Warnung vor Ursula von der Leyen

Warnung vor Ursula von der Leyen

Macht jetzt bloß keinen folgenschweren Fehler!

t-online.de | 13.06.22

Die Ukraine will im Schnellverfahren in die Europäische Union aufgenommen werden. Dieser Wunsch ist angesichts der dramatischen Lage zwar verständlich. Trotzdem dürfen wir ihn auf keinen Fall erfüllen.
Wenn sich Ursula von der Leyen einer Sache annimmt, dann ist in der Regel Gefahr im Verzug, mindestens aber Wachsamkeit geboten. Die deutsche EU-Kommissionspräsidentin hat in ihrem Auftritt und Handeln stets einen Hang zum Bombast und Superlativ. […]
Die Dinge, um die sich von der Leyen kümmert, sind […] schon deswegen extraordinär, weil sie sich um sie kümmert. Green Deal, Corona-Fonds, Ukraine-Hilfe – alles wird groß unter ihren Händen. Alles ist immer größer, bedeutender, epochaler, wenn sie Regie führt. […]
Die Ukraine wünscht sich einen Beitritt im Eilverfahren, eine Aufnahme auf der Überholspur, vorbei an der Kolonne all jener, die schon seit Jahren darauf warten, in den Kreis der 27 Staaten der EU aufgenommen zu werden.
Dieser Wunsch der Ukraine ist grundsätzlich verständlich, erst recht in der furchtbaren Lage, in der sich das Land durch den Aggressor Russland befindet. Und trotzdem: Es darf diesem Wunsch nicht stattgegeben werden.

Kommentar:

Als Kommentar sei hier nur noch einmal an das Urteil von Helmut Schmidt im Jahr 2014 (!!!) erinnert. Nach einem Bericht der ZEIT warf er nämlich schon vor 8 Jahren der EU Größenwahn und Inkompetenz vor:https://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-05/helmut-schmidt-ukraine-eu-weltkrieg
„Altkanzler Helmut Schmidt hat die Ukraine-Politik des Westens scharf kritisiert. In einem Interview mit der Bild-Zeitung warf er den EU-Kommissaren vor, sie mischten „sich zu sehr in die Weltpolitik ein, obwohl die meisten Kommissare davon gar nichts verstehen“. Das jüngste Beispiel sei „der Versuch der EU-Kommission, die Ukraine anzugliedern“, sagte er. Falsch sei auch, Georgien an sich zu ziehen. „Das ist Größenwahn, wir haben dort nichts zu suchen.“ Schmidt verlangte von der Kommission mehr außenpolitische Zurückhaltung.“

Frage: Welche außenpolitische Erfahrung haben Frau von der Leyen und ihre Kommission?
Und wenn man auf ihre „Leistungen“ von der Leyens als Bundesministerin zurückschaut, hätte sie eigentlich nie Kommissionspräsidentin werden dürfen – und ist ja auch nicht gewählt worden.

Daher ist den Ausführungen von Christoph Schwennicke sicher zuzustimmen. Helmut Schmidt jedenfalls würde es wohl uneingeschränkt tun.

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