Was man so nebenbei alles erfährt

Was man so nebenbei alles erfährt

Migranten sollen billiger Geld nach Hause überweisen können

Die Welt | 10.12.18

Migranten überweisen Milliarden aus Deutschland an ihre Familien zu Hause. Laut UN-Migrationspakt sollen die Transaktionskosten unter drei Prozent sinken. Dabei ist umstritten, wie die Finanzflüsse zur Lösung der Armutsproblematik beitragen.

Kommentar:

Was man so nebenbei erfährt:
– „Die privaten Geldflüsse sind damit inzwischen von weit größerer Bedeutung als staatliche Entwicklungshilfe.“
– „Deutschland spielt bei diesen privaten Geldtransfers eine wichtige Rolle.
– „Weil neun von zehn afrikanischen Asylbewerbern ohne Identitätsdokument einreisen [!] und die Bundesrepublik nur abschieben darf, wenn der Herkunftsstaat einen abgelehnten Asylbewerber als eigenen Staatsbürger anerkennt, sind die deutschen Behörden von der Kooperationsbereitschaft der Herkunftsstaaten abhängig.“

Die aktuell 787 Leserkommentare spiegeln sicher auch Ihre Einschätzung und Ihre Fragen. Nur ein Beispiel: „Das sind keine „Rücküberweisungen“ !! Schließlich ist das Geld nicht vorher aus Afrika nach Deutschland überwiesen worden. Das Geld wurde von den schon länger hier Lebenden erwirtschaftet, als Steuern an den Staat abgeführt und von diesem den Migranten zur Verfügung gestellt.“

Schlussfrage: Ist auch Ihnen aufgefallen, dass auf einmal nicht mehr von „Flüchtlingen“ die Rede ist, sondern von „Migranten“? Wie kommt das nur?

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