Gastronom wird permanent bedroht. Doch wo bleibt der Aufschrei der „Demokraten“?

Gastronom wird permanent bedroht. Doch wo bleibt der Aufschrei der „Demokraten“?

Wirt sagt AfD-Veranstaltung wegen Anfeindungen ab

FAZ | 11.05.24

Ein Wirt im oberbayerischen Miesbach hat der AfD für eine am Samstag geplante Wahlkampfveranstaltung in seinem Biergarten spontan abgesagt. Grund seien Anfeindungen und permanente Bedrohungen, begründete der Gastronom am Samstag auf Anfrage seine Entscheidung. Zuvor hatte der „Miesbacher Merkur“ darüber berichtet. Das Auto der Familie wurde demnach beschädigt. Die AfD wollte nach der Absage ins etwa 20 Kilometer entfernte Holzkirchen ausweichen, machte aber den genauen Ort vorerst nicht öffentlich.

Kommentar:

Wahrlich keine Sternstunde der FAZ:
– 2/3 des Artikels hat mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun.
– Keine einzige kritische Bemerkung zum Grund für die Absage des Gastronomen: Angst vor (selbsternannten) Demokraten.
– Eine Partei, die aufgrund von freien und geheimen Wahlen im Europaparlament, im Bundestag, in allen Landesparlamenten und in den meisten Städten und Kommunen vertreten ist, muss sich vor „Demokraten“ verstecken.
– Wer schützt die Verfassung?
– Was sagt der Bundespräsident dazu?

Hier der Link zur Begründung der Gastronomin:
https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/absage-von-miesbacher-wirt-afd-muss-umdisponieren-93063101.html
„Die Veranstaltung im März haben wir gemacht. Wir sind Wirtsleute, die Pacht und Mitarbeiter zu bezahlen haben“, sagt Roger Köse. Außerdem lebe man in einer Demokratie, und die AfD sei schließlich auch keine verbotene Partei. „Aber jetzt unter diesen Umständen haben wir abgesagt.“

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