Und noch eine gefährliche Abhängigkeit

Und noch eine gefährliche Abhängigkeit

Macht Peking ernst, droht der Autoindustrie Stillstand

WirtschftsWoche | 01.08.23

Mit dem 1. August nämlich tritt in China eine neue Regelung in Kraft, nach der die Behörden den Export von Gallium quasi nach Gutdünken einschränken können. Die Ausfuhr des Metalls – wie auch von Germanium – muss künftig staatlich genehmigt werden. Das ist ein veritables Problem für unzählige Industrien: Rund 90 Prozent des im Westen verwendeten Galliums kommen heute aus China. Und das Metall ist für alle möglichen Hightech-Anwendungen unverzichtbar. Vom modernen Auto, über Satelliten, militärische Radare, bis hin zum Smartphone – ohne Gallium funktioniert nichts von all dem. […]
So wichtig das Element heute für alle möglichen Technologieindustrien ist, so groß ist gerade die Verunsicherung. […] Das Regime in Peking will Exportlizenzen vergeben. Doch wie viel Verzögerung bedeutet das für die Exporte? Und wird Peking die Mengen überhaupt einschränken? Es könne genauso gut sein, dass es überhaupt keine Auswirkungen gibt, sagt Liedtke.

Kommentar:

Im Ernstfall wird uns doch sicher die „feministische Außenpolitik“ von Annalena Baerbock weiterhelfen! Oder doch eher eine interessengeleitete Außenpolitik im Sinne der AfD?
Vgl. dazu das Phönix-Interview mit Bernd Baumann vom 28.07.23:
https://www.youtube.com/watch?v=xw-yjuttI_Y

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