Wieder Rettung durch Steuergelder gefordert!!!

Wieder Rettung durch Steuergelder gefordert!!!

Banken-Krise in Italien wird zur Gefahr für Finanz-System in Europa

Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 07.07.16

Der Chef der französischen Großbank Société Générale spricht sich dafür aus, die schwelende Bankenkrise in Italien mit Steuergeldern zu bekämpfen. Im derzeit schwierigen Marktumfeld, so der frühere EZB-Banker und heutige Chef der französischen Großbank Société Générale, Lorenzo Bini Smaghi, in einem Interview mit Bloomberg, sollten die bestehenden EU-Regeln zur Stützung und Abwicklung von Banken hinterfragt und Ausnahmen ergriffen werden. Diese sogenannten Bail-In-Regeln sehen vor, dass Banken zuerst durch ihre Gläubiger und Aktionäre gestützt werden müssen, bevor der Steuerzahler einspringen muss.

Kommentar:

Vertrauen in die EU? Schon wieder wird angedacht: „Die bestehenden EU-Regeln zur Stützung und Abwicklung von Banken (sollten) hinterfragt und Ausnahmen ergriffen werden.“ Im Klartext: Die Gläubiger und Aktionäre sollen geschützt werden, der Steuerzahler soll „zahlen“. Des halb heißt er ja auch Steuer“zahler“.
Zu Griechenland kommt nun auch noch Italien? Und das mit geschätzten 565 Milliarden bis 1.000 Milliarden Euro.
Vertrauen in die EU?

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