Mit der NZZ ein Rückblick ins Jahr 2006

Mit der NZZ ein Rückblick ins Jahr 2006

«Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet»

Neue Züricher Zeitung NZZ | 19.11.06

Immer dort, wo Mütter über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte im Schnitt 6 bis 8 Kinder haben, also 3 bis 4 Söhne, da wird es brenzlig. Nur ein, höchstens zwei Söhne können mit gesellschaftlichen Positionen versorgt werden. Die überschüssigen dritten und vierten Brüder, ehrgeizig und im besten Kampfesalter, emigrieren – oder holen sich ihre Position mit Gewalt. Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet. Das führt zu Kriminalität, zu Bürgerkriegen, zu Genoziden an Minderheiten, Revolutionen, internationalen Kriegen oder Kolonisierungen. So lange, bis der Überschuss an Jünglingen weggetötet ist und die Geburtenzahl sinkt.

Kommentar:

Auf diesen Artikel hat ein Leserkommentar in der ZEIT von heute hingewiesen (Zum Thema: „Molenbeek, wieder einmal“ – vgl. den nächsten Artikel).
Prüfen Sie bitte für sich selbst, ob auch Sie – wie anscheinend der Kommentator – einen Bezug zum Bürgerkrieg in Syrien (und anderen Ländern) und zur Flucht so vieler junger Männer in dem genannten Alter nach Europa / Deutschland sehen.

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