„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (Hermann Hesse) – Jedem?

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Muslimische Kita: So soll sie funktionieren – Kritik wächst

t-online.de | 16.01.23

Dortmund soll seine erste muslimische Kindertagesstätte bekommen. Jetzt ist klar, wie groß die Einrichtung wird – und wie der Alltag aussehen soll. […] Die Stadt Dortmund sagte der Zeitung nun, dass Lalezar angekündigt habe, bei der Erziehung in der Kita Wert auf die Vermittlung islamischer Traditionen und Rituale legen zu wollen. […] Zwar solle grundsätzlich Deutsch in der Dortmunder Kita gesprochen werden, jedoch könnten die Erzieher bei der Eingewöhnung der Kleinen auch auf eine andere Sprache zurückgreifen. […] Um den Aufbau einer Parallelgesellschaft zu vermeiden, wolle man den Kindern auch deutsche Traditionen näherbringen. So sei ein Besuch des Dortmunder Weihnachtsmarktes etwa eingeplant.

Kommentar:

Gegen eine muslimische Kita kann man grundsätzlich nichts haben, es gibt ja auch kirchliche Kindergärten. Es muss allerdings die Frage erlaubt sein, ob sich diese Kitas primär der Integration der wohl meist deutschen Kinder in die deutsche Gesellschaft verpflichtet fühlen oder ob sie „nur“ den Aufbau einer Parallelgesellschaft „vermeiden“ wollen (wobei der Ausgang der Bemühung ja durchaus offen ist). Der offenkundige Einfluss von Ditib ist daher nicht unproblematisch. Der Düsseldorfer Migrationsforscher Klaus Spenlen sieht das offenbar genauso.
Wenn man weiterdenkt, kann / muss man davon ausgehen, dass spätestens bei der übernächsten Bundestagswahl eine muslimische Partei auf den Stimmzetteln steht. Mit welchen politischen Zielen? Frau Göring-Eckard wird sich sicher freuen, dass auch die politische Landschaft bunter wird.

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