Realismus der AfD

Realismus der AfD

Nächster Akt im inszenierten Euro-Rettungstheater

AfD Pressemitteilung | 14.06.17

Alice Weidel: „Die Regie für das Euro-Finanzministertreffen in Luxemburg steht eigentlich schon im Vorfeld fest und ist altbekannt. Griechenland legt erneut keine brauchbaren Vorschläge vor, will aber dennoch Geld. Man wird bis spät in die Nacht ‚hart verhandeln‘. Und dann heißt es, man habe sich auf einen ‚tragfähigen Kompromiss‘ geeinigt. Das bedeutet: Deutschland zahlt.

Kommentar:

Ist es nicht so gekommen? Allerdings sind einige Politiker der CDU und der SPD als Regierungsparteien offenbar nervös geworden und wollen angesichts der nahen Bundestagswahl nicht so recht mitspielen. Fürchten sie, dass die Zeit bis dahin nicht reicht, dass die Bürger Schäubles „Mogelpackung“ vergessen? Aber werden sie wirklich vor der Wahl harten Widerstand leisten? Sie wissen doch, wie es z.B. Wolfgang Bosbach in Merkels CDU ergangen ist.
Und die Wähler? Werden sie trotzdem – gegen die eigenen Interessen – CDU wählen?
Sie sollten nicht vergessen, dass die AfD schon zur Bundestagswahl 2013 formuliert hat:
„Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, HedgeFonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.
Wir fordern ein sofortiges Verbot des Ankaufs von Schrottpapieren durch die Europäische Zentralbank. Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren.“
War das damals falsch? Ist es nicht auch heute noch richtig?

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