Was nun, Herr Spahn und Frau von der Leyen?

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AstraZeneca gesteht schwere Nebenwirkungen ein

Berliner Zeitung B.Z. | 04.05.24

Immer wieder gab es Meldungen über schwere Nebenwirkungen durch den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Jetzt hat der Konzern erstmals vor Gericht zugegeben, dass sein Mittel „Vaxzevria“ gefährliche Thrombosen als Nebenwirkung haben kann. Das gehe aus Gerichtsakten hervor.
Laut der britischen Zeitung „The Telegraph“, habe der Hersteller vor dem britischen High Court in London die schwere Nebenwirkung eingestanden. Dort sieht sich AstraZeneca aktuell einer Sammelklage ausgesetzt.

Kommentar:

Zu Fragen der Haftung hier der Beitrag des ZDF vom 03.07.2023:
Covid-Impfschäden: Müssen Hersteller haften?
https://www.zdf.de/nachrichten/ratgeber/gesundheit/corona-impfschaeden-haftung-hersteller-erfolgschancen-100.html
„Selbst wenn ein Gericht einen Schaden aufgrund einer Corona-Impfung anerkennt, bedeutet das nicht, dass die Hersteller auch dafür haften. […] Für die Hersteller von Corona-Vakzinen hatte die ehemalige Bundesregierung [eine] Gefährdungshaftung aber weitgehend ausgeschlossen. Eine Verordnung des damaligen Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) legte im Mai 2020 ohne Parlamentsbeteiligung fest, dass die Hersteller bei Covid-Impfstoff, den das Bundesgesundheitsministerium zur Pandemiebekämpfung beschafft, in vielen Fällen nur dann haftbar sind, wenn sie durch ihre Arzneimittel grob fahrlässig oder gar vorsätzlich Schäden verursacht haben. […]
Sollten die Hersteller im Einzelfall trotz aller Hürden verurteilt werden, hieße das noch nicht, dass sie auch selbst zahlen müssten. Denn die EU hatte 2021 bei der Impfstoffbeschaffung Vereinbarungen mit den Pharmaunternehmen getroffen, wonach die Mitgliedstaaten – trotz Milliardengewinnen – mögliche Entschädigungsverpflichtungen übernehmen.“
Was nun, Herr Spahn und Frau von der Leyen?

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