Zentrum linker Gewalt, doch es passiert – nichts

Zentrum linker Gewalt, „doch es passiert – nichts

Berlins beliebteste Staatsfeinde: ein Besuch in der Rigaer Strasse

Neue Züricher Zeitung NZZ | 05.02.20

Mitten in der deutschen Hauptstadt gedeiht seit Jahren ein Zentrum linker Gewalt. Attacken auf Polizisten und Drohungen gegen Anwohner sind an der Tagesordnung. Doch es passiert – nichts. […] Die Rigaer Strasse ist eines der bekanntesten Symbole des linken politischen Radikalismus, nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland. Die Szene ist in der Hauptstadt traditionell stark, und der Bereich um die Rigaer Strasse ist ihr Epizentrum. Ein quasi rechtsfreier Raum. […] Die gewalttätige linke Szene taucht regelmässig in den Lokalteilen der Berliner Zeitungen auf, allerdings selten prominent laciert. In der Hauptstadt hat man sich daran gewöhnt. […] Es sind aber nicht nur die Hausbesetzer, die es den Beamten schwermachen. Sie fühlen sich auch von ihrer Vorgesetzten behindert. […] Es sind nicht nur ein paar Radikale, die in dieser Strasse Häuser besetzen und der Polizei regelmässig ihre Grenzen aufzeigen. Es sind mehr als ein paar wohlgesinnte Mandatsträger, die die Gewalt kleinreden und die staatliche Ohnmacht akzeptieren. Die Unterstützung für die linksradikale Szene der deutschen Hauptstadt geht tiefer.

Kommentar:

So klar und umfassend hat der Kommentator die Berliner Verhältnisse und das Versagen des rot-grünen Senats noch nirgendwo beschrieben gefunden. Man glaubt es kaum. Zitat eines Polizisten: „Das Kaputtmachen des Staates wird bewusst in Kauf genommen. Das spüren wir immer stärker.»

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