Wo liegt die Obergrenze für eine effektive Überwachung von Salafisten und Gefährdern

Wo liegt die Obergrenze für eine effektive Überwachung von Salafisten und Gefährdern?

Deutsche Sicherheitsbehörden rüsten auf

ZEIT | 17.11.15

Für die Ermittler wird es immer schwieriger, die wachsende Zahl der Salafisten zu überwachen. […] Zu den größten Sorgen zählt das rasante Wachstum der einheimischen Salafistenszene. „Das geht in Richtung 8.000 Mitglieder“, sagt ein hochrangiger Experte. 2011 waren es noch halb so viele. […] Die Zahl aller islamistischen „Gefährder“, das sind im Polizeideutsch potenziell militante Personen, beziffert das Bundeskriminalamt inzwischen auf mehr als 400. Auch das ist ein beachtlicher Anstieg.

Kommentar:

Warum ist das erst nach Paris ein Thema? Und warum heißt es im Artikel an anderer Stelle „Reagiert wird zudem auf den Zustrom von Flüchtlingen.“? Ist der „Zustrom“ (Ist dieses Wort etwa „angemessen“, „Lawine“ aber „menschenverachtend“?) doch nicht so unproblematisch, wie es bisher dargestellt wurde? Offenbar nicht. Warum sollte der Staat sonst „aufrüsten“?
Zusatzfrage: Dürfte die AfD von „aufrüsten“ sprechen, einem Wort aus dem Militärbereich, ohne dass es einen Aufschrei der „guten“ Politiker gäbe?

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