Wider die Gewöhnung und das Vergessen

Wider die Gewöhnung und das Vergessen

Wir dürfen angesichts der Fakten nicht abstumpfen

Cicero | 14.06.16

Es gibt Nachrichten, die gar nicht richtig im öffentlichen Bewusstsein ankommen. Zwei Beispiele sind die jüngsten Informationen über sinkende Flüchtlingsboote und über die Täter von Köln. […] Vergangene Woche nun wurde der Bericht des Bundeskriminalamtes zu Köln bekannt. […] Es ist damit amtlich. Die Silvestertäter kamen mit der Flüchtlingswelle ins Land. […] Danach kamen 15,3 Prozent der Tatverdächtigen aus Syrien, 11,9 Prozent aus Algerien und 10,1 Prozent aus Marokko, gefolgt von Irakern, Serben und Tunesiern. […] Ist es auch hier die Macht der Gewohnheit? Die Abgestumpftheit? Jedenfalls hat diese wichtige Nachricht nicht den breiten Raum eingenommen, wie es nach den hitzigen Debatten zu Köln angemessen gewesen wäre.

Kommentar:

Zusammen mit den differenzierten Leserkommentaren eine gute Anregung für die politische Meinungsbildung.

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