Ohrfeigen für Lars Klingbeil

Ohrfeigen für Lars Klingbeil

„Die CDU bereitet die nächste Kooperation mit der AfD vor“

DIE WELT | 01.12.20

Am 15. Dezember soll im Landtag von Sachsen-Anhalt entschieden werden über die monatliche Erhöhung um 86 Cent auf 18,36 Euro. Stimmen CDU und AfD dagegen, wäre die Erhöhung bundesweit gescheitert, da alle 16 Landesparlamente dies billigen müssen.
Zudem könnte daran die dortige Kenia-Koalition platzen. „Die CDU muss sich in den kommenden Tagen entscheiden, ob sie am demokratischen Grundkonsens festhält, dass man mit Nazis nicht zusammenarbeitet. Oder ob sie diese Republik dauerhaft verändert, indem sie mit der AfD gemeinsame Sache macht“, sagte Klingbeil.

Kommentar:

Hier einige „Ohrfeigen“ der Leser für Lars Klingbeil (und andere):

 

a) „Den Unsinn den Klingbeil da redet glaubt er doch selber nicht. Nach dieser Logik müssten die Grünen sich sofort vom Umweltschutz zurückziehen wenn die AfD sich zum Pariser Abkommen bekennen würde bzw. die SPD sofort konservativ werden wenn die AfD Geldern würde und eine Reichensteuer verlangen würde. Selten habe ich einen größeren Unfug gehört, dann aber meistens aus der SPD.“

 

b) „Es wäre mal interessant herauszufinden, wenn die AfD für eine weitere Amtszeit von Angela Merkel wäre. Wie wären die Reaktionen der „etablierten“ Parteien?“

 

c) „Soll das heißen, dass man alles absegnen muss, wogegen zufällig auch die AfD ist? Wenn die AfD sagt, dass der Himmel blau ist, dann müssen anscheinend alle „Anständigen“ behaupten: Er ist gelb-schwarz !“

 

d) „Jusos erklären extremistische Fatah-Jugend die das Existenzrecht Israels ablehnt zur Schwesterorganisation: [https://www.welt.de/politik/deutschland/article221380608/Jusos-erklaeren-extremistische-Fatah-Jugend-zur-Schwesterorganisation.html] Dazu hört man vom Herrn Klingbeil nix. Diese Partei hat fertig!“

 

e) „Wenn also eine Partei in einem Bundesland zu einer Angelegenheit eine Position bezogen hat und die AfD dann auch diese vertritt, muss die andere Partei von ihrer Überzeugung Abstand nehmen!? Seltsames Demokratieverständnis.“

 

f) „Und das soll Demokratie sein? Hier geht es überhaupt nicht um die Sache. Mich wiedern die ganzen Parteien nur noch an. Die SPD und Grünen noch am allermeisten.“

 

Der folgende Leserkommentar war am 01.12.20 in der TAZ finden. Er weist auf einen „nicht unbedeutenden“ Sachverhalt, der in den meisten Medien „verschwiegen“ wird:
„Hallo, ganz nebenbei: auf Seite 136 des Kenia-Koalitionsvertrages finde ich folgenden Satz:
„Den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wollen wir mit den notwendigen, strukturellen ( ! ) und organisatorischen ( ! ) Veränderungen fit für die Zukunft machen; dazu ist eine nachhaltige und sparsame ( ! ) Haushaltsführung bei den Rundfunkanstalten erforderlich. Bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks halten wir am Ziel der Beitragsstabilität ( ! ) fest …“ ( Ausrufezeichen von mir ). ( www.sachsen-anhalt…rtrag2016-2012.pdf ).

 

Daß die Öffentlich-Rechtlichen es nicht so sehr haben mit ihrem eigentlichen Auftrag ( Bildung und Information ), sondern lieber den quotengeleiteten Quark der Privaten imitieren, lehrt ein kurzer Blick in eine Programmzeitschrift. Immerhin leisten sie sich die Feigenblätter DLF, 3-Sat und Arte. […] Ich fände es passend, SPD und Grüne würden den von ihnen unterzeichneten Koalitionsvertrag mal wieder nachlesen, anstratt über das Stöckchen der AFD zu springen.“
https://taz.de/Streit-um-Fernsehgebuehren-eskaliert/!5728894/

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