Was machen andere Länder?

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Dänemark verschärft Asylgesetze

Die Zeit | 26.01.16

Laut der mit großer Mehrheit verabschiedeten Asylreform kann Flüchtlingen künftig Bargeld und Schmuck oberhalb von 10.000 Kronen (umgerechnet etwa 1.340 Euro) abgenommen werden, um ihre Unterbringung mit zu finanzieren. Der Familiennachzug wird erschwert und die Dauer von Aufenthaltsgenehmigungen verkürzt. Ziel der Regierung ist es, Flüchtlinge abzuschrecken.

Kommentar:

Diese Verschärfung wird in Dänemark auch von einem Großteil der Sozialdemokraten im Parlament unterstützt.
Frage:
1. Wie viel Prozent unserer Bundestagsabgeordneten würde eine solche Verschärfung unterstützen?
2. Wie viel Prozent der Bundesbürger würde eine solche Verschärfung unterstützen?
Zusatzfrage:
Was ist los, wenn die AfD solche Verschärfung fordert?

Übrigens: Wenn die Dänen ihre Pläne in Brüssel verteidigen mussten und sie jetzt umsetzen, muss Brüssel dem doch letztlich zugestimmt haben. Also können sie auch nicht den „westlichen Werten“ widersprechen.

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