreich macht es anders

Österreich macht es anders

Behörden überwiesen 2018 über 400 Millionen Kindergeld ins Ausland

Focus | 17.01.19

Die deutschen Behörden haben im vergangenen Jahr Kindergeld in Höhe von rund 402 Millionen Euro ins Ausland überwiesen. […] Die Überweisungen sind in den vergangenen fünf Jahren stark gestiegen. 2012 war nach Angaben der Bundesregierung Kindergeld in Höhe von rund 75 Millionen Euro ins Ausland gegangen. Die Eltern der außerhalb Deutschlands lebenden Kinder können sich aussuchen, ob das Kindergeld hierzulande auf ein Konto oder ins Ausland geschickt wird. […] Die AfD bringt dazu voraussichtlich am Donnerstag im Bundestag einen Gesetzentwurf ein. Ein erster Antrag der Partei zur Kindergeld-Anpassung für im EU-Ausland lebende Kinder war im Oktober im Bundestag gescheitert. „Was in Österreich geht, muss auch in Deutschland möglich sein“, sagte der AfD-Abgeordnete René Springer.

Kommentar:

Ein Leser kommentiert das so: „Das ist doch ein nicht gut zu machender, politischer Skandal dieser GroKo, in der Verantwortung von Merkel und ihrem SPD Finanzminister! Über 400 Millionen EURO Kindergeld (!) aus der Steuer Kasse ins Ausland überwiesen. Einfach so!? Sind eigentlich alle Fälle der vorgenommenen Zahlungen juristisch überprüft? Oder wurde nach Gutdünken und ohne Kontrolle gezahlt? Weiß man eigentlich in der GroKo, ob diese Kinder bzw. deren Eltern einen juristischen Anspruch auf diese Gelder haben und um wie viele Kinder es sich handelt? Leben diese Kinder im Ausland und die Eltern in Deutschland? Wahrscheinlich ist eine Überprüfung teurer als die vorgenommene Zahlung. Es geht wirklich in diesem Staat einiges nicht mit rechten Dingen zu!“

Österreich macht es anders. Dürfen die das? Handeln sie deshalb unmoralisch, sind sie schlechtere Europäer? Wer entscheidet das?

(484)