Was man der AfD so alles anhängen will

Was man der AfD so alles anhängen will

Umfrage skizziert Anhängerschaft – Pessimisten wählen AfD

n-tv | 09.12.15

Dass die beklagten Anfeindungen ihrer Partei keinesfalls schaden, zeigt der aktuelle Stern-RTL-Wahltrend. Im Gegenteil: Die AfD kommt in der Sonntagsfrage auf 8 Prozent der Stimmen – ein deutlich besserer Wert als die bundesweit ebenfalls außerparlamentarische FDP. Damit liegt sie nahezu gleichauf mit den Oppositionsparteien Linke und Grüne. Im Vergleich zur Vorwoche verbessert sich die AfD um 2 Prozentpunkte.

Kommentar:

Die erste Botschaft des Artikels: Die AfD ist ein höchst merkwürdige Partei. „Die Ächtung durch weite Teile des politischen Berlins“ nimmt sie überhaupt nicht ernst! Auch „kritische Berichte in den als Pinochio-Presse gescholtenen Medien“ lassen sie kalt.

Dann muss man (= FORSA) eben einen anderen „Makel“ an dieser Partei finden: Ihre Wähler sind „Pessimisten“, und zwar alle, wie die Überschrift nahezulegen versucht.

Aber das alles schadet der AfD nicht. „Im Gegenteil“: schon wieder 2% mehr! Das bedeutet aber doch wohl, dass die Zahl der Pessimisten in unserer Bevölkerung stark zunimmt, und die Politiker der anderen Parteien und die Medien müssten sich langsam fragen, warum die Zahl der angeblichen Pessimisten so rapide zunimmt.
Die Antwort liegt auf der Hand: Wenn man die Nachrichten über die Parteitage der CDU und der SPD hört, wäre es keine Überraschung, wenn der Pessimismus in der Gesellschaft noch größer wird und noch mehr Menschen die AfD für die einzige Alternative für Deutschland halten.

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