Rückblick auf ein Interview in 2011: Klartext, wie er klarer nicht sein kann

Rückblick auf ein Interview in 2011: Klartext, wie er klarer nicht sein kann

„Christentum und Islam sind unvereinbar“

politically incorrekt | 14.05.11

Mit der Bergpredigt lässt sich keine Politik machen. Das meinte schon Bismarck, und das ist auch Auffassung der seriösen Bibelwissenschaft, zu der Heiner Geißler jedenfalls nicht gehört. Die Bergpredigt gehört nicht zur Gesetzesethik, sondern zur radikal endzeitlichen Liebesethik Jesu, deren Erfüllung Glaube und Gnade bei den einzelnen voraussetzt. Staatlich erzwingbar soll dieses Handeln jedenfalls nicht sein. Was wir daraus lernen können: Gewaltminimierung auf jeden Fall. Und dass wir die Fremden, die schon im Land sind, menschlich behandeln. Aber alle Armen dieser Welt einzuladen, ihre angestammte Heimat zu verlassen, um in die reichen Länder einzuwandern: Das hätte Jesus bestimmt nicht gewollt. Er war gewiss kein Anarchist. Erst recht hat er Moral und Recht, Politik und Religion nicht miteinander vermischt, wie es im Islam der Fall ist. Christentum und Islam sind unvereinbar.

Kommentar:

Der Text aus dem Jahr 2011 spricht für sich und wird manchen provozieren. Das ist nicht verkehrt; denn offene Diskussionen sind das Salz der Demokratie.

(1381)