Sachliche Information statt Hysterie

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Ungarisches Gesetz: Es geht um die Kinder

Die Tagespost | 05.06.21

Die Novelle des ungarischen Kinderschutzgesetzes sorgt für Streit in der Europäischen Union. Was das Gesetz wirklich besagt. […]
Die ungarische Justizministerin Judit Varga, selbst Mutter von drei Söhnen, rechtfertigte am Freitag der Vorwoche die Initiative der Regierung: „Der Schwerpunkt des neuen Gesetzes liegt darin, die Rechte der Eltern zu gewährleisten und Minderjährige vor dem Zugang zu Inhalten zu schützen, welche den Erziehungsgrundsätzen ihrer Eltern zuwiderlaufen, die diese ausgewählt haben, ihren Kindern beizubringen, bis sie selbst erwachsen werden.

Kommentar:

Es geht also mindestens auch um Elternrechte. Bei uns gibt es immer wieder Versuche, sog. Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen. Viele sehen darin einen Fortschritt, sehen aber wohl nicht die Gefahren.
Wer bestimmt denn, was die Rechte der Kinder inhaltlich sind? Schlimmstenfalls der Staat bzw. die Parteien, die die Mehrheit haben! Und wenn die Eltern ihren Kindern solche Rechte nicht einräumen wollen (weil sie andere Werte vertreten), können die Kinder ihre Rechte einklagen bzw. machen sich die Eltern strafbar und der Staat muss eingreifen. Erinnern Sie sich noch an das Wort von Olaf Scholz? Er forderte die „Lufthoheit über den Kinderbetten“.
Man sollte die Mahnung des Apostels Paulus nicht vergessen: „Brüder, seid nüchtern und wachsam!“ Die Schwestern sind natürlich von diesem Appell nicht ausgeschlossen.

 

Auch der Focus hat am 23.06.21 berichtet:
https://www.focus.de/politik/ausland/eu/homosexualitaet-als-nicht-normal-deklariert-orban-das-gesetz-mit-dem-ungarns-praesident-den-regenbogen-eklat-ausloeste_id_13428049.html

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