Mit dem Generalanzeiger ein Rückblick ins Jahr 2014

Mit dem Generalanzeiger ein Rückblick ins Jahr 2014

Problemviertel Tannenbusch – Nährboden für Salafismus?

Bonner Generalanzeiger | 17.11.14

Schauplatz von Razzien gegen mutmaßliche Unterstützer der islamistischen Terrormiliz IS. Wohnort von Dschihadisten und radikalen Predigern. Rekrutierungsterrain für Salafisten, die zu Grillfesten und Treffen in Privatwohnungen einladen: Neu-Tannenbusch gerät immer wieder in die Schlagzeilen, seit der international bekannte und 2010 getötete Al-Kaida-Terrorist Bekkay Harrach 2007 aus dem Viertel in den „heiligen Krieg“ ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet zog. Auch der mutmaßliche Bombenleger vom Hauptbahnhof, Marco G., der sich zurzeit vor Gericht verantworten muss, hat dort gewohnt. Und es heißt, junge Dschihad-Rückkehrer aus Syrien hielten sich wieder in dem Stadtteil auf.

Kommentar:

So war die Situation in Tannenbusch vor einem Jahr. Woher nehmen so viele den Optimismus, dass heute bei steigenden Zahlen von Flüchtlingen die gewaltige Aufgabe der Integration besser zu leisten ist? Muss es nicht doch im Sinne aller (auch der Flüchtlinge, die schon hier sind) Obergrenzen geben? Darüber muss offen diskutiert werden können!

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